COVID-19 Förderung von Schulungskosten für Beschäftigte in Covid-19-Kurzarbeit

  • Arbeitsmarktpolitisches Ziel ist – neben der Vermeidung von Arbeitslosigkeit – die ausfallende Arbeitszeit für arbeitsmarktpolitisch und betrieblich sinnvolle Schulungen zu nutzen. Weiters soll die Anpassungsfähigkeit der Betriebe durch „Qualifizierung in der Krise“ sowie die Chancen auf eine nachhaltige Beschäftigungsfähigkeit der von Kurzarbeit betroffenen Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer erhöhen.
  • Förderbar sind alle Arbeitgeberinnen/Arbeitgeber mit einem bereits genehmigten COVID-19-Kurzarbeitsprojekt.
  • Gefördert werden kann die Teilnahme an arbeitsmarktbezogenen Kursen mit einer Dauer von mindestens 16 Kursstunden. Die Auswahl der Kurse erfolgt durch das Unternehmen.
  • Förderbare Kosten sind:
    • Kursgebühren (inklusive Prüfungsgebühren und Schulungsunterlagen), die von externen Schulungseinrichtungen in Rechnung gestellt werden,
    • Honorare von externen Trainerinnen und externen Trainern (beispielsweise bei unternehmensintern organisierten Kursen).
  • Die Höhe der Förderung beträgt 60 % der anerkennbaren Kurskosten. 40 % der Kosten sind von der Arbeitgeberin, vom Arbeitgeber zu übernehmen. Die Höhe der Förderung reduziert sich, wenn andere öffentliche Stellen mehr als 40 % der anerkennbaren Schulungskosten tragen.

Bei Fragen wenden Sie sich an:

Arbeitsmarktservice
https://www.ams.at

Rechtsgrundlage

§ 34 Abs. 2 Z 4 Arbeitsmarktservicegesetz (AMSG)
Weiterführende Informationen zu den Rechtsgrundlagen:

Leistungsart

Förderungen/Transferzahlungen

Budgetiertes Volumen

Volumen nicht bekannt

Wirkungsziele

Erhöhung der Erwerbsbeteiligung und Senkung der Arbeitslosigkeit

Referenznummer

1054238