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Landesbaupreis

Leistungsgegenstand

Gemäß § 11 Abs. 4 des Kärntner Kulturförderungsgesetzes 2001 (K-KFördG 2001), LGBl. 45/2002 idgF werden für besondere Leistungen im Bereich der Baukultur im Raum Kärnten alljährlich auf Antrag ein Kärntner Landesbaupreis und bis zu drei Anerkennungspreise vergeben.

Antragsberechtigt ist jede physische oder juristische Person, die entweder als Planer, als Bauausführer oder als Bauherr mit dem beantragten Objekt zu tun hat. Weiters können Künstlervereinigungen, Gemeinden und Ämter bzw. deren Sachverständige, Ortsbildpflegekommissionen oder aber die Mitglieder des erweiterten Fachbeirates (Fachjury) diesbezügliche Anträge stellen. Der Preis ergeht an den Planer bzw. Architekten, während der Bauherr eine Urkunde erhält.

Durch die Vergabe der Preise sollen Bauwerke hervorgehoben werden, bei denen der baukünstlerische Raum, seine städtebauliche Beziehung, die Planung, die Funktion, die Verwendung zeitgemäßer Baustoffe und die Verarbeitung, die Bauausführung, die sinnvolle Energieverwendung, die Zuordnung zum Ortsbild und zur Landschaft sowie die Fragen des Umweltschutzes hervorragend berücksichtigt sind.

Leistungsgeber

  • Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 2 - Finanzen, Beteiligungen und Immobilienmanagement

Zuständigkeit

Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 7 - Wirtschaft, Tourismus, Infrastruktur und Mobilität,Mießtaler Straße 1, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Tel.: 050 536 17003

Voraussetzungen

  • Öffentliche Ausschreibung des Kärntner Landesbaupreises
  • Der Kärntner Landesbaupreis wird grundsätzlich nur für Bauwerke und andere Leistungen verliehen, deren Fertigstellung zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht länger als drei Jahre zurückliegt.
  • Eine mehrmalige Einreichung von Projekten ist mit Ausnahme von jenen, welche von einer vormaligen Landesbaujury zurückgestellt wurde, nicht vorgesehen.
  • Formloser Antrag mit allen das Projekt erklärenden Unterlagen wie Plandarstellungen, Beschreibungen und Fotos in ausreichendem Umfang in schriftlicher Form und als CD-Rom.
  • Alle Unterlagen müssen die Aufschrift „Landesbaupreis 20.. jeweiliges Jahr“ tragen, wobei auch die Projektbezeichnung, die Namen der Projektverfasser und des Bauherrn, der Planungs- und Ausführungszeitraum sowie der Fertigstellungstermin anzuführen sind.
  • Eine genaue Lagebeschreibung (Lageplan, Adresse etc.), die das Auffinden des Projektes  für die Jury erleichtert, ist beizulegen, soweit möglich auch eine Kontaktadresse (Telefonnummer des Bauherrn oder dessen Bevollmächtigten).
Zu beachten

Die Verleihung der Preise erfolgt über Vorschlag einer fünfköpfigen Fachjury.

Zusätzliche Informationen

Rechtsgrundlage
§ 11 Abs. 4 Kärntner Kulturförderungsgesetz 2001 - K-KFördG 2001, LGBl Nr 45/2002 idgF; Statuten für den Kärntner Landesbaupreis
Weiterführende Informationen zu den Rechtsgrundlagen:
Leistungsart
Förderungen/Transferzahlungen
Angebot ist abrufbar bis
unbegrenzt

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1027598

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