Die unten angeführten Leistungen sind zu erbringen.
Das Herzstück des Wettbewerbs bildet das so genannte „Hacking-Lab“. Dabei handelt es sich um ein Remote Security Labor, das von Compass Security AG entwickelt wurde. Im Labor stehen insgesamt rund 500 verschiedene Security Rätsel aus allen Bereichen der IT zur Verfügung, die im Rahmen der Challenge zum Einsatz kommen können. Zur Lösung erhalten die Teilnehmer mittels einer VPN Verbindung Fernzugriff auf eigens dafür vorbereitete, verwundbare Systeme. Eine weitere Stärke des „Hacking-Lab“ ist die Möglichkeit, Aufgabenstellungen mit Lösungsanwendungen, Diskussionsmöglichkeiten, Punktevergaben u.v.m. zu verknüpfen.
Die Aufgabenstellungen selbst sind vielfältig. SchülerInnen und StudentInnen müssen dabei eine oder mehrere technische Herausforderungen überwinden, um ein Rätsel erfolgreich zu lösen. Die Lösungen werden anschließend online im „Hacking-Lab“ eingereicht. Bei der Einreichung wird zusätzlich abgefragt, welche konkrete IT-Sicherheitsschwachstelle vorhanden war, wie die Sicherheitslücke ausgenutzt wurde und wie man sich am besten davor schützen kann.
Von Mai bis August erhalten die Teilnehmer jeden Monat neue Aufgaben, die es als Einzelleistung kreativ zu lösen gilt. Die laufende Betreuung und Leistungsbewertung erfolgt durch Experten von Cyber Security Austria, die den Jugendlichen zugleich auch als Coaches beratend zur Seite stehen.
Dabei werden SchülerInnen & Lehrlingen andere Aufgaben als StudentInnen und HochschülerInnen zugewiesen – da die Erfahrungen der letzten Jahre gezeigt haben, dass das Ausbildungsniveau zwischen SchülerInnen und StudentInnen bis auf Ausnahmen erheblich differenziert. Zudem soll mit dem SchülerInnen-Bewerb auch Interesse und Freude am Thema durch die Challenge geweckt werden.
Die jeweils zehn besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Vorrunde aus dem SchülerInnen & Jugend bzw. dem StudentInnenbewerb qualifizieren sich schließlich für das nationale Finale, das am 11./12. Oktober in St. Johann in Salzburg im Rahmen der größten Österreichischen Security Veranstaltung - der IKT Sicherheitskonferenz des BMLVS – stattfindet.
Die zwei Siegerteams treten dann gemeinsam als Team Österreich bei der EuropeanCyberSecurityChallenge gegen die Sieger – aus den parallel laufenden Bewerben der Staaten Deutschland, Schweiz, Rumänien, Spanien, England, Griechenland und Irland an.
Das Finale selbst wird als Teamwettbewerb vom 11.10.–12.10.2016 durchgeführt, bei dem je zwei Teams á fünf Personen vor Ort in verschiedenen Live Challenges gegeneinander antreten. Die Siegerehrung samt Preisverleihung findet anschließend am 13. Oktober 2016 im feierlichen Rahmen im Hangar 7 in Salzburg im Beisein von Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung statt.
Für die TeilnehmerInnen der Cyber Security Challenge Austria 2016 winken einmal mehr attraktive Preise. Die Top 10 der Vorrunde erhalten je ein Notebook überreicht, auf das Siegerteam aus dem Finale wartet zu dem das Europäische Finale in Düsseldorf.