Inhalt

Förderung der kleinen und umfassend energetischen Sanierung

Leistungsgegenstand

Umfassend energetische Sanierung:

Bei der Förderung kann zwischen einem nicht rückzahlbaren Annuitätenzuschuss im Ausmaß von 30 % zu einem Bankdarlehen mit einer Laufzeit von 14 Jahren oder einem Förderungsbeitrag (Direktzuschuss) im Ausmaß von 15 % der förderbaren Kosten gewählt werden.
Anstatt eines Bankdarlehens können gemeinnützige Bauvereinigungen auch Eigenmittel einsetzen.

Kleine Sanierung:

Die Förderung besteht in der Gewährung von nicht rückzahlbaren Annuitätenzuschüssen im Ausmaß von 15 % zu Bankdarlehen mit einer Laufzeit von zehn Jahren.

Gemeinden oder Gesellschaften, die mehrheitlich im Eigentum von Gemeinden stehen, sowie gemeinnützige Bauvereinigungen können für Mietwohnungen zwischen einer Laufzeit von zehn Jahren oder 14 Jahren wählen.
Anstatt eines Bankdarlehens können gemeinnützige Bauvereinigungen auch Eigenmittel einsetzen.

Leistungsgeber

  • Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Abteilung 15 Energie, Wohnbau, Technik

Zuständigkeit

Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Abteilung 15, Energie, Wohnbau, Technik; Fachabteilung Energie und Wohnbau, Informationsstelle Landhausgasse 7, 8010 Graz

Telefonnummer: 0316/877-3713 oder -3769

http://www.wohnbau.steiermark.at/cms/beitrag/12118364/117873198/

Voraussetzungen

  • Die Förderung kann nur dem/der Liegenschaftseigentümer/in, Miteigentümer/in, Wohnungseigentümer/in oder Mieter/in gewährt werden.
  • Die Baubewilligung des Objektes muss zum Zeitpunkt der Einreichung des Förderansuchens mindestens 30 Jahre zurückliegen, außer bei Anschluss an Fernwärme, energiesparenden und ökologischen Maßnahmen, Alternativenergieanlagen, Sicherheitsmaßnahmen, alten- und behindertenfreundlichen Maßnahmen, Errichtung eines Aufzuges, Neuschaffung oder Erweiterung von Wohnraum in bestehenden Eigenheimen.
  • Eine Benützungsbewilligung für das zu fördernde Objekt muss jedenfalls vorliegen!
  • Bei Wohnungsvereinigungen und Wohnungsteilungen sowie bei Neuschaffung von Wohnraum muss die Nutzfläche der Wohnung mind. 30 m² und darf höchstens 150 m² betragen. Bei Neuschaffung bzw. Zubau bei bestehenden Eigenheimen kann die Nutzfläche auch 150 m² überschreiten. Gefördert wird aber nur die Nutzfläche bis zu 150 m². Bei Sanierung von bestehendem Wohnraum gibt es keine Nutzflächenbegrenzung.
  • Die Sanierungsmaßnahmen können zum Zeitpunkt der Einreichung des Förderungsansuchens abgeschlossen sein. Um die Förderung muss innerhalb von zwei Jahren, gerechnet vom Tag der ältesten Rechnung, angesucht werden.
  • Die Wohnungen müssen spätestens nach Ausstellung der Förderungszusicherung ständig bewohnt werden.
  • Aus organisatorischen Gründen kann eine Förderung grundsätzlich erst ab einer anerkannten förderbaren Kostensumme von EUR 3.000,-- gewährt werden.

Weitere Informationen, siehe Link

Zu beachten

Die Förderung von modernen Holzheizungen und Solaranlagen erfolgt entweder aus Mitteln der Wohnbauförderung oder des „Steirischen Umweltlandesfonds“!

Benötigte Unterlagen

  • Amtlicher Grundbuchsauszug letzten Standes (wenn der/die Förderungswerber/in Liegenschaftseigentümer/in, Miteigentümer/in oder Wohnungseigentümer/in ist)
  • Baubewilligungsbescheid mit den baubehördlich genehmigten Plänen, sofern für die Baumaßnahmen eine Baubewilligung erteilt wurde.
  • Bescheid des Bundesdenkmalamtes, sofern das zu sanierende Objekt unter Denkmalschutz steht
  • Wasserrechtliche Bewilligung (bei Errichtung einer biologischen Abwasserreinigungsanlage)
  • Plan oder Planskizze des zu fördernden Objektes
  • Fotos des Gesamtobjektes vor und nach der Sanierung
  • Baubeschreibungen
  • Aufgliederung der Gesamtbaukosten ab drei Wohnungen
  • WS-Datenblatt (Kostenaufteilung auf die einzelnen Wohnungen ab drei Wohnungen)
  • Energieausweise und Formblatt HWB-und HEB-Berechnungen umfassend energetische Sanierung bzw. Bestätigung über die ordnungsgemäße Ausführung der umfassend energetischen Sanierung
  • Nachweis der ausreichenden Wärmedämmung von Einzelbauteilen
  • Nachweis über vorhandene Mittel für Erhaltungsarbeiten; Nachweis der Mietzinsreserve durch eine Abrechnung der letzten 10 Kalenderjahre zum Zeitpunkt des Beginns der zu fördernden Sanierungsarbeiten
  • Gegliederte Kostenvoranschläge, Ausschreibungsergebnisse bzw. bezahlte Originalrechnungen
  • Nachweis der Erwerbsminderung bei Förderung von Behindertenmaßnahmen
Formulare

Siehe Link

Termine und Fristen

Um die Förderung muss innerhalb von zwei Jahren – gerechnet vom Tag der Ausstellung der ältesten Rechnung – angesucht werden.

Zusätzliche Informationen

Externe Informationsseiten

Wohnbauserver des Landes Steiermark, siehe Link

Rechtsgrundlage
Steiermärkisches Wohnbauförderungsgesetz 1993 sowie Durchführungsverordnung zum Steiermärkischen Wohnbauförderungsgesetz 1993
Weiterführende Informationen zu den Rechtsgrundlagen:
Leistungskontrolle
  • Bedienstete des Landes Steiermark können das geförderte Objekt zwecks Prüfung betreten und Einsicht in erforderliche Unterlagen nehmen.
  • Der Förderungswerber/die Förderungswerberin muss die vorgelegten Rechnungsnachweise für die Dauer von 7 Jahren ab dem Zeitpunkt der Durchführung der geförderten Maßnahme gesichert aufbewahren.
Leistungsart
Förderungen/Transferzahlungen
Angebot ist abrufbar bis
unbegrenzt

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1030188

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