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Leistungsangebote/Förderungen zum Thema Leistungen aus der Unfallversicherung

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Abfertigung einer Witwenrente oder Witwerrente aus der Unfallversicherung

Der/Dem Bezieher/in einer Witwen-/Witwerrente, die/der sich wiederverehelicht hat, gebührt eine Abfertigung in der Höhe des 35-fachen Monatsbetrages der Witwen-/Witwerrente.
Leistungsgeber: Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, Abt. Rechtsangelegenheiten der Kranken- und Unfallversicherung
Gültig bis: unbegrenzt

Abfindung von Renten aus der Unfallversicherung

Versehrtenrenten von nicht mehr als 25% der Vollrente können mit Zustimmung des/der Versehrten durch Gewährung eines dem Werte der Rente entsprechenden Kapitals abgefunden werden. Auf Antrag des/der Anspruchsberechtigten kann der Träger der Unfallversicherung auch eine Versehrtenrente von mehr als 25% der Vollrente ganz oder teilweise mit dem Wert der Rente oder des Rententeiles entsprechenden Kapital abfinden, wenn die zweckmäßige Verwendung des Abfindungsbetrages gesichert ist. Bäuerliche Betriebsrenten können mit Zustimmung des/der Versehrten durch Gewährung eines der Hälfte des Wertes der Rente entsprechenden Kapitals ganz oder teilweise abgefunden werden. Nach erfolgter Abfindung wird die Betriebsrente im halben Ausmaß bis zum Wegfall nach § 148i Abs. 1 erster Satz BSVG weitergewährt. Bei der Beurteilung einer Schwerversehrtheit ist das Ausmaß der Betriebsrente zum Zeitpunkt der Abfindung zu berücksichtigen.
Leistungsgeber: Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, Abt. Rechtsangelegenheiten der Kranken- und Unfallversicherung
Gültig bis: unbegrenzt

Auszahlung an bezugs- bzw. fortsetzungsberechtigte Personen aus der Unfallversicherung

Auszahlung einer Geldleistung bei Tod des Anspruchsberechtigten an Familienangehörige.
Leistungsgeber: Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, Abt. Rechtsangelegenheiten der Kranken- und Unfallversicherung
Gültig bis: unbegrenzt

Eltern- und Geschwisterrente aus der Unfallversicherung

Bedürftige Eltern (Großeltern) und unversorgte Geschwister des/der Versicherten, dessen/deren Tod durch einen Arbeitsunfall oder eine Berufskrankheit verursacht wurde, haben Anspruch auf Eltern- bzw. Geschwisterrente von zusammen jährlich 20% der Bemessungsgrundlage, wenn der/die Versicherte ihren Lebensunterhalt überwiegend bestritten hat. Eltern (Großeltern) und Geschwistern gebührt eine Rente nur insoweit, als die Witwen-/Witwerrente und die Waisenrenten den Höchstbetrag der Hinterbliebenenrenten nicht erschöpfen. Der Anspruch der Eltern geht dem der Großeltern, der Anspruch der Großeltern dem der Geschwister vor.
Leistungsgeber: Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, Abt. Rechtsangelegenheiten der Kranken- und Unfallversicherung
Gültig bis: unbegrenzt

Ersatz des nachgewiesenen Verdienstentganges wegen ärztlicher Untersuchungen aus der UV

Ersatz der notwendigen Barauslagen und des nachgewiesenen Verdienstentgangs bei Vorladung eines Versicherungsträgers zur Vernehmung oder ärztlichen Untersuchung.
Leistungsgeber: Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, Abt. Rechtsangelegenheiten der Kranken- und Unfallversicherung
Gültig bis: unbegrenzt

Familiengeld aus der Unfallversicherung

Gewährt der Träger der Unfallversicherung als Unfallheilbehandlung Pflege in einer Kranken-, Kur- oder sonstigen Anstalt oder gewährt ein Träger der Krankenversicherung Anstaltspflege wegen der Folgen eines Arbeitsunfalles oder wegen einer Berufskrankheit, so gebührt dem/der Versehrten grundsätzlich Familiengeld für seine/ihre Angehörigen. Das tägliche Familiengeld beträgt für einen Angehörigen 1,6%, für jeden weiteren Angehörigen 0,4%, zusammen jedoch nicht mehr als 2,8% eines Zwölftels der Bemessungsgrundlage. Familiengeld gebührt nicht, wenn und solange der/die Versehrte eine Pension aus der gesetzlichen Pensionsversicherung oder mehr als 50% der vollen Geld- und Sachbezüge vor dem Eintritt der Arbeitsunfähigkeit (weiter) bezieht. Bezieht der/die Versehrte 50% der vollen Geld- und Sachbezüge weiter, gebührt Familiengeld zur Hälfte.
Leistungsgeber: Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, Abt. Rechtsangelegenheiten der Kranken- und Unfallversicherung
Gültig bis: unbegrenzt

Gesamtvergütung aus der Unfallversicherung

Spätestens mit Ablauf von zwei Jahren nach Eintritt des Versicherungsfalles ist die Versehrtenrente als Dauerrente festzustellen. Ist zu erwarten, dass nur eine vorläufige Versehrtenrente zu gewähren ist, so kann der Träger der Unfallversicherung den/die Versehrte/n durch eine Gesamtvergütung in der Höhe des voraussichtlichen Rentenaufwandes abfinden. Besteht zum Zeitpunkt der Aufgabe eines bäuerlichen Betriebes oder des Anfalles einer Pension aus dem Versicherungsfall des Alters oder einer Pension aus dem Versicherungsfall der Erwerbsunfähigkeit nach dem BSVG ein Anspruch auf eine vorläufige Betriebsrente und ist auf Grund der Entwicklung der Unfallfolgen die Zuerkennung einer Dauerrente nicht zu erwarten, so ist die Betriebsrente entsprechend ihres zum Zeitpunkt des Pensionsanfalles bzw. der Betriebsaufgabe gegebenen Ausmaßes und entsprechend der voraussichtlichen weiteren Bezugsdauer mit einer Einmalzahlung abzufinden.
Leistungsgeber: Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, Abt. Rechtsangelegenheiten der Kranken- und Unfallversicherung
Gültig bis: unbegrenzt

Integritätsabgeltung aus der Unfallversicherung

Wurde der Arbeitsunfall oder die Berufskrankheit durch die grob fahrlässige Außerachtlassung von Arbeitnehmerschutzvorschriften verursacht und hat der/die Versicherte dadurch eine erhebliche und dauernde Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Integrität erlitten, so gebührt, wenn wegen der Folgen dieses Arbeitsunfalls oder dieser Berufskrankheit auch ein Anspruch auf Versehrtenrente bzw. in der bäuerlichen Unfallversicherung auf Betriebsrente besteht, eine angemessene Integritätsabgeltung. Die Integritätsabgeltung wird als einmalige Leistung gewährt. Sie ist entsprechend der Schwere des Integritätsschadens abzustufen.
Leistungsgeber: Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, Abt. Rechtsangelegenheiten der Kranken- und Unfallversicherung
Gültig bis: unbegrenzt

Kleidermehrverschleißpauschale aus der Unfallversicherung

Allen Prothesenträger/inne/n bzw. Benützer/inne/n von Selbstfahrern bzw. Träger/inne/n von Stützmiedern war in der Vergangenheit nach den Richtlinien der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt über die Gewährung von Körperersatzstücken, orthopädischen Behelfen und anderen Hilfsmitteln eine jährliche Kleidermehrverschleißpauschale, entsprechend zu den zum jeweiligen Zeitpunkt geltenden Sätzen, zu gewähren. Wurde eine Kleidermehrverschleißpauschale vor dem 31.12.1988 zugesprochen, war diese Leistung (in der bisher geltenden Höhe) zu belassen. Bei der Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter versicherte Prothesenträger/innen, Querschnittgelähmte mit Inkontinenz der Blase und des Darmes, Benützer/innen von Selbstfahrern und Träger/innen von Stützmiedern erhalten nach Maßgabe der Richtlinien der Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter zur Durchführung der Rehabilitation eine jährliche Kleidermehrverschleißpauschale, entsprechend den zum jeweiligen Zeitpunkt geltenden Sätzen.
Leistungsgeber: Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, Abt. Rechtsangelegenheiten der Kranken- und Unfallversicherung
Gültig bis: unbegrenzt

Taggeld aus der Unfallversicherung

Gewährt der Träger der Unfallversicherung als Unfallheilbehandlung Pflege in einer Kranken-, Kur- oder sonstigen Anstalt oder gewährt ein Träger der Krankenversicherung Anstaltspflege wegen der Folgen eines Arbeitsunfalles oder wegen einer Berufskrankheit, so gebührt dem/der Versehrten bei Fehlen von in Betracht kommenden Familienangehörigen anstelle von Familiengeld Taggeld in der Höhe von 1 v. H. eines Zwölftels der Bemessungsgrundlage. Taggeld gebührt nicht, wenn und solange der/die Versehrte eine Pension aus der gesetzlichen Pensionsversicherung oder mehr als 50% der vollen Geld- und Sachbezüge vor dem Eintritt der Arbeitsunfähigkeit (weiter) bezieht. Bezieht der/die Versehrte 50% der vollen Geld- und Sachbezüge weiter, gebührt Familiengeld bzw. Taggeld zur Hälfte.
Leistungsgeber: Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, Abt. Rechtsangelegenheiten der Kranken- und Unfallversicherung
Gültig bis: unbegrenzt
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