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Sanierung von Wohnhäusern mit mehr als 3 Wohnungen - Eigentumswohnungen

Leistungsgegenstand

Gefördert werden HauseigentümerInnen und Wohnungseigentümergemeinschaften durch Annuitätenzuschüsse zu Bankdarlehen oder Bauzuschüssen.

Gefördert werden die

  • Sanierung von Wohnhäusern mit mehr als drei Wohnungen durch Erhaltungs- und Verbesserungsmaßnahmen
  • Schaffung von Wohnungen in bisher nicht für Wohnzwecke genutzten Gebäuden
  • Erweiterungsmaßnahmen an bestehenden Wohnhäusern, wenn gleichzeitig die Sanierung des Wohngebäudes gefördert wird
  • Sanierung von Wohnhäusern im Ortskernen
  • Fernwärmeanschluss im Zuge obiger Maßnahmen 
  • behindertengerechte Maßnahmen

durch Annuitätenzuschüsse zu Bankdarlehen oder durch Bauzuschüsse.

Leistungsgeber

  • Amt der Oö. Landesregierung; Direktion Soziales und Gesundheit; Abt. Wohnbauförderung

Zuständigkeit

Amt der Oö. Landesregierung
Direktion Soziales und Gesundheit
Abteilung Wohnbauförderung
Bahnhofplatz 1 
4021 Linz

Telefon (+43 732) 77 20-141 43
Fax (+43 732) 77 20-21 43 95
E-Mail wo.post@ooe.gv.at

Voraussetzungen

  • Die Erteilung der Baubewilligung des Gebäudes muss zum Zeitpunkt der Einbringung des Ansuchens mindestens 20 Jahre zurückliegen. Bei der Schaffung von Wohnungen in bisher nicht für Wohnzwecke genutzte Gebäude ist der Zeitpunkt der Erteilung der Baubewilligung nicht maßgebend, ebenso bei Gebäuden mit einem spezifischen bruttogrundflächenbezogenen Heizwärmebedarf bezogen auf das Referenzklima gemäß OIB-Richtlinie 6 von mehr als 100 kWh/m²a bei einem A/V-Verhältnis von 0,8, bzw. von 50 kWh/m²a bei einem A/V-Verhältnis von 0,2 (zwischen A/V=0,2 und A/V=0,8 ist linear zu interpolieren), wenn nach erfolgter Sanierung ein Wert von 60 kWh/m²a (bei A/V=0,8) bzw. 30 kWh/m²a (bei A/V=0,2) erreicht wird.
  • Die Errichtung und Umstellung von Heizungen wird nur mitgefördert, wenn es sich um innovative, klimarelevante Systeme (wie im Antragsformular angegeben) handelt. 
  • Die Sanierungskosten müssen 43 Euro pro m² sanierter Nutzfläche übersteigen.
  • Förderbar sind nur solche Sanierungsmaßnahmen, die durch gewerblich befugte Unternehmen durchgeführt oder deren Vornahme durch Materialrechnungen in Höhe von jeweils mindestens 1000 Euro nachgewiesen werden.
  • Die Umsatzsteuer wird nicht gefördert.
  • Zusätzlich zu den nachgewiesenen förderbaren Kosten können Baunebenkosten bis zu einer Höhe von 5 Prozent bzw. 9 Prozent, gegen Nachweis, berücksichtigt werden.
  • Förderungen anderer Stellen (auch Förderungen des Bundes für die thermischen Sanierung) und Versicherungsleistungen werden von der förderbaren Summe in Abzug gebracht, sodass sich das bezuschusste Darlehen um diesen Anteil verringert.
  • Bei Eigentumswohnungen ist das bezuschusste Darlehen bzw. der Bauzuschuss auf die geförderten Wohnungen aufzuteilen und der Förderungsstelle eine entsprechende Aufstellung nach erfolgter Endabrechnung vorzulegen. Die Anweisung der Annuitätenzuschüsse durch die Förderungsstelle kann nur in einem Betrag erfolgen, Anweisungen je Wohnung sind nicht möglich.
  • Die Ökologischen Mindestkriterien und Berechnungshinweise gemäß der Oö. Wohnhaussanierungs-Verordnung 2012 sind einzuhalten.

Detailliertere Informationen zu den Fördermaßnahmen finden Sie im Feld "Link zu externen Informationsseiten".

Zu beachten

Mit der Bauausführung darf vor Annahme der Zusicherung (Schreiben der Direktion Soziales und Gesundheit, Abteilung Wohnbauförderung) nicht begonnen werden.

Benötigte Unterlagen

Formulare

Antrag, siehe Link.

Zusätzliche Informationen

Externe Informationsseiten

http://www.land-oberoesterreich.gv.at/cps/rde/xchg/ooe/hs.xsl/34867_DEU_HTML.htm

Rechtsgrundlage
Oö. Wohnbauförderungsgesetz 1993 idgF, Oö. Wohnhaussanierungs-Verordnung II 2012 idgF
Weiterführende Informationen zu den Rechtsgrundlagen:
Leistungsart
Förderungen/Transferzahlungen
Angebot ist abrufbar bis
unbegrenzt

Auszahlungssummen

Hinweis
Die angezeigten Auszahlungssummen sind jene Beträge, welche die jeweiligen Abwicklungsstellen in Summe pro Förderung an Förderungsempfänger ausbezahlen und an die Transparenzdatenbank übermitteln.
Zu beachten:
  • Die Summen können sich nachträglich noch ändern, wenn es beispielsweise zu Rückforderungen kommt oder wenn gewisse Auszahlungen erst nach Endabrechnung an die Transparenzdatenbank mitgeteilt werden.
  • Aus diesem Grund werden die Summen regelmäßig aktualisiert, wobei die Auszahlungen verzögert um ein Quartal dargestellt werden.
  • Bei Covid-19 Gelddarlehen (Kredite und Darlehen) werden die ausbezahlten Summen mit den von den Kreditnehmern rückgezahlten Summen in einer Gesamtsumme dargestellt.

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1032341

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