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Förderungen zum Thema Soziales

Pflanzenbau und Saatgutwirtschaft
Österreich
Förderungsziele: 1. Schaffung des Anreizes zur Verbesserung pflanzlicher Produkte sowie von Energierohstoffen auf pflanzlicher Basis und Erarbeitung von Qualitätssicherungssystemen im Pflanzenbau und im Bereich der Lebensmittelsicherheit, insbesondere Erarbeitung von praxisbezogenen Erkenntnissen im Hinblick auf qualitative, ökologische und strukturelle Verbesserungen auf dem Gebiet des Pflanzen- und Futterbaues; Einführung derartiger Erkenntnisse in die landwirtschaftliche Praxis; 2. Maßnahmen zur Verbesserung und Erhaltung von Saatgut insbesondere bei Kartoffeln, Getreide und Mais zur Nutzung der diesbezüglichen Marktchancen, zur Erhaltung der Biodiversität und zur Anpassung an klimawandelbedingte Veränderungen. Förderungsgegenstände: 1. Fach- und zielspezifische Veranstaltungen im Pflanzenbau und der Saatgutwirtschaft. 2. Im Pflanzenbau: a. Demonstrationsvorhaben zur Einführung neuer Produktionsmittel, Kulturen und Sorten sowie Produktionsverfahren und –systemen; Erstellung von fachspezifischen Lehr- und Bildungsmaterialien b. Aufklärungsmaterial einschließlich Lehr- und Kursbehelfe. c. Erforschung, Gewinnung und Nutzung wissenschaftlicher, technischer, wirtschaftlicher und sonstiger Kenntnisse und Fertigkeiten mit dem Ziel, neue oder verbesserte Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen zu entwickeln d. Entwicklung von kommerziell nutzbaren Prototypen, Durchführung von Demonstrationsvorhaben und Pilotprojekten zur Einführung neuer Produktionsmittel, Kulturen und Sorten sowie Produktionsverfahren und –systemen 3. Gesunderhaltungsmaßnahmen bei Vermehrungssaat- und -pflanzgut. 4. Erhaltung von Genmaterial.
Projektförderungen 2027/28 nach dem Erwachsenenbildungsförderungsgesetz
Österreich
Die Projektförderungen 2027 und 2028 nach dem Erwachsenenbildungsförderungsgesetz richten sich an in Österreich lebende Jugendliche und Erwachsene. Angesprochen sind Personen, die das 15. Lebensjahr vollendet und die erste, unterschiedlich ausgedehnte Bildungsphase abgeschlossen haben. Im Sinne der ständigen Weiterbildung sollen sie die Aneignung von Kenntnissen und Fertigkeiten ermöglichen. Darüber hinaus sollen sie die Fähigkeit und Bereitschaft zu verantwortungsbewusstem Urteilen und Handeln fördern sowie die Entfaltung der persönlichen Anlagen unterstützen. Der Call bildet die bildungspolitischen Ziele des BMFWF im Bereich Erwachsenenbildung ab, wobei die Projektförderungen 2027-2028 nach dem Erwachsenenbildungsförderungsgesetz eine grundlegende Maßnahme zur Zielerreichung und Förderung der Erwachsenenbildung darstellen. Die Förderschwerpunkte für das Jahr 2027 und 2028, zu denen Projektanträge gestellt werden können sind „Bildungsgerechtigkeit und soziale Teilhabe“, „Digitale Souveränität, Medien-, Demokratie- und Wissenschaftsbildung“ und „Transversale und grüne Kompetenzen“. Ziele Erhöhung der Bildungsdurchlässigkeit und Beschäftigungsfähigkeit. Steigerung der Teilnahme am lebensbegleitenden Lernen, von (bildungs-)benachteiligten Erwachsenen. Förderung von Geschlechtergerechtigkeit Stärkung von Demokratiebewusstsein, Medienkompetenz und Vertrauen in Wissenschaft und Forschung. Unterstützung der ökologischen und digitalen Transformation im Sinne einer gerechten und nachhaltigen Gesellschaft. Aufbau und Weiterentwicklung niederschwelliger Lernorte. Förderung gesellschaftlicher Teilhabe benachteiligter Gruppen. Zielgruppe Zielgruppe der Förderung sind Bildungsanbieter, die vorrangig Bildungsangebote für gering qualifizierte und bildungsbenachteiligte Personen ab dem vollendeten 15. Lebensjahr umsetzen. Projektförderungen müssen diese Zielgruppe durch beschriebene Maßnahmen entweder indirekt oder direkt ansprechen. Es werden keine berufsspezifischen Weiterbildungen gefördert. Zu den vorrangig zu erreichenden Teilnehmendengruppen zählen: Personen mit niedriger formaler Qualifikation, unterbrochenen Bildungsbiografien oder grundlegendem Bildungsbedarf, insbesondere: Menschen mit Migrations- oder Fluchtgeschichte, Frauen in prekären Beschäftigungsverhältnissen, in Teilzeit oder nach längeren Erwerbsunterbrechungen (z.B. aufgrund von Care-Verpflichtungen), Personen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen, Angehörige anerkannter Volksgruppen, ältere Menschen, insbesondere in der nachberuflichen Lebensphase.
Projekt #nohate - So geht Respekt
Kärnten
Im Rahmen der Pilotumsetzung #nohate – So geht Respekt!“ wurde im Zeitraum von September 2022 bis Juni 2023 mit 2 Schulklassen von unterschiedlichen Schulen zum Thema Hass im Netz gearbeitet. Die 4. Klasse des Peraugymnasiums und ein Projektteam der Maturaklasse der HTL Villach, Schwerpunkt Medientechnik, erarbeiteten gemeinsam mit Fachtrainer:innen vom Verein EqualiZ konkrete Inhalte und Themen für die Erstellung eines Videoclips, dessen Ziel es ist, andere Jugendliche in relevanten Kanälen zu erreichen, zu sensibilisieren und zu ermutigen, sich für einen respektvollen und reflektieren Umgang miteinander im Netz einzusetzen. Um Jugendliche besser über die Gefahren im Netz zu informieren wurde die Website (https://nohate.equaliz.at/) erstellt. Darauf finden sich Daten und Fakten rund um das Thema Hass im Netz, anonyme Erfahrungsberichte, Tipps und Handlungsmöglichkeiten für Betroffene, Hinweise auf den rechtlichen Rahmen und entsprechende Handlungsmöglichkeiten, Linksammlungen zu Anlauf- und Beratungsstellen und vieles mehr. Das Projekt wurde in den darauffolgenden Jahren weiter fortgeführt und die unterschiedlichsten medialen Inhalte(Workshop Tools, Sticker, Postkarten, Video Clips, etc.) wurden von anderen Schulen bzw. Klassen(MS Moosburg, MS Völkendorf/Villach) weiterentwickelt. Aufgrund des großen Erfolges soll das Projekt auch im Schuljahr 2025/26 fortgeführt werden. Der partizipative Ansatz und der interaktive Charakter sowie die langfristige Bearbeitungsperspektive des Themas bleiben weiterhin erhalten. Gearbeitet werden soll mit einer fixen Gruppe von Jugendlichen in Form einer Schulklasse über ein Schuljahr hinweg, um sie für relevante Themen im Zusammenhang mit Hass im Netz, Cybermobbing und Hatespeech zu sensibilisieren. Die thematische Schwerpunktsetzung wird mit den Jugendlichen gemeinsam erarbeitet. Allerdings steht auch wieder die Befüllung der Projektwebsite als Informationsquelle zum Thema Hass im Netz im Mittelpunkt. Zentral ist somit auch wieder das Aufzeigen von Lösungsmöglichkeiten und Handlungsoptionen. Das Projekt ermöglicht es den Jugendlichen sich unter einer geschlechterreflexiven, pädagogischen Anleitung intensiv mit den unterschiedlichen Facetten von Hass im Netz auseinanderzusetzen und dies so aufzubereiten, dass sie für sich selbst Handlungsmöglichkeiten entdecken und erproben, in Reflexion kommen und in weiterer Folge auch für ihre Peers ein Zeichen gegen Hass im Netz setzen können. Umsetzungszeitraum: 01.September 2025 bis 31. August 2026