Barrierefreie Ausbildung

  • Mit dem Angebot „Barrierefreie Ausbildungen“ sollen Jugendliche mit höherem und hohem Unterstützungsbedarf aufgrund von Behinderungen eine qualifizierte Ausbildung erhalten, die die Chancen auf eine Berufliche Teilhabe am ersten Arbeitsmarkt maßgeblich erhöht.
  • „Barrierefreie Ausbildungen“ basieren auf bestehenden bewährten und neuen innovativen Ansätzen, die den durchgehenden Betreuungspfad der Jugendlichen mit höherem und hohem Unterstützungsbedarf, die eine längere Zeit für die Nachreifung und Orientierung benötigen, ergänzen sollen.
  • Ziel der Maßnahme ist ein positiver Abschluss einer Lehrausbildung - sowie die daran anschließende Beschäftigung der Teilnehmer:innen am ersten Arbeitsmarkt.
  • Die Förderung richtet sich an Projektträger, die standardisierte Angebote für die Zielgruppe der Jugendlichen bis zum vollendeten 24. Lebensjahr mit höherem oder hohem Unterstützungsbedarf aufgrund einer körperlichen, geistigen oder psychischen Funktionsbeeinträchtigung oder Beeinträchtigung der Sinnesfunktionen, der einem Grad der Behinderung von mindestens 50 vH entspricht anbieten.

Bei Fragen wenden Sie sich an:

Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, Sektion IV
Stubenring 1, 1010 Wien

Sozialministeriumservice
Babenbergerstraße 5, 1010 Wien

Rechtsgrundlage

§ 10a Abs. 1 lit. d iVm. § 6 Abs. 2 lit e BEinstG, BGBl. I Nr. 22/1970; Rahmenrichtlinie „Berufliche Teilhabe“; Berufsausbildungsgesetz (BAG), BGBl.Nr. 142/1969; Erlass 2022/02

Leistungsart

Förderungen/Transferzahlungen

Budgetiertes Volumen

Volumen nicht bekannt

Wirkungsziele

Umfassende, barrierefreie Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in allen Bereichen des Lebens.

Referenznummer

1058643