Inhalt

Welt ins Gleichgewicht!

Leistungsgegenstand

„Welt ins Gleichgewicht!“ ist die neue Entwicklungsagenda des Landes Tirol. Die 2015 initiierte Initiative verfolgt das Ziel, dass Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaft miteinander in Balance stehen - in Tirol ebenso wie weltweit.

Das Land Tirol will mit der neuen Landes-Entwicklungsagenda zu einer global, regional und lokal enkeltauglichen Entwicklung beitragen.

Neben der bereits bestehenden EZA-Förderung (ID 1020528) wurde mit dem Förderprogramm "Welt ins Gleichgewicht!" 2015 eine eigene, auf entwicklungspolitische Bildungs- und Bewusstseinsarbeit IN TIROL ausgerichtete Förderschiene ins Leben gerufen.

Gefördert werden Projekte und Maßnahmen von natürlichen und juristischen Personen, die (Bewusstseins)Bildung für Entwicklung für die Tiroler Bevölkerung zum Inhalt haben.

Leistungsgeber

  • Land Tirol

Zuständigkeit

Amt der Tiroler Landesregierung,

Abteilung Südtirol, Europaregion und Außenbeziehungen,

Eduard-Wallnöfer-Platz 3, 6020 Innsbruck,

Tel.: 0512/508-358,

E-Mail: karin.hartl-hubmann@tirol.gv.at

Voraussetzungen

Der Fokus liegt dabei auf Aktivitäten, die interaktiv, themenübergreifend und multisektorial umgesetzt werden. Der Methodik bei der Vermittlung der Bildungsinhalte kommt übergeordnete Bedeutung zu: Konzepte, die begreif-, befühl-, begeh-, berührbar usw. sind, werden vorausgesetzt. Die Zielgruppe(n) der geförderten Aktivität soll(en) das Thema idealerweise "am eigenen Leib", "mit Hirn, Herz und Hand" - kurz möglichst vielfältig, spannend, sinnlich wahrnehmbar, ev. spielerisch erfahren. Auf diese Weise wird/werden seitens der Zielgruppe:

  • Handlungsnotwendigkeit erkannt (=> Sensibilisierung)
  • Handlungsverantwortung erkannt (=> Motivierung)
  • Handlungsmöglichkeiten spürbar und für den eigenen Lebensbereich als umsetzbar erfahren
  • Selbstwirksamkeit lustvoll vermittelt

Weiters relevant ist für die Förderwürdigkeit, dass die geförderte Aktivität idealerweise für eine möglichst große, diverse Zielgruppe(n) angeboten wird und diese auch anspricht. Geographisch soll eine möglichst gute Flächenwirkung erzeugt werden, d. h. das Angebot landesweit angeboten und durchführbar sein. Eine weiteres "must have" für geförderte Aktivitäten ist der erkennbare Weiterbestand der geförderten Aktivität und ihrer Wirkungen auch nach Wegfall der Förderung im Sinne einer Verstetigung und Verfestigung.

Nicht förderwürdig sind demgemäß daher insbesondere folgende Aktivitäten:

  • Methodisch einseitige Bildungsangebote (z. B. klass. Frontalvortrag)
  • Fehlende Interaktivität der Angebote (z. B. klass. Veranstaltung)
  • Fehlende Aktivierung und Motivierung der Zielgruppe (z. B. reiner Vortrag über die Problemlagen der Entwicklungspolitik ohne Aufzeigen von Handlungsmöglichkeiten, welche im eigenen Lebensbereich erfolgreich und lustvoll umsetzbar sind)
  • Angebote mit geringer geograph. Reichweite  (z. B. Einzelvortrag in Pfarrheim der Gemeinde xy mit acht Anwesenden)
  • Angebote mit sehr eingeschränkter Zielgruppe oder (nur für berufstätige Männer zwischen 35 und 45)
  • Nur punktuell wirksame Aktivitäten (d. h. es profitiert z. B. nur eine Gemeinde oder nur sehr wenige Menschen vom Vorhaben => "Nischencharakter")

Weitere Voraussetzungen:

  • Schriftlicher Antrag mit Projektbeschreibung und Kostenangaben
  • Übereinstimmung des Antrages mit den Vorgaben der Förderrichtlinie
  • Erfüllung der formalen und inhaltlichen Bewertungskriterien

Die Auswahl erfolgt  auf Basis eines Bewertungsvorschlages von einer mehrköpfigen Bewertungsjury der Abt. SEA.

Weiterführende Informationen zu den Voraussetzungen:

Benötigte Unterlagen

Förderantrag inkl. Kosten- und Finanzierungsplan

Termine und Fristen

  • Einreichung von Förderanträgen laufend möglich
  • Geltungsdauer des Förderprogramms ist an die Geltungsdauer der zugehörigen Richtlinie geknüpft bzw. einer allfälligen nachfolgenden Regelung
  • Zielgruppe der geförderten Aktivität sind Kinder, Jugendliche, Erwachsene in unterschiedlichsten organisatorischen Kontexten (Gemeinde, Schule usw.)

Zusätzliche Informationen

Rechtsgrundlage
Allgemeine Richtlinie des Landes Tirol für Förderungen aus Landesmitteln laut Beschluss der Tiroler Landesregierung vom 06.09.2016
Weiterführende Informationen zu den Rechtsgrundlagen:
Kosten und Zahlungen
  • Die Förderung wird in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses gewährt.
  • Die maximale Fördersumme aller im Rahmen des Tiroler Gemeindekataloges 2012/13 durchgeführten Vorhaben ist mit € 100.000,- begrenzt.
  • Vorhaben, deren Gesamtkosten unter € 500,- liegen, werden nicht gefördert.
Leistungsart
Förderungen/Transferzahlungen
Angebot ist abrufbar bis
unbegrenzt

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1041003

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