COVID-19 Entgelterstattung an den Dienstgeber bei Zugehörigkeit des Dienstnehmers zur Risikogruppe

  • Der Dienstgeber hat Anspruch auf Erstattung des an den Dienstnehmer bzw. Lehrling zu leistenden Entgelts, wenn dieser zur COVID-19-Risikogruppe zählt und Anspruch auf Freistellung von der Arbeitsleistung hat.
  • Die Beurteilung, ob ein Dienstnehmer der COVID-19-Risikogruppe angehört, obliegt dem behandelnden Arzt. Dieser hat die individuelle Risikosituation des Dienstnehmers anhand eines vorgegebenen Leitfadens abzuklären und gegebenenfalls ein COVID-19 Risiko-Attest auszustellen.
  • Die für diesen Zeitraum abzuführenden Steuern und Abgaben sowie der zu entrichtenden Sozialversicherungsbeiträge, Arbeitslosenversicherungsbeiträge und sonstigen Beiträge werden durch den zuständigen Träger der Krankenversicherung ersetzt.
  • Von diesem Erstattungsanspruch sind politische Parteien und sonstige juristische Personen öffentlichen Rechts, ausgenommen jene, die wesentliche Teile ihrer Kosten über Leistungsentgelte finanzieren und am Wirtschaftsleben teilnehmen, ausgeschlossen.
  • COVID-19-Risikoatteste können erstmals mit Wirksamkeit ab 6. Mai 2020 ausgestellt werden. Die Freistellung kann längstens bis 30. Juni 2021 erfolgen.

Bei Fragen wenden Sie sich an:

Träger der Krankenversicherung
PosteingangAllgemein@sozialversicherung.at

Siehe Link

Rechtsgrundlage

§ 735 Abs. 4 ASVG; § 258 Abs. 4 B-KUVG, COVID-19-Risikogruppe-Verordnung (BGBl. II Nr. 203/2020)
Weiterführende Informationen zu den Rechtsgrundlagen:

Leistungsart

Förderungen/Transferzahlungen

Budgetiertes Volumen

Volumen nicht begrenzt

Wirkungsziele

COVID-2019

Referenznummer

1048222