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Förderung von Einrichtungen zur stundenweisen Betreuung von Kleinkindern

Leistungsgegenstand

Die Vorarlberger Landesregierung fördert Einrichtungen zur stundenweisen Betreuung von Kleinkindern im Alter von 0 bis drei Jahren in Form eines Förderbeitrags pro Kind und Stunde. Dieser Förderbeitrag wird jährlich indexiert. Weiters wird pro Einrichtung und Monat eine Förderobergrenze festgelegt, die sich an der maximalen Kinderzahl pro Gruppe orientiert.

Leistungsgeber

  • Amt der Vorarlberger Landesregierung, Abteilung Elementarpädagogik, Schule und Gesellschaft

Zuständigkeit

Amt der Vorarlberger Landesregierung, Abteilung Elementarpädagogik, Schule und Gesellschaft
Römerstraße 15, 6900 Bregenz
05574 511 22105
elementarpaedagogik@vorarlberg.at
https://www.vorarlberg.at/elementarpaedagogik

Amt der Vorarlberger Landesregierung Abteilung IIa - Elementarpädagogik, Schule und Gesellschaft, Fachbereich Elementarpädagogik, Landhaus, A-6901 Bregenz, elementarpaedagogik@vorarlberg.at, T +43 5574 511 22105

Voraussetzungen

Förderungswürdig sind öffentliche und private Rechtsträger von Einrichtungen zur stundenweisen Betreuung, die den Betrieb ihrer Einrichtung nach § 31 KJH-G der Landesregierung angezeigt haben.

Die Rechtsträger gewährleisten, dass die pädagogischen, personellen, wirtschaftlichen, räumlichen und organisatorischen Voraussetzungen für ein qualifiziertes Betreuungsangebot gegeben sind. Die Einrichtung hat regelmäßige Öffnungszeiten anzubieten, die vom jeweiligen Bedarf vor Ort abhängig zu machen und mit der Standortgemeinde abzustimmen sind. Es sind Elternbeiträge vorzuschreiben, die sich an der Höhe der Förderung durch das Land orientieren.

Für jede Gruppe müssen eine verantwortliche Betreuungsperson (Gruppenleitung) und je nach Anzahl der Kinder zusätzliche Assistenzkräfte eingesetzt werden. Es gilt eine maximale Gruppengröße von 14 Kindern im Alter von 0 bis drei Jahren und ein Betreuungsverhältnis von max. 1:4.

Jede Gruppe in der Einrichtung hat über einen Gruppenraum zu verfügen. Darüber hinaus muss mindestens ein multifunktionell nutzbarer Raum vorhanden sein. Pro Kind steht eine ausreichende Fläche von mind. 2,5 m2 zur Verfügung. Im Sinne der notwendigen Sicherheit der Kinder und des Betreuungspersonals ist die Einrichtung bau-, feuer- und sanitätspolizeilich geprüft. Weitere räumliche Voraussetzungen sind der Richtlinie zu entnehmen.

Die Gruppenleitung in den Einrichtungen zur stundenweisen Betreuung verfügen über die Ausbildung für Tageseltern, über die Ausbildung für Kleinkindbetreuung und Spielgruppen oder über eine gleichwertige Ausbildung. Das Betreuungspersonal besucht regelmäßig berufsspezifische Fortbildungen.

Benötigte Unterlagen

- jährliches Ansuchen

- monatliches Abrechnungsformular

Termine und Fristen

Diese Förderungen dürfen nur aufgrund schriftlicher Anträge gewährt werden. Das vom Land zur Verfügung gestellte Formular ist zu verwenden. Die Förderungsanträge sind dem Amt der Vorarlberger Landesregierung jährlich bis spätestens 31. Jänner vorzulegen.

Die Abrechnungen sind monatlich im Nachhinein vorzulegen und müssen zur Überprüfung der sachlichen und rechnerischen Richtigkeit alle abrechnungsrelevanten Informationen enthalten. Weiters ist zu bestätigen, dass die angeführten Daten mit den Buchhaltungsdaten übereinstimmen und richtig sind.

Zusätzliche Informationen

Externe Informationsseiten

vorarlberg.at

Rechtsgrundlage
Kinder- und Jugendhilfegesetz, Allgemeine Förderungsrichtlinie der Vorarlberger Landesregierung (AFRL), Richtlinien zur Förderung von Einrichtungen zur stundenweisen Betreuung von Kleinkindern
Weiterführende Informationen zu den Rechtsgrundlagen:
Leistungskontrolle

Förderungen sind von der für die Gewährung zuständigen Abteilung oder Dienststelle auf ihre widmungsgemäße Verwendung zu kontrollieren. Dabei ist zu überprüfen, ob die geförderten Maßnahmen ordnungsgemäß erbracht und die in der Förderungszusage ausbedungenen Auflagen und Bedingungen erfüllt worden sind.

Die Kontrolle der widmungsgemäßen Verwendung der gewährten Förderungen kann durch Einsicht in die betreffenden Bücher, Belege und Unterlagen sowie durch stichprobenartige Kontrollen an Ort und Stelle (Augenschein) erfolgen. Bei der Durchführung der Förderkontrollen sind das Gefahrenpotential einer missbräuchlichen Förderungsverwendung sowie der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz zu beachten.

Über jeden allenfalls durchgeführten Augenschein ist ein Bericht abzufassen.

Leistungsart
Förderungen/Transferzahlungen
Angebot ist abrufbar bis
unbegrenzt

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1033174

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