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Förderung von barrierefreien und altengerechten Sanierungen

Leistungsgegenstand

Die barrierefreie und altengerechte Wohnraumsanierung soll die Bewohner von Eigenheimen und von Wohnungen in Mehrfamilienwohnhäusern anregen ihr Wohnumfeld barrierefrei zu gestalten. Das Entfernen von Barrieren ist für die Nutzungssicherheit ein wichtiger Faktor, hebt den Wohnkomfort im Alter und beugt Unfällen vor.

Die Förderung besteht wahlweise in der Gewährung von:

  • Entweder nicht rückzahlbaren Annuitätenzuschüssen im Ausmaß von 30% auf die Dauer von 14 Jahren. Die Berechnung erfolgt auf einer jährlichen Verzinsung von 5%
  • Oder eines Förderungsbeitrages im Ausmaß von 15% der anerkannten Kosten.

 Förderbare Maßnahmen sind z.B.:

  • Entfernen von Stufen und Schwellen bei der Hauseingangstüre
  • Errichtung von Rampen und Hebehilfen
  • Neuerrichtung eines Personenaufzuges oder Adaptierung eines bestehenden Aufzuges
  • Automatisierung der Hauseingangstüre
  • Türverbreiterungen
  • Bauliche Maßnahmen zur Ausstattung der Sanitäreinheit
  • Weitere Maßnahmen – siehe Informationsblatt

Leistungsgeber

  • Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Abteilung 15 Energie, Wohnbau, Technik

Zuständigkeit

Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Abteilung 15, Energie, Wohnbau, Technik; Fachabteilung Energie und Wohnbau, Informationsstelle Landhausgasse 7, 8010 Graz

Telefonnummer: 0316/877-3713 oder -3769

http://www.wohnbau.steiermark.at/cms/beitrag/12118365/117877916/

Voraussetzungen

  • Die Förderung kann nur dem/der Liegenschaftseigentümer/in, Miteigentümer/in, Wohnungseigentümer/in oder Mieter/in gewährt werden.
  • Die Förderung kann nur gewährt werden, wenn bestehender Wohnraum in einem Eigenheim oder grundsätzlich alle Wohnungen in einem Mehrfamilienwohnhaus durchgehend barrierefrei und altengerecht saniert werden. Eine derartige Förderung ist nicht möglich bei Neuschaffung einer Wohnung in einem bestehenden Gebäude oder bei Einzelmaßnahmen (z.B. nur bloße Adaptierung des Badezimmers)
  • Eine Benützungsbewilligung für das zu fördernde Objekt muss jedenfalls vorliegen.
  • Mit den Sanierungsmaßnahmen darf erst nach schriftlicher Zustimmung der Abteilung 15, Energie, Wohnbau, Technik; Fachabteilung Energie und Wohnbau begonnen werden.
  • Die Baumaßnahmen müssen von befugten Firmen durchgeführt werden und eine kostensparende Ausführung aufweisen.
  • Die Wohnungen müssen spätestens nach Durchführung der Sanierungsmaßnahmen ständig bewohnt werden.
  • Nach Erhalt der Förderungszusicherung sind die Baumaßnahmen innerhalb eines Jahres durchzuführen.
  • Eine Kombination der Förderung „Maßnahmen für barrierefreie und altengerechte Wohnverhältnisse“ und „umfassende“ Sanierung ist nicht möglich.
  • Es muss ein barrierefreier Zugang durch Rampen oder Hebehilfen hergestellt werden
  • Auf der barrierefrei erreichbaren Wohnebene müssen sich Wohn- und Schlafbereich sowie die Sanitäreinheit befinden.
  • Die Sanitäreinheit muss zugängliche Türen, bodenebene Dusche, tragfähige Wände für Haltegriffe und unterfahrbare Wachtische mit Unterputz- oder Flachsiphon aufweisen.
  • Die Förderung wird erst ab einer anerkannten förderbaren Kostensumme von € 3.000,- gewährt werden.

Weitere Informationen, siehe Link

Benötigte Unterlagen

  • Verpflichtendes Beratungsgespräch bei der  Abteilung  15, Energie, Wohnbau, Technik; Fachabteilung Energie und Wohnbau
  • Vorlage und Genehmigung der Planunterlagen sowie der Kostenvoranschläge bei der Abteilung 15, Energie, Wohnbau, Technik; FA Energie und Wohnbau des Amtes der Steiermärkischen Landesregierung
  • Nach Vorliegen der Genehmigung durch die Abteilung 15, Energie, Wohnbau, Technik;  FA Energie und Wohnbau ist das vollständig ausgefüllte Ansuchen gemeinsam mit den genehmigten Planunterlagen und Kostenvoranschlägen bei der Abteilung 15, Energie, Wohnbau, Technik ; FA Energie und Wohnbau einzureichen.
  • Amtlicher Grundbuchsauszug letzten Standes (wenn der/die Förderungswerber/in Liegenschaftseigentümer/in, Miteigentümer/in oder Wohnungseigentümer/in ist.)
Formulare

Siehe Link

Termine und Fristen

Nach Erhalt der  Förderungszusicherung sind die Baumaßnahmen innerhalb eines Jahres durchzuführen

Zusätzliche Informationen

Externe Informationsseiten

Wohnbauserver des Landes Steiermark, siehe Link

Rechtsgrundlage
Steiermärkisches Wohnbauförderungsgesetz 1993 sowie Durchführungsverordnung zum Steiermärkischen Wohnbauförderungsgesetz 1993
Weiterführende Informationen zu den Rechtsgrundlagen:
Leistungskontrolle
  • Bedienstete des Landes Steiermark können das geförderte Objekt zwecks Prüfung betreten und Einsicht in erforderliche Unterlagen nehmen.
  • Der Förderungswerber/die Förderungswerberin muss die vorgelegten Rechnungsnachweise für die Dauer von 7 Jahren ab dem Zeitpunkt der Durchführung der geförderten Maßnahme gesichert aufbewahren.
Leistungsart
Förderungen/Transferzahlungen
Angebot ist abrufbar bis
unbegrenzt

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1030170

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