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Insolvenz-Entgelt

Leistungsgegenstand
Insolvenz-Entgelt ist die Leistung des Insolvenz-Entgelt-Fonds, welche im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen – insbesondere des Insolvenz-Entgeltsicherungsgesetzes (IESG) – im Fall eines Insolvenztatbestandes nach § 1 IESG anstelle der vom/von der Arbeitgeber/-in nicht bezahlten ArbeitnehmerInnenforderungen ausbezahlt wird.
Voraussetzungen für die Leistungszuerkennung

Anspruch auf Insolvenz-Entgelt haben:

  • Arbeitnehmer/innen
  • ehemalige Arbeitnehmer/innen,
  • freie Dienstnehmer/innen
  • Heimarbeiter/innen
  • und die Erben dieser Personen,

wenn über das Unternehmen ein Insolvenzverfahren eröffnet wird und das Dienstverhältnis dem Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz (ASVG) unterliegt. Auch ein Beschluss auf Ablehnung der Insolvenzeröffnung bzw. Zurückweisung des Insolvenzantrages ermöglicht die Antragstellung auf Insolvenz-Entgelt.

Bestimmte Ansprüche (z.B. aus Werkverträgen) sind vom Ersatz allerdings ausgenommen.

Verantwortliche Stelle(n) / Leistungsgeber
  • Bundesministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz, Sektion VI (Arbeitsmarkt)
Details zum Leistungsangebot
  • Leistungsart: Sozialversicherungsleistungen, Ruhe- und Versorgungsbezüge
  • Angebot ist abrufbar bis: unbegrenzt
Rechtsgrundlage
Insolvenz-Entgeltsicherungsgesetz (IESG), BGBl. Nr. 324/77 vom 2.6.1977 igF

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1004035

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