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Leistungsangebote/Förderungen zum Thema Menschen mit Behinderung

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Alternative Beschäftigungsformen für Menschen mit Lernschwierigkeiten und Behinderungen

ABI (Alternative Beschäftigungsformen für Menschen mit Lernschwierigkeiten und Behinderungen – Integration durch betriebliche Tätigkeiten in Betrieben des Arbeitsmarktes) ist eine Zwischenform von Beschäftigung in Werkstätten und Berufliche Eingliederung für Klienten, die trotz Förderungen und intensiver Betreuung eine Integration in den ersten Arbeitsmarkt nicht möglich ist.

Die Leistungsfähigkeit dieser Personen liegt in etwa zwischen 10% und 30%, wodurch beim Betrieb Kosten zur Leistungsabgeltung bis zur Höhe der Geringfügigkeit anfallen. Zur Absicherung dieser Leistung muss eine mobile Betreuung durch einen Fachdienst gewährleistet sein.

Das Projekt soll diesem Personenkreis eine soziale Integration in einem Betrieb ermöglichen.

Zielsetzung:

Durch diese unterstützte Beschäftigungsform soll es Personen, für die eine Anstellung am ersten Arbeitsmarkt nicht erreichbar ist, möglich sein, sozial integriert in einem Betrieb einer sinnvollen Tätigkeit nachzugehen. Diese Personen werden in erster Linie beim Betrieb selbst, gegebenenfalls aber auch beim Träger in einem geringfügigen Beschäftigungsverhältnis angestellt, arbeiten im Betrieb mit und werden mobil von Integrationsfachkräften betreut.

Leistungsgeber: Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Abteilung 11 Soziales
Gültig bis: unbegrenzt
Hinweis: Leistung richtet sich an Organisationen, kann jedoch auch für Privatpersonen oder Unternehmen wichtige Informationen enthalten.

Anschaffung eines Blindenführhundes

Zuschuss zu den Kosten zur Anschaffung eines Blindenführhundes

Leistungsgeber: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, Sektion IV
Gültig bis: unbegrenzt

Arbeit und fähigkeitsorientierte Aktivität - "Arbeitsassistenz und Arbeitsbegleitung"

Derzeit wird ausschließlich die Leistung „Arbeitsbegleitung“ angeboten.

Die Förderung Arbeitsassistenz und Arbeitsbegleitung ist ein Angebot für psychosozial benachteiligten Menschen, denen die Anforderungen des ersten Arbeitsmarktes zu hoch sind, eine sinnvolle und den Interessen entsprechende, gemeindenahe Beschäftigung zu ermöglichen.

Alter der Zielgruppe: Frauen und Männer vom Schulabgang bis Pensionsantrittsalter.

Menschen mit Beeinträchtigungen sollen in bestehende Betriebe integriert und dort kollektivvertraglich, entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit entlohnt werden. Bei Bedarf wird der Person eine Bezugsperson zur Seite gestellt, welche als Mentor fungiert. Menschen mit Beeinträchtigungen werden während der Arbeitserprobung und des Arbeitsverhältnisses zeitlich unbefristet je nach Bedarf begleitet.

Kundinnen und Kunden sollen in vorhandene Betriebe integriert und dort kollektivvertraglich entlohnt werden. Die verminderte Leistungsfähigkeit wird prozentuell festgesetzt mit einer Bandbreite zwischen 30 - 70 %. Als finanziellen Ausgleich erhalten die Betriebe Zuschüsse, deren Höhe sich an der verminderten Leistungsfähigkeit orientiert.

Zur Unterstützung wird den Kundinnen und Kunden bei Bedarf jeweils eine Bezugsperson, die als Mentor fungiert, zur Seite gestellt. Da dies für den Betrieb ebenfalls leistungsreduzierende Auswirkungen hat, werden auch für diesen Mentor finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt.

Es gibt:

Direkte Leistungen: Das sind jene Leistungen, welche in direkter Interaktion mit den Menschen mit Beeinträchtigungen erbracht werden.

Indirekte Leistungen: Das sind alle jene Leistungen, welche die Schaffung geeigneter organisatorischer Rahmenbedingungen, die Sicherung der Qualität der inhaltlichen Arbeit durch eine bewusste Planung der Abläufe und Reflexion, die Sicherstellung des Informationsflusses, eine geplante Weiterentwicklung des eigenen Aufgabenbereiches und eine Auseinandersetzung mit inhaltlich-methodischen Aspekten der pädagogischen Tätigkeit zum Inhalt haben.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte den weiterführenden Informationen zu den Voraussetzungen bzw. den Links zu externen Informationsseiten.

Leistungsgeber: Amt der Oö. Landesregierung, Direktion Soziales und Gesundheit, Abteilung Soziales
Gültig bis: unbegrenzt
Hinweis: Leistung richtet sich an Organisationen, kann jedoch auch für Privatpersonen oder Unternehmen wichtige Informationen enthalten.

Arbeit und fähigkeitsorientierte Aktivität - "Berufliche Qualifizierung"

Die Förderung „Berufliche Qualifizierung“ soll Menschen mit körperlichen, geistigen, psychischen und/oder mehrfachen Beeinträchtigungen das Erreichen eines dauerhaften Dienstverhältnisses am allgemeinen Arbeitsmarkt, eine selbstbestimmte Berufstätigkeit sowie die nachhaltige berufliche und soziale Integration ermöglichen.

Zu den erbrachten und geförderten Leistungen zählen:
Direkte Leistungen (jene Leistungen, welche in direkter Interaktion mit den Menschen mit Beeinträchtigungen erbracht werden)

  1. Erstellung eines Ausbildungsprogrammes
  2. Ausbildungsbezogene Leistungen
  3. Vermittlung von Schlüsselqualifikationen
  4. Ausbildungsbegleitende Maßnahmen
  5. Sozialpädagogische Leistungen

Indirekten Leistungen (jene Leistungen, welche die Schaffung geeigneter organisa­torischer Rahmenbe­dingungen, die Sicherung der Qualität der inhaltlichen Arbeit und Ausbil­dung durch eine bewusste Planung der Abläufe und Refle­xion, die Sicherstellung des Informationsflusses, die Weiterentwicklung der Konzeption und Qualität der Einrichtung, eine geplante Weiterentwicklung des Aufgaben­bereiches und eine Auseinandersetzung mit inhaltlich-methodischen Aspek­ten zum Inhalt haben)

  1. Betriebswirtschaftliche Leistungen
  2. Pädagogisch-planerische Leistungen der Mitarbeiter/innen
  3. Organisatorische Leistungen der Mitarbeiter/innen

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte den weiterführenden Informationen zu den Voraussetzungen bzw. den Links zu externen Informationsseiten.

Leistungsgeber: Amt der Oö. Landesregierung, Direktion Soziales und Gesundheit, Abteilung Soziales
Gültig bis: unbegrenzt
Hinweis: Leistung richtet sich an Organisationen, kann jedoch auch für Privatpersonen oder Unternehmen wichtige Informationen enthalten.

Arbeit und fähigkeitsorientierte Aktivität - "Fähigkeitsorientierte Aktivität"

Die Förderung „Fähigkeitsorientierte Aktivität“ soll Menschen mit körperlichen, geistigen, psychischen und/oder mehrfachen Beeinträchtigungen die Teilnahme und Mitwirkung an einem Arbeitsprozess sowie am Leben in der Gemeinschaft erleichtern bzw. ermöglichen. Die geförderten Maßnahmen schaffen eine organisierte Tagesstruktur mit vielfältigen, fähigkeitsorientierten und sinnvollen Tätigkeitsfeldern.
Förderempfänger sind die Trägerorganisationen, die Sachleistungen im Bereich der fähigkeitsorientierten Aktivität für beeinträchtigte Personen erbringen.


Zu den erbrachten und geförderten Leistungen zählen:
Direkte Leistungen (jene Leistungen, welche in direkter Interaktion mit den Menschen mit Beeinträchtigungen erbracht werden):
a. Betreuung und Begleitung im Arbeits- und Beschäftigungsprozess
b. Unterstützung bei der Erhaltung und Entwicklung von Kompetenzen
c. Persönlichkeitsentwicklung und Entwicklung lebenspraktischer Fertigkeiten
d. Individuelle Basisversorgung
e. Kommunikation
f. Freizeitaktivitäten, Kultur und Bildung im Rahmen der Beschäftigung
g. Leistungen im medizinisch-therapeutischen Bereich
h. Leistungen im psychischen Bereich

Indirekte Leistungen (alle jene Leistungen, welche die Schaffung geeigneter organisatorischer Rahmenbedingungen, die Sicherung der Qualität der inhaltlichen Arbeit durch eine bewusste Planung der Abläufe und Reflexion, die Sicherstellung des Informationsflusses, eine geplante Weiterentwicklung des eigenen Aufgabenbereiches und eine Auseinandersetzung mit inhaltlich-methodischen Aspekten der pädagogischen Tätigkeit zum Inhalt haben):

  1. Indirekte kunden-/kundinnenbezogene Tätigkeiten
  2. Pädagogisch-planerische Leistungen
  3. Organisatorische Leistungen
  4. Konzeptionelle Leistungen

Leistungsuntergliederung
„Fähigkeitsorientierte Aktivität“ wird angeboten als

  1. Fähigkeitsorientierte Aktivität für Menschen mit körperlichen, geistigen und mehrfachen Beeinträchtigungen
  2. Fähigkeitsorientierte Aktivität für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen
  3. Integrative Beschäftigung für Menschen mit körperlichen, geistigen, psychischen und mehrfachen Beeinträchtigungen

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte den weiterführenden Informationen zu den Voraussetzungen

Leistungsgeber: Amt der Oö. Landesregierung, Direktion Soziales und Gesundheit, Abteilung Soziales
Gültig bis: unbegrenzt
Hinweis: Leistung richtet sich an Organisationen, kann jedoch auch für Privatpersonen oder Unternehmen wichtige Informationen enthalten.

Arbeit und fähigkeitsorientierte Aktivität - "Geschützte Arbeit"

Die Förderung „Geschützte Arbeit in Werkstätten und in Betrieben“ soll Menschen mit körperlichen, geistigen, psychischen und/oder mehrfachen Beeinträchtigungen

1)     die Möglichkeit bieten,

  • eine Erwerbsarbeit im Rahmen eines geschützten Arbeitsplatzes - in einer geschützten Werkstätte die einem Arbeitsplatz am allgemeinen Arbeitsmarkt möglichst nahe kommt - auszuüben oder
  • eine Erwerbsarbeit in Form eines geschützten Arbeitsplatzes in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes auszuüben
  • zur beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung.

2)     durch Überlassung an Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarktes so weit qualifizieren, dass eine dauerhafte Übernahme in ein Dienstverhältnis gelingt bzw. der Übergang in ein Unternehmen am allgemeinen Arbeitsmarkt ermöglicht wird.

 Zu den erbrachten und geförderten Leistungen zählen:

Direkte Leistungen (jene Leistungen, welche in direkter Interaktion mit den Menschen mit Beeinträchtigungen erbracht werden)

  • Arbeitsangebot innerhalb der Geschützten Arbeit und/oder Begleitende Personalüberlassung
  • Arbeitsbegleitende Maßnahmen
  • Individualisierte Personalentwicklung

Indirekte Leistungen (jene Leistungen, welche die Schaffung geeigneter organisa­torischer Rahmenbe­dingungen, die Sicherung der Qualität der inhaltlichen Arbeit und Ausbil­dung durch eine bewusste Planung der Abläufe und Refle­xion, die Sicherstellung des Informationsflusses, die Weiterentwicklung der Konzeption und Qualität der Einrichtung, eine geplante Weiterentwicklung des Aufgaben­bereiches und eine Auseinandersetzung mit inhaltlich-methodischen Aspek­ten zum Inhalt haben)

  • Leistungen im Sinne allgemeiner Betriebsführung
  • Organisatorisch-planerische Leistungen

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte den weiterführenden Informationen zu den Voraussetzungen

Leistungsgeber: Amt der Oberösterreichischen Landesregierung, Direktion Soziales und Gesundheit, Abteilung Soziales
Gültig bis: unbegrenzt
Hinweis: Leistung richtet sich an Organisationen, kann jedoch auch für Privatpersonen oder Unternehmen wichtige Informationen enthalten.

Ausbildungskosten für Menschen mit Behinderung

Abgeltung des behindertenbedingten Mehraufwandes im Rahmen einer Schul- oder Berufsausbildung bzw. während der Absolvierung eines Studiums
Leistungsgeber: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, Sektion IV
Gültig bis: unbegrenzt

Behindertengerechter Umbau eines Kraftfahrzeuges

Einmalzahlung für einen Zeitraum von fünf Jahren ab Zulassungsdatum für den behinderungsbedingten Umbau eines Kfz

Leistungsgeber: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, Sektion IV
Gültig bis: unbegrenzt

Berufliche Eingliederung Arbeitstraining

Berufliche Eingliederung Arbeitstraining ist eine Maßnahme, die Menschen mit intellektueller, mehrfacher Behinderung vornehmlich durch Training in konkreten Arbeitssituationen (on the job) zu befähigen hat, eine ihren Fähigkeiten und Interessen entsprechende Arbeit zu finden und sie längerfristig erfolgreich in das Berufsleben integriert. Die Qualifizierung direkt am Arbeitsplatz ermöglicht behinderten Menschen eine bessere und effizientere Einarbeitung als Training, das nicht in der Realsituation stattfindet.
Arbeitstraining hat zu umfassen:

  • die Beratung über die mögliche Gestaltung des künftigen Erwerbslebens einschließlich die Erstellung
    eines vorläufigen Fähigkeitsprofils
  • die Unterstützung bei der Suche geeigneter Praktikumsstellen zur Abklärung der persönlichen
    Interessen und Fertigkeiten
  • die Unterstützung bei der Suche von Vermittlungspraktika, um einen Einstieg ins Berufsleben
    vorzubereiten
  • die berufliche und persönliche Förderung in Form von begleitender Weiterbildung und Qualifizierung,
    um die für die Arbeit erforderlichen Kompetenzen zu erwerben
  • Arbeitsbegleitung im erforderlichen Ausmaß in den Betrieben

Die Dauer des Arbeitstrainings hat einen Zeitraum von maximal 2 Jahren zu umfassen.

Leistungsgeber: Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Abteilung 11 Soziales
Gültig bis: unbegrenzt
Hinweis: Leistung richtet sich an Organisationen, kann jedoch auch für Privatpersonen oder Unternehmen wichtige Informationen enthalten.

Berufliche Eingliederung durch betriebliche Arbeit

In trägereigenen Betrieben werden Menschen mit Behinderung eingestellt, deren angenommene Arbeitsfähigkeit schwankt und aufgrund der Folgen einer Behinderung zwischen 25% und 75% liegt. Diese Personen können sich oft trotz Lohnkostenförderung auf üblichen Arbeitsplätzen des ersten Arbeitsmarkts nicht halten. Der voll sozialversicherungsrechtlich abgesicherte Arbeitsplatz mit sozialpädagogischer Unterstützung dient dem Erhalt der Arbeitsfähigkeit und wird entlohnt. Durch diese Art der Erwerbsarbeit im zweiten Arbeitsmarkt entsteht ein
geschützter Rahmen für die Menschen mit Behinderung. Solche gemeinnützigen Beschäftigungsbetriebe stellen Arbeitsplätze des zweiten Arbeitsmarktes zur Verfügung, in denen mindestens 75% der MitarbeiterInnen Menschen mit Behinderungen sein müssen.

Die berufliche Eingliederung auf Arbeitsplätzen in gemeinnützigen Beschäftigungsbetrieben kann vom Leistungserbringer in sinnvolle Leistungspakete aufgeschlüsselt und modulartig erbracht werden. Hauptaugenmerk in der beruflichen Eingliederung auf Arbeitsplätzen in gemeinnützigen Beschäftigungsbetrieben stellen personen- und berufsbezogene Anleitung sowie Bereitstellung umfassender Beratung, um die soziale Integration zu verbessern und zu festigen, sowie Fortbildungsangebote im Sinne des Trainings on the job dar. Der Erhalt und die Förderung von arbeitsrelevanten Kompetenzen (Fähigkeiten, Fertigkeiten, Wissen) und außerfachlichen Qualifikationen (Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Frustrationstoleranz, persönliche Umgangsformen) stehen im Vordergrund. Arbeits- bzw. Einsatzort ist der gemeinnützige Beschäftigungsbetrieb oder der Ort, an dem Dienstleistungen erbracht werden. Die Leistungserbringung kann in erforderlichen Werkstätten oder (dislozierten) Werkräumen oder in trägereigenen Betrieben (bzw. Dienstleistungsunternehmen) stattfinden. Die von den Trägern zur
Erzeugung ausgewählten Produkte bzw. bereitgestellten Dienstleistungen können ein spezifisches Profil des jeweiligen Unternehmens ergeben, sollen aber den Einsatz der Zielgruppe bestmöglich gestatten.

Leistungsgeber: Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Abteilung 11 Soziales
Gültig bis: unbegrenzt
Hinweis: Leistung richtet sich an Organisationen, kann jedoch auch für Privatpersonen oder Unternehmen wichtige Informationen enthalten.
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