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Förderung der Behebung von Katastrophenschäden an landwirtschaftlichen Kulturen

Leistungsgegenstand

Für nicht versicherbare Ernteschäden an landwirtschaftlichen Kulturen, welche aufgrund eines Elementarereignisses auftreten, können auf Basis der jeweils geltenden "Richtlinien der Oö. Landwirtschaftskammer über die Entschädigung von Ernteverlusten" Beihilfen in Aussicht gestellt werden.

FörderwerberInnen sind physische und juristische Personen mit Ausnahme von Gebietskörperschaften. Anträge können demnach Unselbständige, Firmen, Selbständige, Landwirte, Pensionisten, Vereine, Religionsgemeinschaften usw., welche an ihren landwirtschaftlichen Kulturen einen Schaden durch ein Elementarschadensereigniss erlitten haben, stellen.

Leistungsgeber

  • Amt der oö. Landesregierung - Direktion LWLD - Abteilung Land- und Forstwirtschaft

Zuständigkeit

Amt der oö. Landesregierung-Direktion LWLD-Abteilung Land- und Forstwirschaft

Tel.:(+43 732) 77 20-118 08

Fax: (+43 732) 77 20-211 798

e-Mail: lfw.post@ooe.gv.at

Voraussetzungen

Bei landwirtschaftlichen Kulturen können nur jene Schäden berücksichtigt werden, die durch Hochwasser bzw. Vermurung entstanden und nicht versicherbar sind. Der von den Geschädigten bekanntgegebene Schaden ist von der örtlichen Schadenskommission zu überprüfen und dann von Gemeinde/Magistrat der Förderstelle vorzulegen. Es muss eine besondere Notlage vorliegen. Diese liegt vor, wenn aufgrund der persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse die Behebung des Schadens unmöglich oder ohne schwere Beeinträchtigung seiner weiteren Existenz nicht zumutbar ist. Die persönliche Würdigkeit muss gegeben sein - z.B. diese liegt nicht vor, wenn die Betroffenen die Abwendung des Schadens sorglos unterlassen hat. Die Existenz der Geschädigten muss mit wirtschaftlich vertretbarem Mitteleinsatz wieder hergestellt oder gesichert werden können. Die eingesetzten Eigenmittel der FörderwerberInnen müssen in einer angemessenen Relation zur angestrebten Förderung stehen. Die im Punkt 8 der Richtlinie angeführten Ausschließungsgründe dürfen nicht vorliegen:

  • Schaden unter Bagatellgrenze
  • Hagelschäden an landwirtschaftlichen und forstwirtschaftlichen Kulturen
  • Abschwemmschäden an den landwirtschaftlichen Kulturen und Kulturflächen im Flachland- und Bergbauerngebiet
  • Elementarschäden an förderbaren landwirtschaftlichen Kulturen mit einem Schädigungsgrad bis 30%.
Zu beachten

Die monetäre Schadensbewertung erfolgt nach den jeweils geltenden Richtlinien der Oö. Landwirtschaftskammer über die Entschädigung von Ernteverlusten und wird von der Förderstelle durchgeführt.

Benötigte Unterlagen

Formulare

Antrag, siehe Link.

Termine und Fristen

Die Antragstellung hat im Wege der Gemeinde/Magistrat in der sich der Schaden ereignet hat, zu erfolgen. Die Anträge bedürfen einer gemeindeamtlichen Bestätigung und müssen innerhalb von 30 Tagen nach Schadenseintritt bzw. Kenntniserhalt bei der Abteilung Land- und Forstwirtschaft einlangen.

Zusätzliche Informationen

Externe Informationsseiten

https://www.land-oberoesterreich.gv.at/147.htm

Rechtsgrundlage
Katastrophenfondsgesetz 1996 i.d.g.F.; Richtlinien für die Vergabe von Elementarschadensbeihilfen in der Fassung vom 1.3.2011
Weiterführende Informationen zu den Rechtsgrundlagen:
Leistungsart
Förderungen/Transferzahlungen
Angebot ist abrufbar bis
unbegrenzt

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1031640

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