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Lärmschutzmaßnahmen Landesstraßen B+L

Leistungsgegenstand

Förderung von aktiven (z.B. Errichtung von Lärmschutzwänden) und passiven (Maßnahmen am Gebäude wie z.B. Einbau von Lärmschutzfenstern) Lärmschutzmaßnahmen für Gebiete, welche einer unzumutbaren Lärmbelästigung ausgesetzt sind. Antragsteller können sein: Eigentümer des Gebäudes, Hausverwaltung oder Mieter mit Zustimmung des Eigentümers.

Leistungsgeber

  • Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 9 - Straßen und Brücken

Zuständigkeit

Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung  9 - Straßen und Brücken, Flatschacher Straße 70, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Ansprchparnter: DI. Steinwender Ludwig-Gustav. Tel.: 050 536 19071

Voraussetzungen

  • Beihilfen werden nur für jene Räume gewährt, für die beim maßgebenden Verkehr zumindest bei einem Fenster die Grenzwerte der zumutbaren Lärmbelastung von 60dB für den Beurteilungszeitraum Tag-Abend-Nacht oder 50dB für den Beurteilungszeitraum Nacht überschritten werden.
  • Die Lärmbelastung wird nach einem genormten Rechenmodell aus der maßgebenden Verkehrsbelastung ermittelt. Lärmmessungen vor Ort sind nicht vorgeschrieben jedoch oft zielführend. Zur Auswertung ist die gleichzeitige Erfassung des momentanen Verkehrsaufkommens und der Verkehrszusammensetzung (LKW-Anteil) erforderlich. Messergebnisse werden auf die maßgebende Verkehrsbelastung umgerechnet. Dadurch können sie zu jeder beliebigen Jahres- und Tageszeit durchgeführt werden. Sie werden vor allem verwendet, um die Belastungsunterschiede bei verschiedenen Fenstern (z.B. im EG und OG oder an verschiedenen Hausfronten) festzustellen, bzw. dienen sie zur besseren Erfassung der ins Rechenmodell eingehenden Schallausbreitungsbedingungen wie z.B. von Reflexionen an Nachbarobjekten.
  • Die Beihilfe wird nur für dauernd benützte Wohn- und Schlafräume (Meldenachweis - Hauptwohnsitz) gewährt, für die die Baubewilligung (bei Kauf der Kaufvertrag) mindestens 15 Jahre zurückliegt. So ferne die sonstigen Voraussetzungen zutreffen und die finanziellen Mittel ausreichen, können auch von Beherbergungsbetrieben vermietete Wohn- und Schlafräume gefördert werden.
Zu beachten

Die Beihilfe wird grundsätzlich nur gegen Vorlage der Schlussrechnung und des Zahlungsbeleges, nach Kontrolle der ausgeführten Arbeiten ausbezahlt.

Benötigte Unterlagen

  • Lageplan (Skizze genügt) – Es sind die zum Zeitpunkt der Antragstellung vorhandenen Fenster und Türen der Lage und Größe nach (Stockaußenmaß) sowie die Verwendung der Räume (Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche, Bad, WC usw.) anzugeben. 
  • Nachweise - wie z.B. Kaufvertrag oder Mietvertrag, Baubewilligung, Benützungsbewilligung oder Rechnung über die letzte Fenstererneuerung (Kopien genügen).
  • Kostenvoranschlag - es sind die Fenstermaße (Stockaußenmaße) der Fenster und Türen einzeln anzuführen, bzw. ist der Kostenvoranschlag so zu erstellen, dass eine eindeutige Zuordnung der Anbotspositionen zu den Eintragungen im Lageplan (Skizze) möglich ist.

Die Kosten sind nach folgenden Teilpositionen aufzuschlüsseln:
a) Fensterkosten
b) Montagekosten

Formulare

Antragsformular siehe Link

Zusätzliche Informationen

Externe Informationsseiten

https://www.ktn.gv.at/Verwaltung/Amt-der-Kaerntner-Landesregierung/Abteilung-9

https://www.ktn.gv.at/Service/Formulare-und-Leistungen/BW-L8

Rechtsgrundlage
Richtlinie für Lärmschutzmaßnahmen an Landesstraßen
Weiterführende Informationen zu den Rechtsgrundlagen:
Leistungskontrolle

Die Vorlage der Schlussrechnung hat binnen zwölf Monaten ab Zusage zu erfolgen.

Leistungsart
Förderungen/Transferzahlungen
Angebot ist abrufbar bis
unbegrenzt

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1029024

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