Transparenzdatenbank

Bitte aktivieren Sie JavaScript.

Logo
Logo
Logo
Inhalt

Leistungsangebote/Förderungen zum Thema Leistungen aus der Krankenversicherung

Kein Filter eingestellt

Auszahlung an bezugs- bzw. fortsetzungsberechtigte Personen aus der Krankenversicherung

Auszahlung einer Geldleistung bei Tod des Anspruchsberechtigten an Familienangehörige
Leistungsgeber: Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, Abt. Rechtsangelegenheiten der Kranken- und Unfallversicherung
Gültig bis: unbegrenzt

Ersatz des nachgewiesenen Verdienstentganges wegen ärztlicher Untersuchungen aus der KV

Ersatz der notwendigen Barauslagen und des nachgewiesenen Verdienstentgangs bei Vorladung eines Versicherungsträgers zur Vernehmung oder ärztlichen Untersuchung.
Leistungsgeber: Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, Abt. Rechtsangelegenheiten der Kranken- und Unfallversicherung
Gültig bis: unbegrenzt

Kleidermehrverschleißpauschale aus der Krankenversicherung

Prothesenträger/innen, Querschnittgelähmte mit Inkontinenz der Blase und des Darmes, Benützer/innen von Selbstfahrern und Träger/innen von Stützmiedern erhalten nach Maßgabe der Richtlinien der Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter zur Durchführung der Rehabilitation eine jährliche Kleidermehrverschleißpauschale, entsprechend den zum jeweiligen Zeitpunkt geltenden Sätzen.
Leistungsgeber: Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, Abt. Rechtsangelegenheiten der Kranken- und Unfallversicherung
Gültig bis: unbegrenzt

Krankengeld

Pflichtversicherte sowie aus der Pflichtversicherung ausgeschiedene nach § 122 ASVG Anspruchsberechtigte (Schutzfristfälle), diese jedoch nur in den ersten drei Wochen dieser Anspruchsberechtigung, haben aus dem Versicherungsfall der Arbeitsunfähigkeit infolge Krankheit grundsätzlich vom vierten Tag der Arbeitsunfähigkeit an Anspruch auf Krankengeld. Krankengeldanspruch besteht für ein und denselben Versicherungsfall bis zur Dauer von 26 Wochen (für unselbständig Erwerbstätige unter bestimmten Voraussetzungen bis zu 52 Wochen), auch wenn während dieser Zeit zu der Krankheit, die die Arbeitsunfähigkeit zuerst verursachte, eine neue Krankheit hinzugetreten ist. Durch die Satzung kann die Höchstdauer des Krankengeldanspruches bis auf 78 Wochen (für Gewerbetreibende mit Zusatzversicherung bis auf 52 Wochen) erhöht werden. Als gesetzliche Mindestleistung wird das Krankengeld für unselbständig Erwerbstätige im Ausmaß von 50% der Bemessungsgrundlage für den Kalendertag gewährt. Ab dem 43. Tag einer mit Arbeitsunfähigkeit verbundenen Erkrankung erhöht sich das Krankengeld auf 60% der Bemessungsgrundlage für den Kalendertag. Als satzungsmäßige Mehrleistung kann das Krankengeld erhöht werden, wenn der/die Versicherte anspruchsberechtigte Angehörige hat, die sich gewöhnlich im Inland aufhalten. Das Gesamtausmaß des erhöhten Krankengeldes darf 75% der Bemessungsgrundlage nicht übersteigen. Für Gewerbetreibende wird das tägliche Krankengeld bei Bestehen einer Zusatzversicherung durch die Satzung festgesetzt und darf 80% der vorläufigen Beitragsgrundlage (§ 25a GSVG), geteilt durch 30, nicht überschreiten. Krankengeld ist für Gewerbetreibende bis zur Höchstdauer von 26 Wochen für ein und dieselbe Krankheit, auch wenn während dieser Zeit zu der Krankheit, für die Krankengeld zuerst gewährt wurde, eine neue Krankheit hinzugetreten ist, zu gewähren. Die Satzung der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft kann diese Höchstdauer auf 52 Wochen verlängern.
Leistungsgeber: Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, Abt. Rechtsangelegenheiten der Kranken- und Unfallversicherung
Gültig bis: unbegrenzt

Rehabilitationsgeld

Personen, für die auf deren Antrag vom Pensionsversicherungsträger vorübergehende Invalidität (Berufsunfähigkeit) festgestellt wurde, haben für die Dauer dieser Invalidität (Berufsunfähigkeit) Anspruch auf Rehabilitationsgeld. Das Rehabilitationsgeld gebührt im Ausmaß des Krankengeldes, das aus der letzten Erwerbstätigkeit gebührt hätte. Jedenfalls gebührt das Rehabilitationsgeld aber in Höhe des Ausgleichszulagenrichtsatzes für Alleinstehende, wobei dieser Mindestanspruch nur dann gewährt wird, wenn und solange der/die Bezieher/in den rechtmäßigen, gewöhnlichen Aufenthalt im Inland hat. Die Zuerkennung sowie die Entziehung des Rehabilitationsgeldes erfolgt durch Bescheid des Pensionsversicherungsträgers. Die Auszahlung des Rehabilitationsgeldes obliegt dem Krankenversicherungsträger, der auch das Case Management für die Bezieher/innen durchführt. Die Kosten für das Rehabilitationsgeld werden den auszahlenden Krankenversicherungsträgern von den Pensionsversicherungsträgern ersetzt.

Leistungsgeber: Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, Abt. Rechtsangelegenheiten der Kranken- und Unfallversicherung
Gültig bis: unbegrenzt

Taggeld aus der Krankenversicherung

Solange das Krankengeld für selbständig Erwerbstätige ruht, weil der/die Versicherte auf Rechnung eines Versicherungsträgers Anstaltspflege erhält oder auf Rechnung eines Versicherungsträgers bzw. eines Bundesamtes für Soziales und Behindertenwesen in einem Genesungs-, Erholungs- oder Kurheim oder einer Sonderkrankenanstalt untergebracht ist oder Anspruch auf Ersatz der Pflegegebühren einem Versicherungsträger gegenüber hat, gebührt an Stelle des Krankengeldes ein Taggeld. Das Taggeld ist mindestens in der Höhe des Krankengeldes zu gewähren. Durch die Satzung kann das Taggeld maximal auf das Doppelte des Krankengeldes erhöht werden. Der Zeitraum, für den Taggeld gewährt wird, ist auf die Höchstdauer des Krankengeldanspruches anzurechnen.
Leistungsgeber: Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, Abt. Rechtsangelegenheiten der Kranken- und Unfallversicherung
Gültig bis: unbegrenzt

Unterstützungsfonds der Krankenversicherungsträger

Die Krankenversicherungsträger können einen Unterstützungsfonds anlegen. Die Mittel des Unterstützungsfonds können in besonders berücksichtigungswürdigen Fällen, insbesondere unter Berücksichtigung der Familien-, Einkommens- und Vermögensverhältnisse des/der zu Unterstützenden, für Unterstützungen als freiwillige Leistungen nach Maßgabe der hiefür vom Vorstand zu erlassenden Richtlinien verwendet werden. Auf eine solche Leistung besteht kein Rechtsanspruch.
Leistungsgeber: Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, Abt. Rechtsangelegenheiten der Kranken- und Unfallversicherung
Gültig bis: unbegrenzt

Unterstützungsleistung für Gewerbetreibende bei lang andauernder Krankheit

Selbständig Erwerbstätige, bei denen die Aufrechterhaltung ihres Betriebes von ihrer persönlichen Arbeitsleistung abhängt und die in ihrem Unternehmen regelmäßig entweder keinen oder weniger als 25 Dienstnehmer/innen beschäftigen, haben in Anlehnung an die im Falle einer Zusatzversicherung geltende Regelung für Krankengeld einen Anspruch auf Unterstützungsleistung bei lang andauernder Krankheit. Anspruch auf diese Leistung besteht ab dem 43. Tag der Arbeitsunfähigkeit bis zu einer Höchstdauer von 20 Wochen für ein und dieselbe Krankheit. Die Unterstützungsleistung beträgt 26,97 Euro pro Tag im Jahr 2012; dieser Betrag wird jährlich valorisiert.
Leistungsgeber: Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, Abt. Rechtsangelegenheiten der Kranken- und Unfallversicherung
Gültig bis: unbegrenzt

Wiedereingliederungsgeld

Personen, die nach längerem Krankenstand ihre Arbeit wieder antreten, können mit ihrem Dienstgeber eine Herabsetzung der Arbeitszeit um mindestens 25 % und höchstens 50 % vereinbaren. Diese Herabsetzung der Arbeitszeit kann für die Dauer von mindestens einem Monat bis zu sechs Monaten vereinbart werden; eine einmalige Verlängerung der Herabsetzung um bis zu drei Monate ist möglich.

Als Ausgleich für das entsprechend der herabgesetzten Arbeitszeit verminderte Arbeitsentgelt leistet der Krankenversicherungsträger ein Wiedereingliederungsgeld. Das Wiedereingliederungsgeld bemisst sich nach der Höhe des Krankengeldes und zwar in Höhe jenes Prozentsatzes, um den die Arbeitszeit jeweils aliquot herabgesetzt ist (also bei Herabsetzung der Arbeitszeit um 50 % mit 50 % des Krankengeldes, bei Herabsetzung der Arbeitszeit um 25 % mit 25 % des Krankengeldes). Die maximale Dauer des Bezugs von Wiedereingliederungsgeld beträgt neun Monate.

Leistungsgeber: Bundesministerium für Gesundheit und Frauen - Abteilung Rechtsangelegenheiten der Kranken- und Unfallversicherung
Gültig bis: unbegrenzt

Wochengeld aus der Krankenversicherung

Weiblichen Versicherten gebührt grundsätzlich für die letzten acht Wochen vor der voraussichtlichen Entbindung, für den Tag der Entbindung und für die ersten acht Wochen - nach Frühgeburten, Mehrlingsgeburten oder Kaiserschnittentbindungen durch zwölf Wochen - nach der Entbindung ein tägliches Wochengeld. Darüber hinaus gebührt das Wochengeld ferner für jenen Zeitraum, während dessen Dienstnehmerinnen und Bezieherinnen einer Leistung nach dem AlVG oder KBGG im Einzelfall aufgrund eines arbeitsinspektions- oder amtsärztlichen Zeugnisses nachgewiesen wird, dass das Leben oder die Gesundheit von Mutter oder Kind bei Fortdauer der Beschäftigung oder Aufnahme einer Beschäftigung gefährdet wäre. Das Wochengeld gebührt in der Höhe des auf den Kalendertag entfallenden Teiles des durchschnittlichen in den letzten 13 Wochen (bei Versicherten, deren Arbeitsverdienst nach Kalendermonaten bemessen oder abgerechnet wird, in den letzten drei Kalendermonaten) vor dem Eintritt des Versicherungsfalles der Mutterschaft gebührenden Arbeitsverdienstes, vermindert um die gesetzlichen Abzüge; die auf diesen Zeitraum entfallenden Sonderzahlungen sind zu berücksichtigen. Für Gewerbetreibende und Bäuerinnen gebührt Wochengeld anstelle von Betriebshilfe, wenn diese nicht möglich ist, in Höhe eines täglichen Fixbetrages.
Leistungsgeber: Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, Abt. Rechtsangelegenheiten der Kranken- und Unfallversicherung
Gültig bis: unbegrenzt

RSS Feed

nach oben