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Zuschüsse an Betriebe für "Arbeitsassistenz und Arbeitsbegleitung"

Leistungsgegenstand

Derzeit wird ausschließlich die Leistung „Arbeitsbegleitung“ angeboten.

Die Förderung Arbeitsassistenz und Arbeitsbegleitung Ist ein Angebot für psychosozial benachteiligten Menschen, denen die Anforderungen des ersten Arbeitsmarktes zu hoch sind, eine sinnvolle und den Interessen entsprechende, gemeindenahe Beschäftigung zu ermöglichen.

Alter der Zielgruppe: Frauen und Männer vom Schulabgang bis Pensionsantrittsalter.

Menschen mit Beeinträchtigungen sollen in bestehende Betriebe integriert und dort kollektivvertraglich, entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit entlohnt werden. Bei Bedarf wird der Person eine Bezugsperson zur Seite gestellt werden, welche als Mentor fungiert. Menschen mit Beeinträchtigungen werden während der Arbeitserprobung und des Arbeitsverhältnisses zeitlich unbefristet je nach Bedarf begleitet.

Kundinnen und Kunden sollen in vorhandene Betriebe integriert und dort kollektivvertraglich entlohnt werden. Die verminderte Leistungsfähigkeit wird prozentuell festgesetzt mit einer Bandbreite zwischen 30 - 70 %.

Zur Unterstützung wird den Kundinnen und Kunden bei Bedarf jeweils eine Bezugsperson, die als Mentor fungiert, zur Seite gestellt. Da dies für den Betrieb ebenfalls leistungsreduzierende Auswirkungen hat, werden auch für diesen Mentor finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt.

Gegenstand dieses Leistungsangebotes ist der finanzielle Ausgleich, den Betriebe erhalten und dessen Höhe sich an der verminderten Leistungsfähigkeit ihrer psychosozial benachteiligten Beschäftigten bzw. an der leistungsreduzierenden Auswirkung der Mentorentätigkeit ihrer MitarbeiterInnen orientiert.

Leistungsgeber

  • Amt der Oö. Landesregierung, Direktion Soziales und Gesundheit, Abteilung Soziales

Voraussetzungen

Betrieb beschäftigt psychosozial benachteiligte Menschen, denen die Anforderungen des ersten Arbeitsmarktes zu hoch sind und die über eine verminderte Leistungsfähigkeit verfügen.

Das Arbeitsverhältnis muss über den Trägerverein (Verein Immanuel) vermittelt worden sein.

Voraussetzungen für die Beschäftigten:

a) Antragstellung bei zuständiger Bezirksverwaltungsbehörde

b) Es muss sich um Menschen mit Beeinträchtigungen gemäß §2 des Oberösterreichischen Chancengleichheitsgesetztes handeln

c) Leistungen nach diesem Landesgesetz können nur an Menschen mit Beeinträchtigungen erbracht werden,

(1)

    • die UnionsbürgerInnen sind sowie deren Familienangehörige, oder
    • die Staatsangehörige eines Staates sind, dessen Angehörigen Österreich dieselben Rechte zu gewähren hat wie Staatsangehörigen Österreichs, oder
    • die über einen Daueraufenthaltstitel verfügen,

(2)

    • die ihren Hauptwohnsitz in Oberösterreich haben oder sich dauernd in Oberösterreich aufhalten und

(3)

    • die nicht auf Grund anderer Rechtsvorschriften - ausgenommen nach dem Oö. Sozialhilfegesetz 1998 und dem Oö Mindestsicherungsgesetz - Leistungen erhalten oder einen Anspruch auf Leistungen geltend machen können, die mit den im § 3 Abs. 1 Oö. Chancengleichheitsgesetz genannten Leistungen vergleichbar sind.

Zusätzliche Informationen

Externe Informationsseiten

www.verein-immanuel.at

Rechtsgrundlage
§§ 11, 27, 28 und 30 Oö. Chancengleichheitsgesetz 2008 idgF
Weiterführende Informationen zu den Rechtsgrundlagen:
Leistungskontrolle

Kontrolle und Qualitätssicherung gem. § 29 Oö Chancengleichheitsgesetz idgF in wirtschaftlicher und fachlicher Hinsicht.
Die Kontrolle der Landesregierung ist unter Einbindung der Interessensvertretung dahingehend auszuüben, dass
1. die Einrichtungen nach ihrer Führung und Ausstattung den Erfordernissen einer fachgerechten Leistungserbringung entsprechen
2. die Entgelte sparsam, wirtschaftlich und zweckmäßig verwendet werden.

Leistungsart
Förderungen/Transferzahlungen
Angebot ist abrufbar bis
unbegrenzt

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1034784

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