Investitionszuschüsse im Gesundheits-und Pflegebereich für Kleinmaßnahmen an Träger nach dem K-MSG

Die Gewährung von Investitionszuschüssen für Kleinmaßnahmen aus Landesmitteln nach den Richtlinien zur Förderung von Sozialbaumaßnahmen haben zum Ziel, notwendige Sozialbaumaßnahmen nach dem K-MSG im Bereich der Altenwohn- und Pflegeheime, der Zentren für psychosoziale Rehabilitation zu verwirklichen. Förderadressat: Gemeinnützige Vereine und Verbände, gemeinnützige Gesellschaften, Sozialhilfeverbände gemäß § 70 K-MSG, sonstige Träger als Betreiber von Altenwohn- und Pflegeheimen  sowie Zentren für psychosoziale Rehabilitation.

Für Kleinmaßnahmen können nicht rückzahlbare Beiträge anstelle von begünstigten Landesdarlehen gewährt werden. Die Höhe der Zuschüsse beläuft sich auf maximal 70 % der förderungsfähigen Kosten von Kleinmaßnahmen, höchstens jedoch bis zu einer Zuschusshöhe von € 100.000,-.

Der Förderbetrag ist widmungsgemäß und nach den Grundsätzen der Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit zu verwenden. Für die Subventionsabrechnung ist der dafür vorgesehene ABRECHNUNGSVORDRUCK des Amtes der Kärntner Landesregierung, Abt. 4, zu verwenden. Die Originalrechnungen und Zahlungsabschnitte (Tagesauszüge, Saldierungsnachweise) sind beizuschließen. Auf Wunsch des Landes Kärnten ist einem allenfalls hiermit beauftragten Organ Einsicht in die Bücher, Belege und Aufzeichnungen zu ermöglichen. Es ist ein übersichtlicher Finanzierungsplan vorzulegen, ein Rechnungsabschluss über die Gebarung zu erbringen und wahrheitsgemäß Auskunft zu erteilen.

Rechtsgrundlage

§ 61 Kärntner Mindestsicherungsgesetz - K-MSG, LGBl. Nr. 15/2007, zuletzt in der Fassung LGBl. 56/2013 bzw. idgF unter Zugrundelegung der Richtlinien zur Förderung von Sozialbaumaßnahmen sowie der Allgemeinen Richtlinien für Förderungen aus Landesmitteln
Weiterführende Informationen zu den Rechtsgrundlagen:

Leistungsart

Förderungen/Transferzahlungen

Referenznummer

1036821