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Kostenübernahme für Altenwohn- und Pflegeheime

Leistungsgegenstand

Stationäre Dienste sind Einrichtungen zur dauernden bzw. vorübergehenden Unterbringung, Versorgung, aktivierenden Betreuung und Pflege überwiegend betagter bzw. pflegebedürftiger Menschen, die nicht oder nicht mehr in der Lage sind, selbständig einen eigenen Haushalt zu führen und denen die notwendige Hilfe weder im familiären Bereich noch durch teilstationäre oder ambulante Dienste ausreichend oder zufriedenstellend geboten werden kann.

Auf der Homepage des Landes Burgenland (www.burgenland.at) kann man sich seit Jänner 2012 darüber informieren, in welchen burgenländischen Altenwohn- und Pflegeheimen freie Heimplätze einer bestimmten Bettenkategorie zur Verfügung stehen. Spezifische Informationen betreffend Ausstattung, Angebote, Ansprechpartner, Telefon, Buchungsplattform, Anfragesystem etc. können direkt über eine Verlinkung zur Website der BetreiberInnen abgerufen werden.

Leistungsgeber

  • Land Burgenland

Zuständigkeit

Amt der Burgenländischen Landesregierung, Abteilung 6 - Soziales und Gesundheit

Voraussetzungen

  • Pflegebedürftig sind jedenfalls Personen, die ein Pflegegeld nach dem Bundespflegegeldgesetz, BGBl. Nr. 110/1993, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. Nr. 131/1995, oder einem Landespflegegeldgesetz beziehen.
  • Grundsätzlich erfolgt eine Zuerkennung ab Bezug von Pflegegeld Stufe 4.
  • Die Eigenmittel der Person (hauptsächlich Pension, Pflegegeld, Vermögen) reichen nicht zur Bestreitung der Heimkosten aus. Die Unterbringung erfolgt in diesem Fall nur, wenn die ausreichende Pflege daheim durch ambulante Betreuungsformen nicht mehr sichergestellt werden kann. Als Eigenleistung des pflegebedürftigen Menschen werden 80% der Pension (mit Ausnahme der 13. und 14. Pensionszahlung) sowie das Pflegegeld herangezogen.
  • Zwecks Heimunterbringung muss bei der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde ein Antrag auf Sozialhilfe gestellt werden.

Bewilligte Altenwohn- und Pflegeheime werden mit der Leistung beauftragt. Die Qualität der Burgenländischen Altenwohn- und Pflegeheime wird durch das Burgenländische Altenwohn- und Pflegeheimgesetz (LGBl. Nr. 61/1996) und die diesbezügliche Verordnung (LGBl. Nr. 55/ 1998 i.d.g.F.) geregelt. Eine Kommission von Sachverständigen prüft die Einrichtungen hinsichtlich der Einhaltung der vorgegebenen Qualitätsstandards.

Zusätzliche Informationen

Rechtsgrundlage
Burgenländisches Altenwohn- und Pflegeheimgesetz, LGBl. Nr. 61/1996 Bgld. Altenwohn- und Pflegeheimverordnung, LGBl. Nr. 55/1998 Bgld. Sozialhilfegesetz 2000 Bgld. SHG 2000, LGBl. Nr. 5/2000
Leistungsart
Förderungen/Transferzahlungen
Angebot ist abrufbar bis
unbegrenzt

Hinweis
Leistung richtet sich an Organisationen, kann jedoch auch für Privatpersonen oder Unternehmen wichtige Informationen enthalten.

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1039833

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