Inhalt

Integrationshilfe zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben (Wohnen und Freizeit)

Leistungsgegenstand

Die Vorarlberger Landesregierung gewährt Assistenz- und Förderleistungen

  • zur Entwicklung der Persönlichkeit und des Potentials
  • für ein Leben in Eigenständigkeit und Selbstständigkeit
  • zum Wohnen und zur sozialen Integration

um Menschen mit Behinderung ein Höchstmaß an Leben in Eigenständigkeit zu ermöglichen.

Das Land Vorarlberg unterstützt im Bereich der Integrationshilfe überwiegend Einzelpersonen.

Leistungsgeber

  • Amt der Vorarlberger Landesregierung, Abteilung Gesellschaft, Soziales und Integration, Fachbereich Leben mit Behinderung
  • Vorarlberger Gemeinden

Zuständigkeit

Amt der Vorarlberger Landesregierung, Landhaus, 6901 Bregenz, Fachbereich Leben mit Behinderung, Tel.: +43(0)5574/511-24105

Voraussetzungen

Die antragstellende Person entspricht der für das entsprechende Angebot definierten Zielgruppe von Menschen mit Behinderung und erfüllt die Voraussetzungen für die Leistungsgewährung nach dem Gesetz zur Förderung der Chancengleichheit von Menschen mit Behinderung:

  • österreichische Staatsbürgerschaft bzw. gleichgestellt
  • Hauptwohnsitz in Vorarlberg
  • keine Selbst- bzw. Fremdfinanzierbarkeit gegeben

und der Integrationshilfeverordnung.

Die Hilfe zur Selbsthilfe, zur Selbstbestimmung und Eigenverantwortung sollen möglichst gestärkt werden. Die Integrationshilfe muss im Hinblick auf die Zielerreichung möglichst nachhaltig sein und der Integration im familiären und gesellschaftlichen Umfeld dienen. Der mit der Integrationshilfe verbundene Aufwand muss in einem angemessenen Verhältnis zum angestrebten Erfolg stehen.

Voraussetzung für leistungserbringende Einrichtung:

  • Rahmen- und Produktvereinbarung mit dem Land Vorarlberg nach den Richtlinien des Sozialfonds
  • leistungsbezogene Abrechnung
  • Vorlage von Bilanz oder Einnahmen-Ausgaben-Rechnung

Förderung an Einrichtungen und Gruppierungen, wie z.B. Selbsthilfevereine:

  • Förderansuchen mit Projekt- bzw. Aktivitätenbeschreibung sowie Kostenschätzung und Nachweis der tatsächlichen Aufwendungen
Zu beachten

Die Leistungsbezieher sind verpflichtet, jede Änderung in den für die Gewährung der Integrationshilfe maßgebenden Verhältnissen der Landesregierung binnen vier Wochen bekannt zu geben. Die Landesregierung kann jederzeit die widmungsgemäße Verwendung einer gewährten Integrationshilfe kontrollieren.

Benötigte Unterlagen

Für die antragstellende Person: 

  • Integrationshilfeantrag
  • je nach beantragter Leistung variieren die beizulegenden Unterlagen

Bei Integrationshilfeanträgen, die eine länger­fristige Beratungs-, Behandlungs-, Assistenz- oder Betreuungsleistung zum Gegenstand haben, ist dem Antrag zusätzlich die zwischen dem Menschen mit Behinderung und dem Leistungserbringer abzuschließende Leistungsvereinbarung, in der zumindest Art, Ausmaß, Dauer und Kosten der zu erbringenden Leistung (des Leistungsbündels) sowie detaillierte und überprüfbare Ziele enthalten sind, beizulegen.

Formulare

Antragsformular siehe Link

Termine und Fristen

Anträge sind schriftlich – vor Leistungsbeginn – bei der Vorarlberger Landesregierung, Abteilung Gesellschaft, Soziales und Integration, Landhaus, 6901 Bregenz einzureichen. Anträge auf ambulante Leistungen können auch über Leistungserbringer eingebracht bzw. Erledigungen derselben über diese ausgefolgt werden.

Zusätzliche Informationen

Externe Informationsseiten

http://www.vorarlberg.at/behindertenhilfe

Rechtsgrundlage
Gesetz zur Förderung der Chancengleichheit von Menschen mit Behinderung (Chancengesetz, LGBl. Nr. 30/2006), Verordnung der Landesregierung über die Gewährung von Integrationshilfe (Integrationshilfeverordnung, LGBl. Nr. 22/2007)
Weiterführende Informationen zu den Rechtsgrundlagen:
Kosten und Zahlungen

Die Vorarlberger Landesregierung gewährt Menschen mit Behinderung Integrationshilfe für die Inanspruchnahme von Leistungen, die von Einrichtungen der freien Wohlfahrtspflege und anderen Einrichtungen erbracht werden. Eigenes Einkommen und Vermögen sowie zivilrechtlich zustehende Unterhaltsansprüche sind grundsätzlich nach den mindestsicherungs­recht­lichen Bestimmungen zu berücksichtigen. Genaueres bestimmt die Integrationshilfeverordnung.

Leistungsart
Förderungen/Transferzahlungen
Angebot ist abrufbar bis
unbegrenzt

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1034263

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