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Behebung von Katastrophenschäden am Waldbestand

Leistungsgegenstand

Die Aufarbeitung von Schadholz nach Katastrophenereignissen bedeutet für die betroffenen Waldbesitzer nicht nur einen erheblichen Einkommensverlust, sondern auch einen erhöhten Arbeitsaufwand und Geräteverschleiß. Da eine möglichst rasche Schadholzaufarbeitung zur Erhaltung und Sicherung der vielfältigen Wirkungen des Waldes notwendig ist, kann dafür eine finanzielle Hilfe aus öffentlichen Mitteln beantragt werden.

Katastrophenschäden im Sinne dieser Förderung sind Schäden am Waldbestand, die durch Hagel (siehe Pkt. 8.3 der geltenden Richtlinie) Schneedruck, Orkan, Bergstürze, Hochwasser, Erdrutsch, Vermurung, Lawinen, Erdbeben,  (§3 Abs. 3 Katastrophenfondsgesetz 1996 idgF) verursacht wurden.

Antragsberechtigt sind physische und juristische Personen mit Waldbesitz im Bundesland Oberösterreich, mit Ausnahme der Gebietskörperschaften.

Leistungsgeber

  • Amt der oö. Landesregierung - Direktion LWLD - Abteilung Land- und Forstwirtschaft
  • Bundesministerium für Finanzen

Zuständigkeit

Amt der oö. Landesregierung-Direktion LWLD-Abteilung Land- und Forstwirschaft

Tel.:(+43 732) 77 20-118 08

Fax: (+43 732) 77 20-211 798

e-Mail: lfw.post@ooe.gv.at

Voraussetzungen

Die Schadfläche muss, um anerkannt zu werden, eine Mindestgröße erreichen. Diese kann auch durch Addition mehrerer Teilschadensflächen erreicht werden. Neben der Mindestgröße muss durch das Schadereignis die Überschirmung der Oberschicht der geschädigten Bestandesflächen um mehr als 40 % der vollen Überschirmung verringert worden sein. Im Gelände müssen erschwerte oder besonders erschwerte Bringungsverhältnisse herrschen

Zu beachten

Die Genehmigung der Beihilfe erfolgt durch die Oö. Landesregierung bzw. das zuständige Regierungsmitglied im Rahmen des Voranschlages des Landes Oberösterreich und nach Maßgabe der zur Verfügung stehenden Mittel. Ein Rechtsanspruch auf Gewährung einer Förderung besteht nicht. Landesmittel werden zudem nur nach Maßgabe der Bereitstellung der entsprechenden Bundesmittel aus dem Katastrophenfonds gewährt. Durch die Entgegennahme und Bearbeitung von Förderungsansuchen erwachsen dem Land Oberösterreich keine wie immer gearteten Verpflichtungen.

Benötigte Unterlagen

Dem Förderantrag ist ein Übersichtslageplan (=Lage der Schadfläche/n in der Gemeinde), ein Katasterplan mit nach Lage und Größe einskizzierten Schadflächen, sowie ein Grundstücksverzeichnis der betroffenen Parzelle(n) anzuschließen.

Formulare

Antrag, siehe Link.

Termine und Fristen

Die Antragstellung hat im Wege der Gemeinde/Magistrat in der sich der Schaden ereignet hat, zu erfolgen. Die Anträge bedürfen einer gemeindeamtlichen Bestätigung und müssen innerhalb von 60 Tagen nach Schadenseintritt bzw. Kenntniserhalt bei der Abteilung Land- und Forstwirtschaft einlangen.

Zusätzliche Informationen

Externe Informationsseiten
Rechtsgrundlage
Katastrophenfondsgesetz 1996 i.d.g.F.; Richtlinie für die Förderung der Behebung von Katastrophenschäden im privaten Waldbesitz in der Fassung vom 1.1.2008
Weiterführende Informationen zu den Rechtsgrundlagen:
Leistungsart
Förderungen/Transferzahlungen
Angebot ist abrufbar bis
unbegrenzt

Auszahlungssummen

Hinweis
Die angezeigten Auszahlungssummen sind jene Beträge, welche die jeweiligen Abwicklungsstellen in Summe pro Förderung an Förderungsempfänger ausbezahlen und an die Transparenzdatenbank übermitteln.
Zu beachten:
  • Die Summen können sich nachträglich noch ändern, wenn es beispielsweise zu Rückforderungen kommt oder wenn gewisse Auszahlungen erst nach Endabrechnung an die Transparenzdatenbank mitgeteilt werden.
  • Aus diesem Grund werden die Summen regelmäßig aktualisiert, wobei die Auszahlungen verzögert um ein Quartal dargestellt werden.
  • Bei Covid-19 Gelddarlehen (Kredite und Darlehen) werden die ausbezahlten Summen mit den von den Kreditnehmern rückgezahlten Summen in einer Gesamtsumme dargestellt.

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1031657

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