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KWF-Programm "INTERREG Va - grenzüberschreitende wirtschaftliche Kooperation"

Leistungsgegenstand

Förderbare Projekte
Grenzüberschreitende wirtschaftsnahe Projekte, die den Geschäftsfeldern des KWF entsprechen und aufgrund einer Förderungsvereinbarung im Rahmen der ETZ-Programme »Slowenien-Österreich 2014-2020« und »Italien-Österreich 2014-2020« gefördert werden.

Kärnten ist an diesen beiden Programmen beteiligt und betreut dort im Wesentlichen die inhaltlichen Schwerpunkte Forschung & Innovation sowie Wettbewerbsfähigkeit von KMU. Es geht bei diesen Projekten um Forschungskooperationen, -netzwerke, aber auch um die Einbindung und den Technologietransfer und –aufbau in Unternehmen.

Ein grenzübergreifendes Projekt wird von mehreren Projektpartnerinnen bzw. -partnern im förderfähigen Grenzgebiet entwickelt und vorbereitet.

Der KWF ist als regionale Koordinierungsstelle (RK) bzw als regionale Behörde (RB) u.a. für die Vergabe einer potenziellen regionalen Kofinanzierung der Kärntner Projektpartnerinnen und –partner, die wirtschaftliche Projekte in den festgelegten Prioritätsachsen umsetzen, verantwortlich.

Leistungsempfänger
Natürliche oder nicht natürliche Personen mit Sitz in Kärnten, die im Rahmen der ETZ-Programme »Slowenien-Österreich 2014-2020« und »Italien-Österreich 2014-2020« gefördert werden und zusammen mit anderen Projektpartnerinnen bzw. Projektpartnern ein grenzüberschreitendes Projekt im Rahmen der ETZ-Programme »Slowenien-Österreich 2014-2020« und »Italien-Österreich 2014-2020« umsetzen.

Ein bedeutender Anteil des Gesamtprojekts muss in Kärnten realisiert werden.

Leistungsgeber

  • Land Kärnten, Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds (KWF)
  • EU

Zuständigkeit

Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds
www.kwf.at
T (+43-463) 55 800-0

Gemeinsames Technisches Sekreteriat für INTERREG Va It-At:
Autonome Provinz Bozen-Südtirol
Amt für europäische Integration
Gerbergasse 69
I-39100 Bozen
Tel.: +39 0471 413180 - 81 - 82 - 83 - 85
Fax: +39 0471 413184
E-Mail: gs-sc@provinz.bz.it web: www.interreg.net

Gemeinsames Technisches Sekreteriat für INTERREG Va Sl-At:
Trubarjeva 11
2000 Maribor Slowenien
Tel: +386 (0)1 400 3167 
E-Mail: si-at.svrk@gov.si

Voraussetzungen

Mindestvoraussetzungen
a) Für die Förderung durch den KWF muss eine positive Förderentscheidung (EFRE-Vertrag) auf Programmebene vorliegen.


b)  Der vollständig ausgefüllte KWF-Förderungsantrag für die potenzielle regionale Kofinanzierung soll (4 Kalenderwochen) vor Projekteinreichung beim Gemeinsamen Technischen Sekretariat (GTS) – in dem jeweiligen ETZ-Programm – und jedenfalls vor Projektbeginn beim KWF eingebracht werden.


c) Der Projektdurchführungszeitraum soll 2 Jahre nicht überschreiten; er richtet sich allerdings nach der Laufzeit des grenzüberschreitenden Gesamtprojekts, an dem der Förderwerber als Projektpartnerin | als Projektpartner beteiligt ist.


d) Die Förderungsmittel sind so einzusetzen, dass die jeweiligen Projektziele erreicht werden und sie den Grundsätzen von Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und Wirksamkeit entsprechen.

Zu beachten

Förderbare Kosten
Für alle Kosten gilt, dass maximal jene Kosten als förderfähig anerkannt werden können, die in den jeweiligen Förderfähigkeitsregeln der ETZ-Programme »Slowenien-Österreich 2014-2020« und »Italien-Österreich 2014-2020« als förderungsfähig festgelegt sind. Grundsätzlich sind dies Kosten, die den folgenden Kategorien zuordenbar sind:
a) Personalkosten
b) Büro- und Verwaltungsausgaben
c) Reise- und Unterbringungskosten
d) Kosten für externe Expertise und Dienstleistungen
e) Ausrüstungskosten
f) Ausgaben für Infrastruktur und Bau
Weitere Einschränkungen können sich aufgrund der Rechtsgrundlagen des KWF ergeben.

Art der Förderung
Die Förderung erfolgt durch
a) Beratung und Unterstützung bei der Projektentwicklung
b) Gewährung von nicht rückzahlbaren Zuschüssen

Ausmaß der Förderung
Die Förderhöhe für das Gesamtprojekt orientiert sich an den Vorgaben der ETZ-Programme und wird in Abstimmung mit den zuständigen Programmorganen festgelegt und vertraglich vereinbart. Die Genehmigung des Gesamtprojekts erfolgt in einem bilateral zusammengesetzten Gremium (Gemeinsamer Begleitausschuss | Lenkungsausschuss).
Für den Kärntner Projektpartner beinhaltet die Förderung hauptsächlich EU-Mittel (EFRE – Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung), die von der Verwaltungsbehörde vergeben werden. Zusätzlich kann der Förderwerber eine regionale Kofinanzierung des KWF in Höhe von max. 25% der förderbaren Projektkosten für die Umsetzung des Projektvorhabens erhalten.
Die Förderhöhe für den Kärntner Projektpartner |-teil hängt von der Wirkung und dem Gesamtnutzen für den Standort ab und kann bis zu 100% der förderbaren Projektkosten betragen. Für wettbewerbsrechtlich relevante Projekte sind die Bestimmungen des EU-Wettbewerbsrechts  einzuhalten.
Um die geplanten Projekttätigkeiten der Kärntner Projektpartner  auf Wettbewerbsrelevanz vor der Einreichung beim Gemeinsamen Technischen Sekretariat prüfen zu können, ist es unabdingbar, dass dem KWF ein Förderungsantrag vorliegt.
Für den Kärntner Projektpartner beinhaltet die Förderung EU-Mittel (EFRE – Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung) und eine verpflichtende nationale Kofinanzierung in Höhe von mindestens 5%, die im Rahmen dieses Programms vom KWF vergeben wird. Eine nationale Kofinanzierung kann für die Umsetzung des Projektvorhabens vom KWF vergeben werden.
Auf die Gewährung einer Förderung | Kofinanzierung besteht kein Rechtsanspruch.

Benötigte Unterlagen

Förderungsantrag
Der KWF-Förderungsantrag ist unter Verwendung des elektronisch zur Verfügung gestellten Antragsformulars beim KWF vollständig ausgefüllt vor Projektbeginn einzubringen. Zusätzlich zum KWF-Förderungsantrag ist vom Leadpartner für das Gesamtprojekt ein Förderungsantrag beim jeweiligen Gemeinsamen Technischen Sekretariat (GTS) der ETZ-Programme »Slowenien-Österreich 2014-2020« bzw. »Italien-Österreich 2014-2020« vor Projektbeginn einzureichen.
Der KWF-Förderungsantrag soll mindestens 4 Kalenderwochen vor Projekteinreichung beim GTS beim KWF eingereicht werden.

Zusätzliche Informationen

Externe Informationsseiten

https://www.kwf.at/wp-content/uploads/2017/05/KWF_Programm_Interreg_VA.pdf

http://kwf.at/?inhalt=Interreg_VA-Programm_Oesterreich_2014-2020&id=6-2-1-0

Rechtsgrundlage
K-WFG LGBl Nr. 6/1993 idgF; KWF-Rahmenrichtlinie bzw. KWF-Richtlinie "Regionale Impulsförderung"; KWF-Programm "INTERREG Va - grenzüberschreitende wirtschaftliche Kooperation" (KWF-Rahmenrichtlinie bzw. KWF-Richtlinie "Regionale Impulsförderung" bzw. De-minimis-Regel)
Weiterführende Informationen zu den Rechtsgrundlagen:
Kosten und Zahlungen

Kosten, die vor Antragstellung beim Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds bzw. einer EU-Stelle angefallen sind, sind nicht förderbar.

Leistungskontrolle

Förderungsprüfung
Der KWF prüft die Förderungswürdigkeit des Kärntner Projektteils für eine Kofinanzierung nach den vorliegenden KWF-Richtlinien | KWF-Programmen und den ETZ-Programmen »Slowenien-Österreich 2014-2020« bzw. »Italien-Österreich 2014-2020«. Im Rahmen der Prüfung kann ein Letter of Intent (LOI) ausgestellt werden.
Zur technischen und wirtschaftlichen Prüfung der einzelnen Förderungsansuchen können bei Bedarf externe Sachverständige herangezogen werden.

Förderungsentscheidung
Die Entscheidung über die Förderung | Kofinanzierung des Kärntner Projektpartners durch den KWF wird dem Förderungswerber vom KWF schriftlich mitgeteilt. Er erhält ein Förderungsanbot oder im Falle einer Ablehnung ein begründetes Ablehnungsschreiben. Über das Gesamtprojekt wird im Gemeinsamen Begleitausschuss | Lenkungsausschuss entschieden. Voraussetzung für eine regionale Kofinanzierung ist das Vorliegen des EFRE-Vertrages, der die Basis für das KWF-Förderungsanbot darstellt.
Das KWF-Förderungsanbot muss vom Förderungswerber binnen 6 Wochen (gerechnet ab Absendung durch den KWF) angenommen werden, das heißt, das Förderungsanbot muss innerhalb der Frist firmenmäßig unterfertigt beim KWF einlangen (das Datum des Posteingangs beim KWF ist ausschlaggebend). Langt das Förderungsanbot nicht rechtzeitig beim KWF ein, gilt es unwiderruflich als zurückgenommen.
Zusätzlich zu den Auflagen, Bedingungen und Maßnahmen, die im KWFProgramm bereits enthalten sind, können weitere Förderungsvoraussetzungen im Förderungsanbot vereinbart werden.

Leistungsart
Förderungen/Transferzahlungen
Angebot ist abrufbar bis
31.12.2020

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1037431

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