Inhalt

KWF-Programm "Kleinunternehmerzuschuss" für den Bereich Tourismus

Leistungsgegenstand

Förderbare Projekte
Förderbar sind Projekte, die im Unternehmen zur Festigung des Wachstumspotenzials, zur Unterstützung der Modernisierung, zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit, zur Qualitätssicherung und Qualitätsverbesserung und/oder zur Digitalisierung beitragen.

Leistungsempfänger
Natürliche oder nicht natürliche Personen, die ein Kleinunternehmen im Sinne der Kriterien des EU-Beihilfenrechts mit der Betriebsstätte in Kärnten betreiben und ausschließlich selbständig tätig sind. Voraussetzung ist die Mitgliedschaft bei der Wirtschaftskammer Kärnten beziehungsweise der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Steiermark und Kärnten.

Leistungsgeber

  • Land Kärnten, Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds (KWF)

Zuständigkeit

Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds
www.kwf.at
T (+43-463) 55 800-0

Voraussetzungen

a) Der Förderungsantrag ist vor Projektbeginn beim KWF einzubringen. Als Projektbeginn gilt der Beginn der Arbeiten für das Vorhaben oder die erste rechtsverbindliche Verpflichtung zur Bestellung oder eine andere Verpflichtung, die die Investition beziehungsweise Leistungserbringung unumkehrbar macht. 
b) Stabile betriebswirtschaftliche Ausgangssituation oder positive Erfolgsaussichten.
c) Die förderbaren Kosten müssen mindestens € 10.000,– netto betragen und können bis max. € 100.000,– anerkannt werden. Die Gesamtprojektkosten dürfen € 300.000,– nicht überschreiten.
d) Der Projektdurchführungszeitraum darf ein Jahr nicht überschreiten.

Zu beachten

Förderbare Kosten
a) Investitionen in das Anlagevermögen, die mindestens drei Jahre in der Betriebsstätte und im Anlagevermögen des Förderungswerbers verbleiben und einen eindeutigen Projektbezug aufweisen
b) Investitionen ausschließlich in neue Wirtschaftsgüter

Art der Förderung
a) Beratung und Unterstützung bei der Projektentwicklung
b) Gewährung von nicht rückzahlbaren Zuschüssen

Ausmaß der Förderung
Die Förderung in diesem KWF-Programm kann pro Förderungswerber innerhalb von 12 Monaten ab dem letzten Projektbeginn einmal in Anspruch genommen werden. Die Förderung beträgt maximal 7,5 % der förderbaren Kosten, jedoch mindestens € 1.000,–.

Benötigte Unterlagen

Förderungsantrag
Der Förderungsantrag ist unter Verwendung des elektronisch zur Verfügung gestellten Antragsformulars vor Projektbeginn beim KWF vollständig ausgefüllt einzubringen. Als Projektbeginn gilt der Beginn der Arbeiten für das Vorhaben oder die erste rechtsverbindliche Verpflichtung zur Bestellung oder eine andere Verpflichtung, die die Investition beziehungsweise Leistungserbringung unumkehrbar macht.
 
Für eine endgültige Förderungsentscheidung sollen folgende Unterlagen in elektronischer Form beigebracht werden:
a.) Angaben zum Unternehmen
b.) Schlussabrechnung inklusive Projektangaben, Rechnungszusammenstellung, betriebliche Kenndaten und Bestätigungen des Förderungswerbers
c.) Sonstige Unterlagen, die für die Projektbeurteilung und Förderungsprüfung durch den KWF als notwendig erachtet werden

Zusätzliche Informationen

Rechtsgrundlage
K-WFG LGBl Nr. 6/1993 idgF; KWF-Rahmenrichtlinie; KWF-Programm "Kleinunternehmerzuschuss" (KWF-Rahmenrichtlinie bzw. De-minimis-Regel)
Weiterführende Informationen zu den Rechtsgrundlagen:
Kosten und Zahlungen

Kosten, die vor Antragstellung beim Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds angefallen sind, sind nicht förderbar.

Leistungskontrolle

Förderungsprüfung
Der KWF prüft die Förderungswürdigkeit nach den vorliegenden KWF-Richtlinien | KWF-Programmen. Zur technischen und wirtschaftlichen Prüfung der einzelnen Förderungsanträge können bei Bedarf externe Sachverständige herangezogen werden.

Förderungsentscheidung
Nach Vorlage der Schlussabrechnung sowie bei Erfüllung sämtlicher Förderungsvoraussetzungen wird die tatsächliche Förderung berechnet. Die Entscheidung über die Förderung wird dem Förderungswerber schriftlich mitgeteilt. Er erhält im Falle einer Zusage ein Förderungsanbot oder im Falle einer Ablehnung ein begründetes Ablehnungsschreiben. Auf die Gewährung einer Förderung besteht kein Rechtsanspruch.

Das Förderungsanbot muss vom Förderungswerber binnen sechs Wochen(gerechnet ab Absendung durch den KWF) angenommen werden, d.h., das Förderungsanbot muss innerhalb der Frist firmenmäßig unterfertigt beim KWF einlangen (das Datum des Posteingangs beim KWF ist ausschlaggebend). Langt das Förderungsanbot nicht rechtzeitig beim KWF ein, gilt es unwiderruflich als zurückgenommen.

Zusätzlich zu den Auflagen, Bedingungen und Maßnahmen, die in dem KWF-Programm bereits enthalten sind, können weitere Förderungsvoraussetzungen im Förderungsanbot vereinbart werden.

Leistungsart
Förderungen/Transferzahlungen
Angebot ist abrufbar bis
31.12.2020

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1042753

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