Inhalt

COVID-19 Schutzanzüge, Atemmasken und Schnelltests für Gesundheitsdienstleister

Leistungsgegenstand

  • Ziel ist es, Engpässe bei der Versorgung von Gesundheitsdienstleistern in Österreich - insbesondere Krankenhäuser, Pflegedienste, Rettungsorganisationen,... („Gesundheitsdienstleister") - mit medizinischen Produkten wie beispielsweise medizinische Atemmasken, Schutzanzügen, Schutzhandschuhen und weiteren medizinischen Produkten, durch die die Verbreitung und Ansteckung des Coronavirus (COVID-19), der von den medizinischen Sachverständigen im Krisenstab des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz („Krisenstab") und dem Österreichischen Roten Kreuz als für die Menschen besonders gefährlich eingestuft wird, bestmöglich zu verhindern. Dadurch soll die vom Krisenstab befürchtete massiv erhöhte Zahl an Toten im Falle eines solchen Versorgungsengpasses mit diesen medizinischen Produkten in Österreich verhindert werden.
  • Der Auftragnehmer wird für die vertraglich festgelegte Laufzeit beauftragt, als zentrale Stelle den Auftraggeber dabei zu unterstützen, den bundesweiten Bedarf an den medizinischen Produkten, die vor allem zur Behandlung von Personen, bei denen der Verdacht einer Erkrankung durch COVID-19 besteht und die an COVID-19 erkrankt sind („medizinische Produkte"), aber auch zur Bekämpfung der Ausbreitung der Infektion mit COVID-19 erforderlich sind, zu decken.

Leistungsgeber

  • Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, Sektion II

Zuständigkeit

Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, Sektion II
Stubenring 1, 1010 Wien, Österreich
+43 1 71100 805119
Sylvia.Vana@bmdw.gv.at

Voraussetzungen

  • Zur Erhebung des Bedarfs an medizinischen Produkten werden die Sanitätsdirektionen der Länder sowie alle weiteren Gesundheitsdienstleister, welche einen Bedarf an den notwendigen medizinischen Produkten haben könnten, vom Krisenstab S4 des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz um Mitteilung ihres jeweiligen Bedarfs ersucht. Im Sinne der obigen Ausführungen erfolgt daher die Beschaffung der notwendigen medizinischen Produkte in folgenden Arbeitsschritten:
    1. Bedarfserhebung wird bei den Sanitätsdirektionen der Länder sowie allen weiteren Gesundheitsdienstleistern, welche einen Bedarf an den genannten medizinischen Produkten haben könnten, vom Krisenstab (S4) durchgeführt.
    2. Der Krisenstab S4 meldet den Bedarf und den damit verbundenen Budgetbedarf an die Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort.
    3. Der Krisenstab S4 erstellt mit Unterstützung der Österreichischen Rotes Kreuz Einkauf & Service GmbH eine konsolidierte Liste, welche in weiterer Folge an die Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort übermittelt wird.
    4. Die vom Krisenstab S 4 bekanntgegebene Ansprechperson erteilt an die Österreichisches Rotes Kreuz Einkauf & Service GmbH die Freigabe zur Beschaffung der medizinischen Produkte.
    5. Die Österreichisches Rotes Kreuz Einkauf & Service GmbH führt die bestmögliche und ressourcenschonendste Auswahl der potentiellen Vertragspartner für die notwendigen Beschaffungen in Abstimmung mit dem Krisenstab S4 und in Entsprechung der oben genannten Grundsätze sowie auf Grundlage der zu diesem Zeitpunkt gültigen Bedarfsliste durch.
    6. Nach Freigabe der Liste durch die vom Krisenstab genannte Ansprechperson beschafft die Österreichisches Rotes Kreuz Einkauf & Service GmbH bis 15.04.2020 im eigenen Namen und auf eigene Rechnung und ab 16.04.2020 im Namen und auf Rechnung des Bundes von den ausgewählten Vertragspartnern die erforderlichen medizinischen Produkte und schließt bis 15.04.2020 im eigenen Namen und auf eigene Rechnung und ab 16.04.2020 im Namen und auf Rechnung des Bundes Verträge mit diesen sowie, falls erforderlich, auch mit den geeigneten Frachtunternehmen ab.
  • Die Logistik und Verteilung bzw. die unentgeltliche Zurverfügungstellung der jeweilig beschafften Waren an die Gesundheitsdienstleister erfolgt durch die Österreichisches Rotes Kreuz Einkauf & Service GmbH, wobei die vom Krisenstab S4 genannte Ansprechperson der Österreichischen Rotes Kreuz Einkauf & Service GmbH zeitgerecht die Verteilung auf die zu beliefernden Gesundheitsdienstleister verbindlich vorzugeben hat.

Zusätzliche Informationen

Rechtsgrundlage
Bundesgesetz über die Errichtung des COVID-19-Krisenbewältigungsfonds (COVID-19-FondsG); BMDW Kooperationsvertrag mit ÖRK
Leistungsart
Förderungen/Transferzahlungen
Angebot ist abrufbar bis
30.06.2020

Hinweis
Leistung richtet sich an Organisationen, kann jedoch auch für Privatpersonen oder Unternehmen wichtige Informationen enthalten.

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1047620

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