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NÖ Wohnbauförderung "Sicheres Wohnen"

Leistungsgegenstand

Für folgende Maßnahmen kann bei einem Ein- oder Zweifamilienhaus bzw. einem Reihenhaus oder bei einer Wohnung im Mehrfamilienhaus ein Zuschuss zu den anerkannten Investitionskosten in der Höhe von 30 % gewährt werden, maximal jedoch in nachstehend genannter Höhe:

  • Elektronischer Schutz:
    Einbau einer Alarmanlage: bis zu € 1.000,–
  • Mechanischer Schutz:
    Einbau einer Sicherheitseingangstür (Widerstandsklasse von mindestens 3): bis zu € 1.000,–

Bei einem Ein- oder Zweifamilienhaus bzw. Reihenhaus muss beim Einbau einer Sicherheitseingangstür ein Gesamtschutz gegeben sein (bestehende Sicherheitsfenster und Sicherheitstüren oder Alarmanlage).

Leistungsgeber

  • Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Finanzen, F1

Zuständigkeit

Der Antrag kann ausschließlich online gestellt werden. 

Telefonnummer 02742/22133 (NÖ Wohnbauhotline)

E-Mailadresse: post.f2auskunft@noel.gv.at

Erledigt werden die Anträge sowohl in der Zentrale in St. Pölten

  • Amt der Niederösterreichischen Landesregierung
    Abteilung Wohnungsförderung
    Landhausplatz 1/Haus 7A
    3109 St. Pölten
  • als auch auf den zehn Außenstellen der Abteilung Wohnungsförderung bei folgenden Bezirkshauptmannschaften:

          - BH Amstetten
          - BH Bruck an der Leitha
          - BH Gänserndorf
          - BH Gmünd
          - BH Horn
          - BH Korneuburg
          - BH Mistelbach
          - BH Mödling
          - BH Wr. Neustadt
          - BH Zwettl

Voraussetzungen

  • Sicherheitstüren müssen der ÖNORM B 5338 oder der EN 1627 entsprechen. Das ausführende Unternehmen muss den fachgerechten Einbau und die Einhaltung der entsprechenden Normen bestätigen.
  • Alarmanlagen müssen den VSÖ- oder VDS-Richtlinien, der EN 50130, der EN 50131 oder der OVE-Richtlinie R2 entsprechen. Das ausführende befugte Unternehmen hat den fachgerechten Einbau und die Einhaltung
    der entsprechenden Normen bzw. des Standes der Technik zu bestätigen.

Zuschüsse können nur dann zuerkannt werden, wenn

  • alle zivilrechtlichen Erfordernisse erfüllt sind und die erforderlichen Zustimmungserklärungen sowie allfällige erforderliche behördliche Bewilligungen für die Errichtung der Sicherheitsmaßnahmen eingeholt wurden.
  • die Sicherheitsmaßnahmen den geltenden Normen entsprechen.
  • sich die antragstellende Person verpflichtet hat, für eine Kontrolle der Förderungsstelle oder einer von dieser beauftragten Person ohne Voranmeldung Zugang zur Anlage bzw. zum Objekt zu gewähren.
  • sich die antragstellende Person verpflichtet, im Fall der Nichteinhaltung der Förderungsvoraussetzungen den bewilligten Zuschuss zurückzuzahlen.

Benötigte Unterlagen

Dem Antrag sind folgende Unterlagen bzw. Bestätigungen anzuschließen:

  • Beilage "Sicheres Wohnen" (beinhaltet Bestätigung des ausführenden Unternehmens)
Formulare

Formulare sind unter folgendem Link abrufbar.

Termine und Fristen

Die Förderung "Sicheres Wohnen" ist bis 31.12.2020 befristet.

Der Antrag kann nach Abnahme der Maßnahmen durch das ausführende Unternehmen bis spätestens sechs Monate nach Einbau eingereicht werden.

Zusätzliche Informationen

Externe Informationsseiten

http://www.noe.gv.at/sichereswohnen

Rechtsgrundlage
NÖ Wohnungsförderungsgesetz 2005, in der jeweils geltenden Fassung; NÖ Wohnungsförderungsrichtlinien 2019, in der jeweils geltenden Fassung
Weiterführende Informationen zu den Rechtsgrundlagen:
Kosten und Zahlungen

Alle Amtshandlungen und schriftlichen Ausfertigungen für die Wohnbauförderung sind von den durch landesrechtliche Vorschriften vorgesehenen Gebühren und Verwaltungsabgaben befreit.

Leistungskontrolle

Der Einbau wird stichprobenweise kontrolliert.

Leistungsart
Förderungen/Transferzahlungen
Angebot ist abrufbar bis
31.12.2020

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1046341

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