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Förderung von Kinderspielplätzen und Gemeinschaftsflächen

Leistungsgegenstand

Bei Gebäuden mit mindestens vier Wohnungen werden die Kosten der Errichtung von gestalteten Kinderspielplätzen und Gemeinschaftsflächen gefördert, wenn diese den baurechtlichen Bestimmungen und der Kinderspielplatzverordnung des Landes in der jeweils gültigen Fassung  entsprechen. Ebenfalls gefördert wird die Revitalisierung von Kinderspielplätzen und Freiräumen, wenn die Wohnanlage älter als 10 Jahre ist.

Leistungsgeber

  • Amt der Vorarlberger Landesregierung Abteilung Wohnbauförderung (IIId)

Zuständigkeit

Amt der Vorarlberger Landesregierung

Abteilung Wohnbauförderung

Landhaus, 6901 Bregenz

E-Mail: wohnen@vorarlberg.at

Telefon: +43 (0) 5574 / 511-8080

Voraussetzungen

Folgende Mindestausstattung muss der zu fördernde Kinderspielplatz bzw. Freiraum aufweisen:

  1. Sandfläche (mindestens 5 m² bei Wohnanlagen mit bis zu 15 Wohnungen und mindestens 8 m² bei Wohnanlagen mit mehr als 15 Wohnungen) mit Abdeckplane und Sonnenschutz (auch Verschattung durch Gebäude oder geeigneten Baumbestand möglich)
  2. Sitzgelegenheit mit zwei Bänken und einem Tisch inklusive Sonnenschutz
  3. Kleinkindspielgerät: wie z.B. Rutsche oder Schaukel oder Wippe
  4. für Wohnanlagen mit bis zu 15 Wohnungen:zwei zusätzliche Maßnahmen aus der Tabelle im Anhang 2 „Erläuterungen zu Kinderspielplätzen und Gemeinschaftsflächen“ oder zwei zusätzliche gleichwertige Maßnahmen in Abstimmung mit der Abteilung Wohnbauförderung (IIId) und
  5. je weitere angefangene 15 Wohnungen eine weitere zusätzliche Maßnahme
Zu beachten

Von dieser Förderung ausgenommen sind öffentliche Spielplätze.

Benötigte Unterlagen

Dem Förderungsantrag ist zusätzlich ein Ausführungsplan (Foto) zur Dokumentation der Ausführung und Rechnung(en) samt Zahlungsnachweis(en) beizulegen.

Formulare

Antrag siehe Link

Termine und Fristen

Bei neuen Wohnanlagen müssen die Rechnungen bis spätestens ein Jahr nach Meldung der ersten Bauvollendung an die Baubehörde der Abteilung Wohnbauförderung (IIId) vorgelegt werden, bei Revitalisierungen innerhalb von 6 Monaten nach Fertigstellung. Ab 2015 gilt als unbedingte  Förderungsvoraussetzung, dass die Kinderspielplätze und Gemeinschaftsflächen im baubehördlichen Einreichplan verbindlich ausgewiesen sind und auf die  Zweckwidmung dieser Flächen im Kaufvertrag eigens hingewiesen wird.

Zusätzliche Informationen

Rechtsgrundlage
Wohnbauförderungsgesetz
Weiterführende Informationen zu den Rechtsgrundlagen:
Kosten und Zahlungen

Als nicht rückzahlbarer Einmalzuschuss  werden gewährt:

für die ersten 15 Wohnungen:     € 600,00  je Wohnung,

für jede weitere Wohnung:          € 400,00 je Wohnung,

maximal 60 % der Kosten.

Anerkannt werden nur die Kosten, welche  eindeutig den einzelnen Maßnahmen zugeordnet werden können samt Honorarrechnung  für die Planung der Kinderspielplätze und Gemeinschaftsflächen. Diese Kosten  sind bei den Rechnungen von der allgemeinen Freiflächen- und Gartengestaltung  klar abzugrenzen.

Leistungsart
Förderungen/Transferzahlungen
Angebot ist abrufbar bis
31.12.2021

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1044015

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