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Wissenstransferstellen und IPR Verwertung

Leistungsgegenstand

Mit dem neuen Förderprogramm, welches sich in drei Module gliedert, will das BMWFW die Zusammenarbeit von Universitäten untereinander sowie mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Unternehmen weiter verbessern (Modul 1), die strategische Patentförderung stärken (Modul 2) und durch die Prototypenförderung (Modul 3) die Überführung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die wirtschaftliche Praxis erleichtern und somit die Verwertung von universitären Erfindungen beschleunigen.

Leistungsgeber

  • Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort; Center 1, Abteilung 11; Innovation und Transfer

Zuständigkeit

Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws)
https://www.aws.at/aws-impulsprogramm-fuer-den-oesterreichischen-wissen-und-technologietransfer/

Einreichungen an die Austria Wirtschaftsservice GmbH, Walcherstraße 11, 1020 Wien

Voraussetzungen

Modul 1a: Regionale Wissenstransferzentren

Den zentralen Eckpunkten des österreichischen Hochschulplans folgend gibt es drei regionale Wissenstransferzentren (Ost, Süd und West), die von den Universitäten auf Basis von Konsortialverträgen gegründet wurden. Der spezielle Förderschwerpunkt für Kooperationsprojekte im Bereich Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften (GSK) und Kunst soll einmal mehr die große Bedeutung der GSK für den Wissenstransfer in und für die Gesellschaft unterstreichen.

Modul 1b: Thematisches Wissenstransferzentrum

Das thematische Wissenstransferzentrum für Life Sciences soll ein österreichweit vollständiges Infrastruktur- und Kompetenznetzwerk für die Medikamentenentwicklung aufbauen, um die Wertschöpfungskette im Bereich der frühen präklinischen Wirkstoff- und Diagnostika-Entwicklung umfassend abzudecken und gemäß internationalen Qualitätsstandards durchzuführen. Es soll für alle Fragen rund um klinische Tests als zentrale Anlaufstelle für Forschungseinrichtungen und junge Unternehmen dienen, um gute Rahmenbedingungen für den Übergang von der akademischen Forschung in die Wirkstoff- und Diagnostika-Entwicklung zu schaffen. Es stellt zum Beispiel koordinierte Informationen über freie Kapazitäten von verfügbaren Labors zur Verfügung. Gerade in diesem Bereich verbessert jede Zeitersparnis die Chance auf die Verwertung.

Modul 2: Patentförderung

Eine zusätzliche Patentförderung soll den Universitäten weitere Anreize bieten, speziell jene Patente strategisch weiterzuentwickeln, welche ein hohes Verwertungspotenzial aufweisen bzw. eine erfolgreiche wirtschaftliche Nutzung erwarten lassen. Gefördert werden Maßnahmen zur Erlangung von gewerblichen Schutzrechten im Zusammenhang mit Prioritäts- und Patentfolgeanmeldungen (Kosten zur Erlangung des Schutzrechts, nationale und internationale Anmeldegebühren, etc.).

Modul 3: Neue Prototypenförderung (PRIZE)

Durch dieses Modul werden im Rahmen eines Wettbewerbs neue patentierte bzw. patentfähige Einreichungen aus der Grundlagenforschung an den Universitäten bzw. in Kooperation mit definierten Forschungseinrichtungen von einer Fachjury ausgewählt. Die Projekte mit den besten Verwertungschancen werden mit einer Förderung unterstützt, um aus der Erfindung einen Prototyp zu erstellen. Voraussetzung ist ein Bedarf bei Klein- und Mittelbetrieben. 

Benötigte Unterlagen

Informationen dazu erhalten Sie bei der AWS

Termine und Fristen

Die Antragstellung bei den vier Wissenstransferstellen ist bereits ausgelaufen. Bei der Patentförderung ist gemäß RL die Antragstellung von den Unis laufend möglich. Bei der Prototypenförderungen jährliche Calls (2014 bereits ausgelaufen).

Die Einreichung des Ansuchens muss vor Durchführungsbeginn des Projektes mit Hilfe eines von der AWS aufgelegten Formulars direkt bei der AWS erfolgen. Bei Vorliegen der rechtlichen Voraussetzungen ist auch eine elektronische Einreichung möglich.

Zusätzliche Informationen

Externe Informationsseiten

https://www.aws.at/aws-impulsprogramm-fuer-den-oesterreichischen-wissen-und-technologietransfer/

Rechtsgrundlage
SONDERRICHTLINIE für das Programm Wissenstransferzentren und IPR-Verwertung, Sonderrichtlinien des Bundesministers für Wissenschaft und Forschung und des Bundesministers für Wirtschaft, Familie und Jugend im Einvernehmen mit der Bundesministerin für Finanzen, Wien, im September 2013
Kosten und Zahlungen

Projekte müssen gemäß einem verbindlichen Meilensteinplan durchgeführt werden, dieser ist bei Notwendigkeit in Abstimmung zu aktualisieren.

Leistungskontrolle
  • Zwischenberichte
  • Schlussbericht

Bei einer Stichprobenkontrolle sind vorzulegen:

  • Originalrechnungen
  • Zahlungsunterlagen
Leistungsart
Förderungen/Transferzahlungen
Angebot ist abrufbar bis
unbegrenzt

Auszahlungssummen

Hinweis
Die angezeigten Auszahlungssummen sind jene Beträge, welche die jeweiligen Abwicklungsstellen in Summe pro Förderung an Förderungsempfänger ausbezahlen und an die Transparenzdatenbank übermitteln.
Zu beachten:
  • Die Summen können sich nachträglich noch ändern, wenn es beispielsweise zu Rückforderungen kommt oder wenn gewisse Auszahlungen erst nach Endabrechnung an die Transparenzdatenbank mitgeteilt werden.
  • Aus diesem Grund werden die Summen regelmäßig aktualisiert, wobei die Auszahlungen verzögert um ein Quartal dargestellt werden.
  • Bei Covid-19 Gelddarlehen (Kredite und Darlehen) werden die ausbezahlten Summen mit den von den Kreditnehmern rückgezahlten Summen in einer Gesamtsumme dargestellt.

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1034958

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