COVID-19 Vergütung von Verdienstentgang gem. § 32 EpiG (TIR)

  • Die Vergütung des Verdienstentgangs steht einerseits dem Arbeitgeber zu, dessen Arbeitnehmer aufgrund einer behördlichen Maßnahme abgesondert wurde und für den er weiterhin das Entgelt bezahlt hat.
  • Andererseits Unternehmen, die aufgrund von behördlichen Maßnahmen auf Basis des Epidemiegesetzes an der Erwerbsausübung gehindert wurden.
  • Ein Anspruch auf Vergütung nach § 32 Epidemiegesetz 1950 besteht nur dann, wenn eine Erbringung der Arbeitsleistung aufgrund der behördlichen Maßnahme nicht möglich war und deshalb ein Verdienstentgang eingetreten ist. Zu den behördlichen Maßnahmen zählen:
    • Absonderungsbescheide
    • Telefonische Bescheide (samt entsprechender amtlicher Beurkundung)
    • Telefonische/mündliche Absonderungen durch die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde (samt schriftlicher Bestätigung über die Dauer der angeordneten Maßnahme)
    • Verordnungen

Bei Fragen wenden Sie sich an:

Fachbereich Corona-Entschädigungen
Heiliggeiststraße 7-9, 6020 Innsbruck
0512 508 3708
corona.entschaedigungen@tirol.gv.at
https://www.tirol.gv.at/gesundheit-vorsorge/krankenanstalten/entschaedigung-bei-verdienstentgang/

Rechtsgrundlage

Epidemiegesetz

Leistungsart

Förderungen/Transferzahlungen

Referenznummer

1057017