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Heimopferrente

Leistungsgegenstand

Es handelt sich um eine monatliche Rentenleistung in einem Fixbetrag. Das Heimopferrentengesetz regelt Ansprüche von Personen, die in Kinder- oder Jugendheimen oder in Pflegefamilien Gewalt erlitten und deswegen vom Heimträger eine pauschalierte Entschädigungsleistung erhalten haben. 

Leistungsgeber

  • Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, Sektion IV

Voraussetzungen

Die Rente gebührt ab der Zuerkennung einer Eigenpension bzw. einer laufenden Geldleistung der Mindestsicherung (Arbeitsunfähigkeit), spätestens ab dem Regelpensionsalter. Mit Anträgen von Opfern, die keine pauschalierte Entschädigungsleistung vom Heimträger erhalten haben, wird die Rentenkommission und die Volksanwaltschaft befasst, die eine Empfehlung für den Entscheidungsträger abgibt.

Zusätzliche Informationen

Rechtsgrundlage
Bundesgesetz, mit dem ein Bundesgesetz betreffend die Rentenleistung für Opfer von Gewalt in Heimen erlassen wird (Heimopferrentengesetz-HOG), BGBl. Nr. 69/2017
Leistungsart
Förderungen/Transferzahlungen
Angebot ist abrufbar bis
unbegrenzt

Auszahlungssummen

Hinweis
Die angezeigten Auszahlungssummen sind jene Beträge, welche die jeweiligen Abwicklungsstellen in Summe pro Förderung an Förderungsempfänger ausbezahlen und an die Transparenzdatenbank übermitteln.
Zu beachten:
  • Die Summen können sich nachträglich noch ändern, wenn es beispielsweise zu Rückforderungen kommt oder wenn gewisse Auszahlungen erst nach Endabrechnung an die Transparenzdatenbank mitgeteilt werden.
  • Aus diesem Grund werden die Summen regelmäßig aktualisiert, wobei die Auszahlungen verzögert um ein Quartal dargestellt werden.
  • Bei Covid-19 Gelddarlehen (Kredite und Darlehen) werden die ausbezahlten Summen mit den von den Kreditnehmern rückgezahlten Summen in einer Gesamtsumme dargestellt.

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1040484

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