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COVID-19 NÖ Wohnzuschuss/Wohnbeihilfe

Leistungsgegenstand

Ein Zuschuss zum Aufwand für das Wohnen in NÖ kann EigentümerInnen, MieterInnen oder Nutzungsberechtigten einer geförderten Wohnung (z.B. Genossenschaftswohnung), eines geförderten Eigenheimes oder eines geförderten Wohnheimes zuerkannt werden, wenn dies der Hauptwohnsitz ist und nach den Voraussetzungen der NÖ Wohnbauförderung bereits gefördert wurde.

Gemäß § 40 Abs. 2 der NÖ Wohnungsförderungsrichtlinien 2020 besteht die Möglichkeit das aktuelle Familieneinkommen zu berücksichtigen, wenn sich dieses um mindestens 30 % gegenüber dem Kalenderjahr reduziert hat, das der Einkommensbeurteilung eines Antrages zugrunde liegt.

Aufgrund der aktuellen Situation hat die NÖ Landesregierung mit 31. März 2020 beschlossen, dass diese Regelung bereits bei einer Einkommenseinbuße von mindestens 10 % angewendet werden kann. Diese Ausnahmeregelung ist vom 16. März 2020 bis 31. Dezember 2020 gültig.

Leistungsgeber

  • Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Finanzen, F1

Zuständigkeit

Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Finanzen, F1
3109 St. Pölten, Landhausplatz 7A
02742 9005 9005
post.f2.auskunft@noel.gv.at
http://www.noe.gv.at/noe/Wohnen-Leben/Foerd_Wohnzuschuss_Wohnbeihilfe.html

Voraussetzungen

  • Einen Antrag um Förderung können natürliche Personen, die österreichische Staatsbürger oder Gleichgestellte sind, einbringen. Die antragstellende Person und dessen EhepartnerIn/ LebenspartnerIn müssen in der geförderten Wohnung bzw. im geförderten Eigenheim den Hauptwohnsitz begründet haben.
  • Eine Lebenspartnerschaft ist gegeben, wenn eine gemeinsame Lebensführung auch aus wirtschaftlicher Sicht und eine gemeinsame Nutzung der Wohnung bestehen. Dies ist widerleglich anzunehmen, wenn gemeinsame Kinder vorhanden sind.
  • Der Förderungswerber muss unmittelbar vor Einbringen des Ansuchens um Subjektförderung mindestens 5 Jahre ununterbrochen mit einem Wohnsitz in Österreich gemeldet sein. Auf die mit dem Förderungswerber im gemeinsamen Haushalt lebenden nahestehenden Personen ist dies nicht anzuwenden.
  • Die Landesregierung kann aufgrund der persönlichen oder familiären Verhältnisse des Förderungswerbers zur Vermeidung einer sozialen Härte von dieser Voraussetzung absehen.

Nähere Bestimmungen über die Berechnung der Subjektförderung (beispielweise Aufwand zum Wohnen, Einkommensgrenzen) finden sich in §§ 46, 47 und 47a NÖ Wohnungsförderungsrichtlinien 2020.

Benötigte Unterlagen

Für die Einreichung muss das aufgelegte Antragsformular verwendet werden und inklusive aller erforderlichen Beilagen und Nachweise übermittelt werden:

  • Antragsformular Wohnzuschuss/Wohnbeihilfe
  • Einkommensnachweis(e) aller im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen (in Kopie) - Details siehe Broschüre, HINWEIS: Es ist das gesamte Jahreseinkommen (1. Jänner bis 31. Dezember) des der Antragstellung vorangegangenen Jahres nachzuweisen.
  • Aktuelle Monats-Einkommensnachweise aller im Haushalt lebenden Personen
  • Nachweis über die Leistung des Wohnungsaufwandes:
    bei Wohnungen/ Reihenhäusern (Beilage A),
    bei Eigenheim/ Eigenheimsanierung (Beilage B)
  • Meldenachweis (Beilage C)
  • Miet-, Kaufvertrag oder ähnliches (in Kopie), nur bei Erstantrag erforderlich

Zutreffendes bitte ebenfalls anschließen:

  • Nachweis über die Gleichstellung der antragstellenden Personen, die nicht
    österreichische Staatsbürger sind (in Kopie)
  • Scheidungsbeschluss und -vergleich bzw. Scheidungsurteil (in Kopie)
  • Nachweis über den Bezug von (erhöhter) Familienbeihilfe
  • Nachweis bei Familien, bei denen ein Familienmitglied eine Minderung der Erwerbsfähigkeit von mindestens 55 % im Sinne des § 35 EStG 1988 aufweist oder bei Anspruch auf Pflegegeld ab der Höhe der Stufe II gemäß Bundespflegegeldgesetz 1993 bzw. NÖ Pflegegeldgesetz 1993 (in Kopie)
  • Nachweis über vertraglich oder gerichtlich festgesetzte Unterhaltsleistungen (Alimente). Bei freiwilligen oder nicht vereinbarten Unterhaltszahlungen werden die Durchschnittsbedarfssätze (verlautbart vom Landesgericht Wien für Zivilrechtssachen) herangezogen.

Weiters müssen Personen die sich in keiner Lebenspartnerschaft befinden, die zutreffende eidesstattliche Erklärung anschließen:

  • Single
  • Single mit Kind
  • Keine Lebenspartnerschaft mit Kindesvater

Die Antragstellung kann auch über die Hausverwaltung der gemeinnützigen Bauvereinigungen erfolgen. Die Förderungswerber bevollmächtigen entweder die Hausverwaltung der gemeinnützigen Bauvereinigung oder bringen den Antrag im eigenen Namen ein.

Formulare

Formulare sind unter folgendem Link abzurufen.

Termine und Fristen

Ab wann kann beantragt werden?

  • Wenn die Errichtung des Gebäudes gefördert wurde:
    ab der nachweislichen Benutzbarkeit
  • Wenn die Sanierung des Gebäudes gefördert wurde:
    bei der Wohnungssanierung: ab Zusicherung der Förderung
    bei der Eigenheimsanierung: ab genehmigter Endabrechnung

Jedenfalls muss die Höhe der monatlichen Rückzahlung des Förderungsdarlehens oder der Ausleihung bereits feststehen [z. B. bei halbjährlicher Rückzahlung im nach hinein besteht bereits ab dem ersten Monat Anspruch auf den Wohnzuschuss/ die Wohnbeihilfe, auch wenn der Betrag erst im sechsten Monat (halbjährlich) fällig ist].

Wie lange erhalte ich diese Unterstützung?

Gemäß § 40 Abs. 2 der NÖ Wohnungsförderungsrichtlinien 2019 besteht die Möglichkeit das aktuelle Familieneinkommen zu berücksichtigen, wenn sich dieses um mindestens 30% gegenüber dem Kalenderjahr reduziert hat, das der Einkommensbeurteilung eines Antrages zugrunde liegt.

Aufgrund der aktuellen Situation hat die NÖ Landesregierung mit 31. März 2020 beschlossen, dass diese Regelung bereits bei einer Einkommenseinbuße von mindestens 10% angewendet werden kann. Diese Ausnahmeregelung ist vom 16. März 2020 bis 31. Dezember 2020 gültig.

Zusätzliche Informationen

Externe Informationsseiten

http://www.noe.gv.at/Bauen-Wohnen/Wohnen/Wohnzuschuss-Wohnbeihilfe/Wohnzuschuss_Modell_2009-Antrag.html

Rechtsgrundlage
NÖ Wohnungsförderungsgesetz 2005, NÖ LGBl. 8304 - insbesondere § 4; Abschnitte I und VIII NÖ Wohnungsförderungsrichtlinien 2020, Beschlussfassung der NÖ Landesregierung vom 31. März 2020, in der jeweils geltenden Fassung
Weiterführende Informationen zu den Rechtsgrundlagen:
Kosten und Zahlungen

Alle Amtshandlungen und schriftlichen Ausfertigungen für die Wohnbauförderung sind von den durch landesrechtliche Vorschriften vorgesehenen Gebühren und Verwaltungsabgaben befreit.

Leistungskontrolle

Der Förderwerber ist verpflichtet an der Feststellung der maßgeblichen Tatsachen mitzuwirken. Es sind die entsprechenden Urkunden, Unterlagen und Nachweise vorzulegen und die notwendigen Auskünfte wahrheitsgetreu zu erteilen.
Die Förderungsstelle kann diese Angaben auch in der geförderten Wohnung überprüfen.

Leistungsart
Förderungen/Transferzahlungen
Angebot ist abrufbar bis
31.12.2020

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1047521

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