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Förderungen zum Thema Technologie

ESF+ 2021 - 2027: Umsetzung Priorität 3, Metallausbildungszentren in OÖ
Oberösterreich
Der Europäische Sozialfonds (ESF) ist das wichtigste Finanzinstrument der Europäischen Union (EU) für Sozialpolitik und Investitionen in Menschen. Der ESF fördert Maßnahmen zur Vermeidung und Bekämpfung von Arbeitslosigkeit, zur Erweiterung des Ausbildungsangebots und für eine verbesserte Funktionsweise des Arbeitsmarktes. Er zielt darauf ab, die Beschäftigungs- und Bildungschancen in der EU sowie den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt in der Europäischen Union zu verbessern. Gefördert werden Maßnahmen der Priorität 3 (Bekämpfung von Armut und Förderung der aktiven Inklusion) gemäß dem ESF+/JTF Operationellen Programm (OP) zu den Vorhaben in den nachstehenden Prioritäten des OP: Die Metallausbildungszentren sollen ihren Teilnehmer:innen entsprechend dem individuellen Kenntnisstand im Wege eines flexiblen und modularen Ausbildungssystems maßgebende Kompetenzen im Metallbereich wie auch in der Persönlichkeitsentwicklung vermitteln und so erfolgreich auf eine Beschäftigung vorbereiten, weshalb sie sich auch in der Säule A (Bedarfsgerechte Qualifizierung des Arbeitskräftepotentials) des Paktes für Arbeit und Qualifizierung in Oberösterreich befinden. Ziel ist die Integration benachteiligter Zielgruppen in den Arbeitsmarkt, wobei die Zuteilung der auszubildenden Personen durch die jeweiligen Regionalstellen des AMS Oberösterreich erfolgt. Für nähere Informationen darf auf die ESF - Homepage (www.esf.at) verwiesen werden.
Impulsprogramm „Industrielle Schlüsseltechnologien – Leitbetriebe 2030“
Österreich
Um den Industriestandort abzusichern und die technologische Souveränität zu stärken, müssen vor allem österreichische Leitbetriebe ihr Innovations- und Skalierungspotenzial stärken, um künftig wesentliche Teile der Wertschöpfungsketten in Europa zu halten. Daher fördert dieses Impulsprogramm die österreichische Industriestrategie gezielt beim Kompetenzauf- und -ausbau im Bereich Schlüsseltechnologien mit hohem Zukunfts- und Wertschöpfungspotenzial und den gezielten Einsatz in Unternehmen. Diese Unternehmen agieren in einem besonders wettbewerbsintensiven Umfeld. Sie tragen ein überdurchschnittlich hohes Risiko des Scheiterns aufgrund des ständigen Innovationsdrucks und der Notwendigkeit, flexibel und schnell auf sich wandelnde Begebenheiten zu reagieren. Der damit verbundene Investitions- und Finanzierungsbedarf führt zu budgetären Herausforderungen, denen durch das Impulsprogramm mit der Vergabe eines nicht rückzahlbaren Zuschusses begegnet werden soll. Ziel der Förderung ist es, unternehmerische Innovationsvorhaben auch in konjunkturell schwierigen Zeiten rascher und in größerem Umfang auszulösen, als dies ohne öffentliche Unterstützung möglich wäre. Dadurch werden zusätzliche Investitionsanreize geschaffen, die Umsetzung innovativer Leuchtturmvorhaben beschleunigt und ein technologischer Vorsprung aufgebaut und abgesichert. Gleichzeitig trägt die Förderung zur Sicherung und Weiterentwicklung des Industriestandortes Österreich bei, stärkt nachhaltig die Wettbewerbsfähigkeit österreichischer Unternehmen, sichert bestehende Arbeitsplätze und schafft hochwertige neue Arbeitsplätze.