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SKU-Programm (01.01.2019 - 31.12.2020)

Leistungsgegenstand

Gegenstand der Förderung ist die Anbahnung und die Durchführung von kooperativen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben bzw. die Durchführung von kooperativen Organisationsvorhaben, bei denen mind. 3 Kooperationspartner mitwirken und deren Realisierung nachhaltig einen positiven Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit der oö. Wirtschaft hat.

Die kooperativen Vorhaben haben einerseits den Wirtschafts- und Forschungsprogramm “Innovatives Oberösterreich 2020” bzw. dem Nachfolgeprogramm des Wirtschafts- und Forschungsprogrammes „Innovatives Oberösterreich 2020“ zu entsprechen und haben andererseits einen Beitrag zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der oberösterreichischen Wirtschaft zu leisten.

Vorhaben zur Umsetzung kooperativer Vorhaben, bei denen eine Eignung der beteiligten FörderungswerberInnen/Projektbeteiligten zur Umsetzung des beantragten kooperativen Forschungs- und Entwicklungsvorhabens bzw. zur Umsetzung des Organisationsvorhabens gegeben ist, eine Qualität des beantragten kooperativen Forschungs- und Entwicklungsvorhabens bzw. des Organisationsvorhabens gegeben ist und ein Nutzen und ein Verwertungs- oder ein Effizienzpotential des beantragten kooperativen Vorhabens gegeben ist, deren Problemstellung nur durch eine enge Zusammenarbeit der Kooperationspartner und eventuell mit Unterstützung von externen Dienstleistern, effizient und erfolgreich gelöst werden können, und entweder die Kriterien der „Industriellen Forschung“ oder der „Experimentellen Entwicklung“ erfüllen und unter Einsatz von technologischen Lösungen die Entwicklung von neuen oder merklich verbesserten Produkten, Verfahren oder Dienstleistungen zum Ziel haben und die vom Innovationsgrad und technologischem Risiko auf mittlerem Niveau angesiedelt sind und aufgrund ihres klar erkennbaren Kundennutzens und der Verwertungsstrategie einen für alle Kooperationspartner nachhaltigen Markterfolg erwarten lassen (=Technologievorhaben), oder die einen Technologiebezug aufweisen, der im Bereich innerbetriebliche Innovation angesiedelt ist und die Entwicklung und Umsetzung neuer betrieblicher Prozesse, den Arbeitsabläufen oder Außenbeziehungen zum Ziel haben und bei den Kooperationspartner eine positive Veränderung einleiten (=Organisationsvorhaben), sind unter der Prämisse, dass das beantragte Vorhaben auch aufgrund der vorgegebenen inhaltlichen Beurteilungskriterien von der Förderstelle (Abteilung Wirtschaft und Forschung des Amtes der Oö. Landesregierung) positiv bewertet wird und beim beantragten Vorhaben auch die sonstigen formellen Voraussetzungen des gegenständlichen Programmdokuments und des Technologiekooperationsförderungsprogrammes des Landes Oberösterreich zur Förderung von Kooperationsprojekten erfüllt werden, als förderbare Vorhaben einzustufen. 


Förderbare Kosten können die unten angeführten Kosten der FörderungswerberInnen sein, sofern die Kosten auch ausschließlich dem beantragten Vorhaben zuordenbar sind.

  • Personalkosten
  • Kosten von externen Dienstleistern
  • Sach- und Materialkosten

Leistungsgeber

  • Amt der Oberösterreichischen Landesregierung: Direktion für Landesplanung, wirtschaftliche und ländliche Entwicklung, Abteilung Wirtschaft und Forschung

Zuständigkeit

Amt der Oberösterreichischen Landesregierung:

Direktion für Landesplanung, wirtschaftliche und ländliche Entwicklung, Abteilung Wirtschaft und Forschung
Bahnhofplatz 1
4021 Linz

Telefon (+43 732) 7720-15121
Fax (+43 732/7720-21 17 85
E-Mail: wi.post@ooe.gv.at

Voraussetzungen

Persönliche Voraussetzungen:

FörderungswerberInnen können kleine, mittlere oder große Unternehmen sein, die Mitglieder bei einer der Cluster- und Netzwerk-Initiative des Landes Oberösterreich sind, und die den Sitz in Oberösterreich haben oder zumindest einen physischen Schwerpunktstandort in Oberösterreich haben, an dem die projektrelevante Tätigkeit nachweislich zuordenbar ist.

Die FörderungswerberInnen müssen darüber hinaus Mitglieder bei der Wirtschaftskammer Oberösterreich (ausgenommen: Leitbetriebe des Oö. Gesundheitswesens) sein.

FörderungswerberInnen können physische oder juristische Personen sowie sonstige Gesellschaften des bürgerlichen Rechts und des Unternehmensrechts sein.

FörderungswerberInnen können jedoch auch Leitbetriebe des oö. Gesundheitswesens (z.B. Krankenhäuser, Forschungslaboreinrichtungen,
Kurbetriebe und deren Trägerorganisationen) sein. Ausgeschlossen sind jedoch Alten- und Pflegeheime, deren Träger der Sozialhilfeverband ist. Alten- und Pflegeheime, deren Träger der Sozialhilfeverband ist, werden jedoch als Projektpartner für das Zustandekommen eines innovativen Kooperationsprojektes gewertet.

Zwischen den ProjektpartnerInnen/FörderungswerberInnen darf keine Eigentümeridentität (kein Partnerunternehmen, kein verbundenes Unternehmen) bestehen.

Der/Die ProjektkoordinatorIn muss über ausgezeichnete Referenzen verfügen. Der/Die ProjektkoordinatorIn hat geeignete Unterlagen (z.B. Lebenslauf, Referenzliste, etc.) vorzulegen, die nachweisen, dass der/die ProjektkoordinatorIn über geeignete Projektmanagementerfahrung verfügt, um das beantragte Projekt zu koordinieren.

Allgemeine sachliche Voraussetzungen:

Neben den persönlichen Voraussetzungen kann eine Förderung nur unter der Prämisse gewährt werden, dass beim beantragten Vorhaben entweder mindestens drei ProjektpartnerInnen beteiligt sind, die die persönlichen Voraussetzungen des SKU-Programmdokuments erfüllen, oder mindestens zwei ProjektpartnerInnen beteiligt sind, die die persönlichen Voraussetzungen des SKU-Programmdokuments erfüllen, und eine F&E-Einrichtung zur Realisierung des beantragten Kooperationsvorhabens beteiligt ist, und jeder/jede ProjektpartnerIn/FörderungswerberIn nachweislich „Know-How“ zur Umsetzung des beantragten Kooperationsvorhabens einbringt. Eine F&E-Einrichtung kann somit als Projektpartner für das Zustandekommen des Kooperationsvorhabens gewertet werden, kann jedoch selber nicht als FörderungswerberIn gewertet werden. Damit eine F&E-Einrichtung als Projektpartner für das Zustandekommen (inkl. Bewertung als Beteiligung einer F&E-Einrichtung) eines Kooperationsvorhabens gewertet werden kann, ist es erforderlich, dass der Anteil der Kosten der F&EEinrichtung mindestens 10 % am förderbaren Gesamtprojektvolumen des Kooperationsvorhabens beträgt.

Ist an einem Kooperationsvorhaben keine F&E-Einrichtung beteiligt, müssen mindestens zwei FörderungswerberInnen, die persönlichen Voraussetzungen des gegenständlichen Programmdokuments erfüllen, kleine oder mittlere Unternehmen (lt. KMU-Definition der EU i.d.g.F. – Anlage 1) sein. Ist am Kooperationsvorhaben eine F&E-Einrichtung beteiligt, muss mindestens eine ein/eine FörderungswerberIn, der/die persönlichen Voraussetzungen des gegenständlichen Programmdokuments erfüllt, ein kleines oder mittleres Unternehmen (lt. KMU-Definition der EU i.d.g.F. – Anlage 1) sein.

Partner aus anderen Bundesländern können unter Umständen als Projektpartner gewertet werden, sofern auch die sonstigen Kriterien des gegenständlichen Programmdokuments erfüllt werden. Sie erhalten jedoch keine Förderung des Landes Oberösterreich.

Benötigte Unterlagen

Förderungsantrag im Rahmen des "SKU-Programmes", Projektbeschreibung, Kostenaufstellungen, Gewerbeberechtigung, etc.

Formulare

Förderantrag für das "SKU-Programm" siehe Link

Termine und Fristen

Der Förderungsantrag muss vor Projektbeginn beim Land Oberösterreich eingereicht werden.

Zusätzliche Informationen

Rechtsgrundlage
1) Programmdokument des Landes Oberösterreich zur Stimulierung von Kooperationen zur Umsetzung von kooperativen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben bzw. zur Umsetzung von Organisationsvorhaben bei den Oö. Unternehmen (SKU); 2) Richtlinie zum Technologiekooperationsförderungsprogramm; 2) Allgemeine Förderungsrichtlinien des Landes Oberösterreich idgF
Weiterführende Informationen zu den Rechtsgrundlagen:
Kosten und Zahlungen

Es fallen für den Förderwerber keine Kosten an und die Auszahlung erfolgt nach Vorlage sämtlicher Unterlagen und Prüfung durch die Abt. Wirtschaft und Forschung und Zustimmung der zuständigen Organe als einmalige nicht rückzahlbare Beihilfe

Leistungskontrolle

Belegkontrolle anhand einer Endabrechnung inkl. Rechnungen, Zahlungsbelege, etc.

Leistungsart
Förderungen/Transferzahlungen
Angebot ist abrufbar bis
31.12.2020

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1044411

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