Inhalt

Soziale Betriebshilfe und Entlastungshilfe für landwirtschaftliche Betriebe

Leistungsgegenstand

Finanzielle Unterstützung für die Aufwendungen im Zusammenhang mit der Vertretung der Betriebsführung oder einer natürlichen Person, die Mitglied im Haushalt des landwirtschaftlichen Betriebes ist, für Härtefälle. Härtefälle sind gegeben, wenn die Einsatzdauer des/der Betriebshelfer/in mindestens zwei Monate pro Jahr erfordert.

Es wird aktiv erwerbstätigen Betriebsleiter/innen oder Betriebsleiterehepaaren im Erholungsfall (nicht bei Kur) ein Zuschuss zu den Einsatzkosten einer professionellen Aushilfe gewährt.

Leistungsgeber

  • Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Finanzen, F1

Zuständigkeit

Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Landwirtschaftsförderung


E-Mail: post.lf3@noel.gv.at
Tel: 02742/9005-12839, Fax: 02742/9005-13535

3109 St. Pölten, Landhausplatz 1, Haus 12

Voraussetzungen

Die Förderung können nur land- und forstwirtschaftliche Betriebe beanspruchen. Der Betriebshelfer(innen)einsatz muss den Einsatzvoraussetzungen der Sozialversicherungsanstalt der Bauern entsprechen und ihrerseits ein Kostenzuschuss gewährt wird.

Der/die Betriebsleiter/in ist bei der Sozialversicherung der Bauern pensionsversichert.

  • Es muss sich um einen Betrieb mit täglich erforderlicher Anwesenheit einer ausgebildeten oder eingeschulten Person handeln, z.B. für die Tierhaltung oder für die Haushaltsführung bei Anwesenheit einer pflegebedürftigen Person.
  • Die Erholung und Wegfahrt vom Betrieb muss mindestens an drei aufeinan-der folgenden Tagen (davon zumindest zwei Werktage; Samstag zählt als ein Werktag) erfolgen.
  • Der Einsatz eines/r betriebsfremden, qualifizierten Betriebshelfers/in erfolgt über Vermittlung durch einen Vertretungsdienst bzw. durch die Bereitstellung einer Dorfhelferin des Landes Niederösterreich.
  • Vor Antritt des Erholungsaufenthaltes ist eine zeitgerechte telefonische oder schriftliche Anmeldung des Einsatzes beim Vertretungsdienst (z.B. bei der Geschäftsstelle des örtlichen Maschinenringes) erforderlich. Zusätzlich ist bis zum Antritt ein schriftlicher Antrag, gleichfalls beim Vertretungsdienst, zu stellen.
  • Im bäuerlichen Haushalt darf keine Person leben, welcher die anfallenden Arbeiten während der Abwesenheit der Antragsteller/in zugemutet werden können.
  • Für die Einsatzkosten besteht keine andere Förderungsmöglichkeit.
  • Ein Zuschuss wird nur für die täglich wichtigen Arbeiten im Haushalt und Betrieb geleistet, beispielsweise Stallarbeit oder Futterbereitung.

Zusätzliche Informationen

Rechtsgrundlage
NÖ Landwirtschaftsgesetz, LGBl. 6100; Richtlinien für die Gewährung eines Zuschusses des Landes Niederösterreich zu Leistungen im Rahmen der Entlastungshilfe landwirtschaftlicher Betriebe; Förderung der sozialen Betriebshilfe in der Landwirtschaft
Weiterführende Informationen zu den Rechtsgrundlagen:
Leistungsart
Förderungen/Transferzahlungen
Angebot ist abrufbar bis
unbegrenzt

Auszahlungssummen

Hinweis
Die angezeigten Auszahlungssummen sind jene Beträge, welche die jeweiligen Abwicklungsstellen in Summe pro Förderung an Förderungsempfänger ausbezahlen und an die Transparenzdatenbank übermitteln.
Zu beachten:
  • Die Summen können sich nachträglich noch ändern, wenn es beispielsweise zu Rückforderungen kommt oder wenn gewisse Auszahlungen erst nach Endabrechnung an die Transparenzdatenbank mitgeteilt werden.
  • Aus diesem Grund werden die Summen regelmäßig aktualisiert, wobei die Auszahlungen verzögert um ein Quartal dargestellt werden.
  • Bei Covid-19 Gelddarlehen (Kredite und Darlehen) werden die ausbezahlten Summen mit den von den Kreditnehmern rückgezahlten Summen in einer Gesamtsumme dargestellt.

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1042621

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