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Geschoßbauförderung

Leistungsgegenstand

Unter Geschoßbauförderung versteht man

  • die Errichtung geförderter Eigentums- und Mietwohnungen in mehrgeschoßiger oder verdichteter Bauweise, welche von gemeinnützigen Bauvereinigungen oder Gemeinden errichtet werden. Die dafür verwendeten Mittel werden durch Wohnbauprogramme des Landes Steiermark festgelegt.
  • die Errichtung von Wohnheimen (Studentenheime, Seniorenheime etc.), welche von gemeinnützigen Bauvereinigungen, Gemeinden, Gemeindeverbänden oder gemeinnützigen und karitativen Einrichtungen gebaut werden.

Die Förderung besteht in der Gewährung von nicht rückzahlbaren Förderungsbeiträgen in der Höhe von 2%, bei "Sozialmietwohnungen" in der Höhe von 3% zu Kapitalmarktdarlehen, sonstigen Fremdmitteln oder Eigenmitteln mit einer Laufzeit von 30 Jahren, bezogen auf das aushaftende Kapital (basierend auf einem fiktiven Darlehen in Höhe von 1600,-/m2,das in konstanten halbjährlichen Annuitäten über 30 Jahre getilgt wird).

Leistungsgeber

  • Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Abteilung 15 Energie, Wohnbau, Technik

Zuständigkeit

Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Abteilung 15 Energie, Wohnbau, Technik; Fachabteilung Energie und Wohnbau
Landhausgasse 7, 8010 Graz
Telefonnummer: 0316/877-3713 oder -3769

http://www.wohnbau.steiermark.at/cms/ziel/113383956/DE/

Voraussetzungen

Gemeinnützige Bauvereinigungen und Gemeinden erhalten Förderung für Errichtung von Eigentumswohnungen, Mietkaufwohnungen, Mietwohnungen, Sozialmietwohnungen, Wohnheime (Seniorenheime, Studentenheime).

Folgende Voraussetzungen müssen für den Erhalt einer geförderte Wohnung vorliegen:

  • Volljährigkeit

  • Österreichische Staatsbürgerschaft oder Gleichstellung (das sind Angehörige aller EU-Länder samt den aufenthaltsberechtigten Familienmitgliedern, sowie Staatsangehörige der Länder Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz, oder Personen mit behördlich festgestellter Flüchtlingseigenschaft), in Mietwohnungen können auch Ausländer, die nicht gleichgestellt sind, wohnen.

  • Förderungswerber/in muss Wohnungseigentümer/in werden (nur bei Eigentumswohnungen)

  • Das zulässige Nettoeinkommen im Kalenderjahr vor dem Ansuchen darf für eine Person € 34.000,-,  für zwei Personen € 51.000,- und für jede weitere Person zusätzlich € 4.500,- nicht übersteigen.

  • Der/die Förderungswerber/in verpflichtet sich, die Wohnung ausschließlich zur Befriedigung des eigenen dringenden Wohnbedürfnisses regelmäßig zu verwenden und die Rechte an der bisherigen Wohnung nach Bezug der geförderten Wohnung aufzugeben.

  • Um eine geförderte Wohnung zu bekommen, bedarf es in Graz vorerst einer Anmeldung bei einer gemeinnützigen Bauvereinigung. In allen übrigen steirischen Gemeinden hat man sich beim Gemeindeamt vormerken zu lassen.

Weitere Informationen, siehe Link

Benötigte Unterlagen

  • Staatsbürgerschaftsnachweis oder Nachweis über Gleichstellung (in Kopie)
  • Einkommensnachweise über das letzte Kalenderjahr für alle künftig im Haushalt lebenden Personen
Formulare

siehe Link

Zusätzliche Informationen

Externe Informationsseiten

Wohnbauserver des Landes Steiermark, siehe Link

Rechtsgrundlage
Steiermärkisches Wohnbauförderungsgesetz 1993 sowie Durchführungsverordnung zum Steiermärkischen Wohnbauförderungsgesetz 1993
Weiterführende Informationen zu den Rechtsgrundlagen:
Leistungskontrolle
  • Bedienstete des Landes Steiermark können das geförderte Objekt zwecks Prüfung betreten und Einsicht in erforderliche Unterlagen nehmen.
  • Der Förderungswerber/die Förderungswerberin muss die vorgelegten Rechnungsnachweise für die Dauer von 7 Jahren ab dem Zeitpunkt der Durchführung der geförderten Maßnahme gesichert aufbewahren.
Leistungsart
Förderungen/Transferzahlungen
Angebot ist abrufbar bis
unbegrenzt

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1030212

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