Inhalt

Behandlungskosten für Tuberkuloseerkrankung

Leistungsgegenstand

Nach den Bestimmungen des Tuberkulosegesetzes (§ 37 ff) trägt der Bund die Kosten der Behandlung einer Erkrankung an Tuberkulose, so lange beim Erkrankten zumindest ein sicheres Aktivitätszeichen vorliegt.

Leistungsgeber

  • Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, Abt. VIII/9

Zuständigkeit

BMSGPK - Gruppe IX/A
1030 Wien, Radetzkystraße 2
01/71100-
helga.kolle@gesundheitsministerium.gv.at
https://www.sozialministerium.at/

Der Antrag auf Übernahme der Behandlungskosten ist bei der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde einzubringen.

Voraussetzungen

Der Bund trägt die Kosten der Behandlung einer Erkrankung an Tuberkulose, so lange beim Erkrankten zumindest ein sicheres Aktivitätszeichen vorliegt. Eine Übernahme der Behandlungskosten durch den Bund entfällt, sofern hierfür ein Träger der Sozialversicherung, eine Krankenfürsorgeanstalt oder eine private Krankenversicherung aufzukommen hat. Ansprüche auf Übernahme der Behandlungskosten aus dem Titel der Kriegsopferversorgung, Heeresversorgung oder Opferfürsorge gehen einer Kostenübernahme nach diesem Gesetz vor.

Die Übernahme der Behandlungskosten ist auf Antrag des Erkrankten oder eines seiner Familienangehörigen oder von Amts wegen zu gewähren. Der Antrag ist bei der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde einzubringen.

Zusätzliche Informationen

Rechtsgrundlage
§ 37 ff Tuberkulosegesetz
Weiterführende Informationen zu den Rechtsgrundlagen:
Leistungsart
Förderungen/Transferzahlungen
Angebot ist abrufbar bis
unbegrenzt

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1031616

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