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Wohngemeinschaft für Mutter mit Kind

Leistungsgegenstand

In der Wohngemeinschaft lernen schwangere Kinder und Jugendliche, minderjährige Mütter und junge Mütter, eigene Ressourcen zu nutzen, reale Lebenspläne zu entwickeln und ihren Kindern eine bedürfnisgerechte Versorgung und Umgebung zu bieten, die deren Entwicklung fördert.

Ziel:

Das Grundziel ist die Befähigung der minderjährigen und jungen Mütter, ihren späteren Alltag (Beziehung, Wohnung, Arbeit, Haushalt und Kindererziehung) selbst zu meistern, um damit die Gefahr einer Störung im sozialen, emotionalen aber auch im psychischen sowie im physischen Bereich für Mutter und Kind auszuschließen.

Leistungsgeber

  • Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Abteilung 11 Soziales

Voraussetzungen

Bescheidmäßig bewilligte private Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen, welche einen aufrechten schriftlichen Leistungsvertrag mit der Steiermärkischen Landesregierung haben, werden zur Erbringung der Leistung beauftragt.

Unter folgenden Voraussetzungen können Kinder und Jugendliche mit einer gültigen Betreuungsvereinbarung die Leistung in Anspruch nehmen:

Schwangere Kinder und Jugendliche oder minderjährige Mütter mit Säuglingen/Kleinkindern, welche Unterstützung bei der Geburtsvorbereitung bzw. in den ersten Lebensmonaten des Kindes benötigen oder sich in einer Krisensituation befinden und für die keine andere Institution zuständig ist. Junge Frauen mit Säuglingen und Kindern, die sich in einer Krisensituation befinden und für die keine andere Institution zuständig ist. Die maximale Aufenthaltsdauer beträgt 6 Monate, in begründeten Ausnahmefällen ist eine Verlängerung um weitere 6 Monate möglich.

  • Gefährdung des Kindeswohls umfasst Formen riskanter Lebensbedingungen, die eine Gefahr der Desintegration nach sich ziehen bzw. eine gelungene Entwicklung gefährden und die Entfaltung lebensbewältigender Handlungsfähigkeit nicht erwarten lassen
  • gravierende Unsicherheit im Umgang mit dem Kind
  • familiäre Schwierigkeiten mit der Herkunftsfamilie, mangelhaftes bzw. fehlendes unterstützendes soziales Netz
  • Probleme bei der bedürfnisgerechten Versorgung des Kindes
  • Lebensumstände, die eine gesundheitliche Gefährdung von Kind und/oder Mutter erwarten lassen
  • Konflikte in der elterlichen Beziehung
  • (Vermuteter) sexueller Missbrauch der Kindesmutter
  • Kriminalität (-sfolgen)
  • Prostitution

 

Zusätzliche Informationen

Externe Informationsseiten

www.soziales.steiermark.at

Rechtsgrundlage
Bundes-Kinder- und Jugendhilfegesetz 2013 – B-KJHG 2013 Steiermärkisches Kinder- und Jugendhilfegesetz – StKJHG Stmk. Kinder- und Jugendhilfegesetz-Durchführungsverordnung –StKJHG-DVO
Weiterführende Informationen zu den Rechtsgrundlagen:
Leistungsart
Förderungen/Transferzahlungen
Angebot ist abrufbar bis
unbegrenzt

Hinweis
Leistung richtet sich an Organisationen, kann jedoch auch für Privatpersonen oder Unternehmen wichtige Informationen enthalten.

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1030444

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