Inhalt

KWF-Programm "Regionale Impulsförderung"

Leistungsgegenstand

Förderbare Projekte

a) Errichtung, Erweiterung und inhaltliche Weiterentwicklung von Technologieparks
b) Qualifizierungsprogramme | -maßnahmen für Technologieparks
c) Regionale Vernetzungsprojekte
d) Stimulierung der Standortentwicklung
e) Erhöhung der regionalen Impulswirkung von Aus- und Weiterbildungseinrichtungen
f) Einzelbetriebliche Beratung, sofern durch das Projekt eine über die betriebliche Sphäre hinaus wirkende Ausstrahlung gegeben ist
g) Erhaltung und Hebung von wirtschaftlichen Potenzialen in Kärnten

Leistungsempfänger
Natürliche oder nicht natürliche Personen, deren Projekt wettbewerbsrechtlich nicht relevant ist (und zum Beispiel keine wirtschaftliche Tätigkeit darstellt) beziehungsweise die eine der folgenden Aufgaben | eines der folgenden Tätigkeitsfelder wahrnehmen:

a) Generierung und Transfer von Information, Wissen und Know-how mit kärntenweiter Signalwirkung
b) Aufgaben gemäß Kärntner Wirtschaftsförderungsgesetz
c) Maßnahmen im Rahmen des gemeinsamen österreichischen EFRE-Länderprogramms »Investitionen in Wachstum und Beschäftigung 2014–2020« , im Rahmen der ETZ-Programme »Italien–Österreich« und »Slowenien–Österreich« sowie anderer EU-Rahmenprogramme

Leistungsgeber

  • Land Kärnten, Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds (KWF)
  • EU, Bund (zB ERP Fonds, FFG, AWS, etc.)

Zuständigkeit

Voraussetzungen

Mindestvoraussetzungen

a) Der Förderungsantrag ist vor Projektbeginn beim KWF einzubringen.

b) Die Förderungsmittel sind so einzusetzen, dass die jeweiligen Förderungsziele erreicht werden und den Grundsätzen von Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit entsprechen.

Zu beachten

Eine Kofinanzierung aus EU-Mitteln ist in diesem Programm möglich. Die maßnahmenverantwortliche Stelle ist der Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds.

Förderbare Kosten

a) Personalkosten
b) Externe (Beratungs-)Kosten
c) Gemeinkosten
d) Mieten für Räumlichkeiten und Ausrüstungsgegenstände
e) Gründungskosten
f) Zinsen und sonstige Finanzierungskosten
g) Erstinvestitionen in das Sachanlagevermögen, die aktiviert werden und mindestens 3 Jahre in der Betriebsstätte des Förderungswerbers verbleiben
h) Immaterielle Investitionen, die aktiviert werden und mindestens 3 Jahre in der Betriebsstätte des Förderungswerbers verbleiben

Art der Förderung
Die Förderung erfolgt durch

a) Beratung und Unterstützung bei der Projektentwicklung
b) Gewährung von nicht rückzahlbaren Zuschüssen und
c) Gewährung von Preisgeldern.

Ausmaß der Förderung
Die Förderung beträgt maximal 100 % der förderbaren Kosten und ist abhängig von der Erfüllung der Förderungsschwerpunkte und der Wirkung beziehungsweise des Impulscharakters des Projekts. Zur Einschätzung können bei Bedarf externe Sachverständige herangezogen werden.

Benötigte Unterlagen

Förderungsantrag
Der Förderungsantrag ist unter Verwendung des elektronisch zur Verfügung gestellten Antragsformulars vor Projektbeginn beim KWF vollständig ausgefüllt einzubringen. 
Für eine endgültige Förderungsentscheidung sollen folgende Unterlagen möglichst in elektronischer Form beigebracht werden:

a) Angaben zum Unternehmen (Firmenbuchauszug, Gesellschaftsvertrag, Statuten, Darstellung der Gesellschafter- beziehungsweise Mitgliederstruktur)
b) Projektbeschreibung (Hintergrund und Notwendigkeit, Projektziele, Umsetzungsstrategie | Meilensteine)
c) Detaillierte Aufstellung der Projektkosten
d) Finanzierungsplan, Zeitplan für die Umsetzung
e) Regionalwirtschaftliche Bedeutung
f) Vom Förderungswerber oder dessen Steuerberater | Bilanzbuchhalter | Wirtschaftsprüfer | Buchprüfer oder von der Bank unterfertigte Jahresabschlüsse (Bilanz samt Gewinn- und Verlustrechnung) der letzten 2 Wirtschaftsjahre oder – bei nicht bilanzierenden Unternehmen – Einnahmen- und Ausgabenrechnung inklusive Vermögens-status des letzten Wirtschaftsjahres (soweit der Betrieb bereits seit dieser Zeit existiert)
g) Nachvollziehbare, kommentierte Plan-Gewinn- und Verlustrechnung und auf Verlangen Planbilanzen für mindestens 3 Jahre
h) Sonstige Unterlagen, die für die Projektbeurteilung durch den KWF als notwendig erachtet werden

Zusätzliche Informationen

Externe Informationsseiten

siehe Link

Rechtsgrundlage
K-WFG LGBl Nr. 6/1993 idgF; KWF-Richtlinie "Regionale Impulsförderung"; KWF-Programm "Regionale Impulsförderung" (KWF-Richtlinie "Regionale Impulsförderung")
Weiterführende Informationen zu den Rechtsgrundlagen:
Kosten und Zahlungen

Kosten, die vor Antragstellung beim Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds oder einer Bundesförderstelle beziehungsweise EU-Stelle angefallen sind, sind nicht förderbar.

Leistungskontrolle

Förderungsprüfung
Der KWF prüft die Förderungswürdigkeit nach den vorliegenden KWF-Richtlinien | KWF-Programmen. Zur technischen und wirtschaftlichen Prüfung der einzelnen Förderungsanträge können bei Bedarf externe Sachverständige herangezogen werden.

Förderungsentscheidung
Die Entscheidung über die Förderung wird dem Förderungswerber schriftlich mitgeteilt. Er erhält im Falle einer Zusage ein Förderungsanbot oder im Falle einer Ablehnung ein begründetes Ablehnungsschreiben.
Das Förderungsanbot muss vom Förderungswerber binnen 6 Wochen (gerechnet ab Absendung durch den KWF) angenommen werden, das heißt, das Exemplar muss innerhalb der Frist firmenmäßig unterfertigt beim KWF einlangen (das Datum des Posteingangs beim KWF ist ausschlaggebend). Langt das Förderungsanbot nicht rechtzeitig beim KWF ein, gilt es unwiderruflich als zurückgenommen.
Zusätzlich zu den Auflagen, Bedingungen und Maßnahmen, die im KWF-Programm bereits enthalten sind, können weitere Förderungsvoraussetzungen im Förderungsanbot vereinbart werden.

Leistungsart
Förderungen/Transferzahlungen
Angebot ist abrufbar bis
31.12.2020

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1037373

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