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Zuschüsse an DienstgeberInnen zur Entgeltfortzahlung bei Großschadens-/Bergrettungseinsätzen - BGLD

Leistungsgegenstand

  • Dienstgeberinnen und Dienstgeber bekommen jenen Verlust, der ihnen durch den Wegfall einer Arbeitskraft, die als Mitglied einer freiwilligen Einsatzorganisation wegen eines Einsatzes bei einem sogenannten Großschadenereignis bzw. Bergrettungseinsätzen von der Diensterfüllung verhindert sind, entstanden ist, refundiert.
  • Die Refundierung wurde mit einem Pauschalbetrag von € 200,- pro Tag festgesetzt und wird dem Land vom Bund refundiert. 

Leistungsgeber

  • Land Burgenland

Zuständigkeit

Land Burgenland
Europaplatz 1, 7000 Eisenstadt
post.a2-sicherheit@bgld.gv.at

Amt der Burgenländischen Landesregierung Abteilung 2 Hauptreferat Sicherheit

Voraussetzungen

  1. Die Dienstnehmerin bzw. der Dienstnehmer muss dem Angestelltengesetz, dem Gutsangestelltengesetz, dem Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuch sowie dem Landarbeitsgesetz sowie dem Österreichischen Arbeitsrecht unterliegen. 
  2. Die Dienstnehmerin bzw. der Dienstnehmer muss Mitglied einer anerkannten Einsatzorganisation sein. 
  3. Die Dienstnehmerin bzw. der Dienstnehmer darf nicht in einem Dienstverhältnis zu einer Gebietskörperschaft (Bund, Land, Gemeinde) oder einem Unternehmen im überwiegenden Eigentum einer Gebietskörperschaft stehen.
  4. Der Einsatz muss infolge eines Großschadensereignisses oder eines Bergrettungseinsatzes von mindestens 8 Stunden im Sinne des § 3 Z 3 lit. b Katastrophenfondsgesetzes erfolgt sein. Ein Großschadensereignis ist eine Schadenslage, bei der während eines durchgehenden Zeitraumes von zumindest 8 Stunden mehr als 100 Personen notwendig im Einsatz sind.
  5. Die Dienstnehmerin bzw. der Dienstnehmer muss zumindest 8 Stunden durchgehend eingesetzt gewesen sein.
  6. Die Dienstnehmerin bzw. der Dienstnehmer muss für den abzugeltenden Tag im Ausmaß des ganzen Arbeitstages nach der vorgesehenen Normalarbeitszeit unter Fortzahlung des Entgelts freigestellt sein.

Termine und Fristen

Anträge können quartalsweise, aber längstens bis zum Ende des auf das Großschadensereignis oder Bergrettungseinsatz folgende Quartal eingebracht werden.

Zusätzliche Informationen

Rechtsgrundlage
Katastrophenfondsgesetz 1996
Weiterführende Informationen zu den Rechtsgrundlagen:
Leistungsart
Förderungen/Transferzahlungen
Angebot ist abrufbar bis
unbegrenzt

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1046127

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