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Förderung von Breitband-Hochleistungszugängen für (KMU) Unternehmen im Land Salzburg

Leistungsgegenstand

Im Rahmen dieser Förderungsaktion unterstützt das Land Salzburg gewerbliche Unternehmen bei Investitionen in Breitbandinfrastrukturen, die den Bereich vom letzten Standort mit LWL-Anbindung (z.B. Vermittlungsstelle) bis zum jeweiligen Betrieb mit Standort in Salzburg beinhalten.

Die Investitionen sind so durchzuführen, dass hinterher auch andere im näheren Umkreis befindliche Unternehmen/Endkunden gegen einen marktübliches Entgelt diese Breitbandinfrastruktur mitnutzen können.

Leistungsgeber

  • Amt der Salzburger Landesregierung

Zuständigkeit

Die Förderabwicklung erfolgt durch:

Amt der Salzburger Landesregierung

Referat 20408 Ländliche Entwicklung und Bildung

Fanny-von-Lehnertstraße 1

5020 Salzburg

Tel.: 0662/8042-3934

Fax: 0662/8042-3706

E-Mail: laendliche.entwicklung@salzburg.gv.at

Voraussetzungen

a) Förderwerber:

Förderungswerber können physische und juristische Personen sowie sonstige Gesellschaften des bürgerlichen Rechts und des Unternehmensrechts sein, die ein Kleinst-, Klein- oder Mittelständisches Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Betriebsstandort oder Filialstandort in Salzburg betreiben.

b) Art und Ausmaß der Förderung:

Die Förderung erfolgt als einmaliger, nicht rückzahlbarer Zuschuss in Höhe von 50 % der vom Förderwerber getragenen förderfähigen Errichtungs- und Herstellungskosten für den Glasfaser-Internet-Anschluss. Das Projektvolumen muss mindestens 1.000 EUR betragen. Die maximale Förderhöhe beträgt 10.000 EUR pro anzubindenden Standort des Förderwerbers. Die Gesamtfinanzierung des Projektes muss sichergestellt sein.

Über die genaue Förderintensität entscheidet die Förderungsabwicklungsstelle auf Basis der vom Land Salzburg jährlich zur Verfügung gestellten Mittel sowie innerhalb der durch die gegenständliche Richtlinie festgelegten Grenzen.

c) Fördervoraussetzungen:

  • Der Anschluss muss mittels Glasfaser (FTTH) realisiert werden und technisch einen Ausbau der Anschlussbandbreite auf mindestens 1 Gbit/s symmetrisch dediziert für den Förderwerber (kein sharing mit anderen Kunden, keine Überbuchung des Anschlusses) ohne zusätzliche Leitungsbauarbeiten ermöglichen
  • Der hergestellte Internetzugang muss für den Förderwerber zum Abnahmezeitpunkt eine realisierte Mindestbandbreite von 10 Mbit/s symmetrisch ohne Überbuchung bis zum POP des Zugangsproviders aufweisen
  • Der hergestellte Internetzugang muss ohne technische Änderungen auf Endkundenseite jederzeit auf eine Bandbreite von mindestens 100 Mbit/s symmetrisch hochrüstbar sein (nur durch Umprovisionierung auf Providerseite)
  • Der hergestellte Internetzugang muss ohne technische Änderungen auf der Leitungsseite auf eine Bandbreite von 1 Gbit/s symmetrisch hochrüstbar sein
  • Der hergestellte Internetzugang muss als Business-Produkt mit einer fix zugewiesenen statischen IP-Adressen für den Endkunden (Förderwerber) ausgestattet sein
  • Die Mindestvertragslaufzeit für den hergestellten Anschluss muss ab Abnahme mindestens 24 Monate betragen
Zu beachten

Nicht förderbare Kosten sind:

- laufende Kosten für den Unterhalt, Betrieb bzw. Nutzung des FTTH-Zugangs (z.B. monatliche Internetproviderkosten, Stromkosten, Wartungskosten für Router/Leitung/…, etc.)

- nachträglich anfallende Kosten zur Erhöhung der Anschlussbandbreite

- Lizenzgebühren

- Investitionen die nicht dem Stand der Technik entsprechen

- Kosten für Investitionen in aktive netzwerktechnische Elemente (z.B.: Endkundengeräte inkl. Software)

- Eigenleistungen

- Finanzierungskosten

- Steuern, öffentliche Abgaben und Gebühren, Gerichts-, Verwaltungs-, Steuerberatungs-, Anwalts- und Notariatskosten

Benötigte Unterlagen

  • Förderansuchen
  • Auszug aus dem Gewerberegister bzw. Nachweis über die entsprechende Spartenmitgliedschaft bei der Wirtschaftskammer Salzburg
  • Nachweis über die Rechtsform
  • Firmenmäßig gefertigter, letztverfügbarer Jahresabschluss
  • Providerangebot betreffend Investitionsprojekt mit detaillierter Kostenaufschlüsselung und lfd. Kosten
  • Detaillierte Projektbeschreibung

Termine und Fristen

Die Antragstellung muss zeitgerecht vor Beginn der Projektdurchführung erfolgen.

Nach erfolgter Genehmigung des Förderansuchens muss die Errichtung des Anschlusses innerhalb von 6 Monaten erfolgen (ausgenommen witterungsbedingte oder durch ausstehende Baugenehmigungen herbeigeführte Bauverzögerungen, die eine Verlängerung der Frist ermöglichen).

Eine Verzögerung bei der Umsetzung des Vorhabens ist dem Amt der Salzburger Landesregierung, Referat 4/08 unmittelbar nach Bekanntwerden zu melden.

Zusätzliche Informationen

Rechtsgrundlage
Richtlinie des Landes Salzburg für die Förderung von Breitband-Hochleistungszugängen für Unternehmen (FTTH)
Weiterführende Informationen zu den Rechtsgrundlagen:
Kosten und Zahlungen

Nach Herstellung und Abnahme des Endkundenanschlusses sowie Vorliegen der Abschlussrechnung kann spätestens bis 30.06.2021 die Förderabrechnung eingebracht werden.

Folgende Unterlagen werden benötigt:

  • Rechnungen der getätigten Investitionen inkl. Zahlungsnachweis
  • Detaillierter Leitungsführungsplan
Leistungskontrolle

Beim Einreichen der Abrechnungsunterlagen sind Rechnungen samt Zahlungsnachweisen  über die getätigten Investitionen vorzulegen. Zudem erfolgt eine Stichprobenkontrolle vor Ort.

Leistungsart
Förderungen/Transferzahlungen
Angebot ist abrufbar bis
31.12.2020

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1039544

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