Inhalt

Förderungen von Maßnahmen der Sozialen Rehabilitation

Leistungsgegenstand

Menschen mit Beeinträchtigungen, deren Grad der Beeinträchtigung mindestens 50 % beträgt, können bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen und unter Berücksichtigung anderer Kostenträger Zuschüsse zu behinderungsbedingten Mehraufwendungen, zur Bewältigung erschwerter Lebensumstände, zur sozialen Integration und zur Milderung besonderer Notlagen erhalten.

Folgende Zuschüsse können gewährt werden:

  • Zuschuss zur behinderungsgerechten Adaptierung eines Personenkraftwagens
  • Fahrtkostenzuschuss zur Abgeltung des Mehraufwandes durch erschwerte Mobilität
  • Zuschuss zum Erwerb der Lenkberechtigung (Führerschein)
  • Zuschuss zur behindertengerechten Wohnraumadaptierung
  • Zuschuss zum Ankauf bzw. zur Reparatur von Kommunikationshilfsmitteln für gehörlose bzw. schwerhörige Personen
  • Zuschuss zu den Gebärdendolmetschkosten für gehörlose und schwerhörige Personen
  • Zuschuss zum Ankauf von sonstigen technischen Hilfsmitteln
  • Zuschuss zum Ankauf von orthopädischen Behelfen
  • Zuschuss zum Ankauf von elektronischen Hilfsmitteln für blinde und sehbeeinträchtigte Personen
  • Zuschuss zur Anschaffung eines Blinden-, Rollstuhl- oder Partnerhundes
  • Zuschuss in speziellen behinderungsbedingten finanziellen Notlagen

Leistungsgeber

  • Amt der Oö. Landesregierung; Direktion Soziales und Gesundheit; Abt. Soziales

Zuständigkeit

Antragstellung an das Amt der Oö. Landesregierung

Abteilung Soziales

Bahnhofplatz 1, 4021 Linz

Tel. 0732/7720-15221

so.post@ooe.gv.at

Voraussetzungen

  • Grad der Beeinträchtigung muss mindestens 50 % betragen (gemäß Behindertenpass)
  • Behinderungsbedingte Notwendigkeit der Maßnahme 
  • Keine Zuständigkeit anderer Kostenträger (z.B. bei Arbeitsunfall oder Freizeitunfall mit Fremdverschulden) 
  • Angemessenheit der Kosten 
  • Haushaltsnettoeinkommen liegt unter der vorgesehenen Einkommensgrenze 
  • Verwendung der Fördermittel nach den Kriterien der Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit 
  • Antragstellung erfolgt vor Durchführung der Maßnahme 
  • AntragstellerIn ist der Mensch mit Beeinträchtigung 
  • Erforderliche Verwendungsnachweise werden vorgelegt
Zu beachten

Der Förderwerber stimmt dem automationsunterstützen Datenverkehr zur Abwicklung des Ansuchens im Sinne der Bestimmungen des Datenschutzgesetzes 2000, BgBl. Nr. 165/1999, i.d.g.F., sowie einer Veröffentlichung im Rahmen von Förderberichten zu.

Benötigte Unterlagen

  • Ausgefülltes und unterschriebenes Antragsformular
  • Behindertenpass des Bundessozialamtes (beidseitige Kopie) 
  • Nachweis/e über das Haushaltsnettoeinkommen (z.B. Monatslohnzetteln) 
  • Ärztliches Gutachten oder Befund (zur Art der Beeinträchtigung) 
  • Kostenvoranschlag (mindestens zwei Vergleichsangebote) 
  • Entscheidung anderer Kostenträger (z.B. Krankenversicherung, Pensionsversicherung, Bundessozialamt) 
  • Pensionsbescheid über die Zuerkennung (wenn Pensionist/in) 
  • Originalrechnungen und Originaleinzahlungsbelege
Formulare

Antrag (Umbau / Adaptierung PKW), siehe Link.

Antrag (Dolmetschkosten), siehe Link.

Antrag (Kommunikationsmittel) siehe Link.

Antrag (elektronische Hilfsmittel, sonstige technische Hilfsmittel, orthopädische Behelfe, Blindenführhund, Partner- und Rollstuhlhund, Lenkberechtigung, Hilfe in besonders schwierigen finanziellen Lagen, Wohnraumadaptierung ), siehe Link.

Antrag (Fahrtkostenzuschuss), siehe Link.

Termine und Fristen

Antragstellung grundsätzlich vor Durchführung der Maßnahme bzw. vor Ankauf des Hilfsmittels/Heilbehelfes erforderlich! In begründeten Ausnahmefällen kann von dieser Voraussetzung abgesehen werden, wenn die Antragstellung innerhalb von 6 Monaten nach Ankauf bzw. Durchführung der Maßnahme erfolgt.

Zusätzliche Informationen

Externe Informationsseiten

http://www.land-oberoesterreich.gv.at/cps/rde/xchg/ooe/hs.xsl/39577_DEU_HTML.htm 

Rechtsgrundlage
§ 17 Oö. Chancengleichheitsgesetz 2008 idgF, Allgemeine Förderungsrichtlinien des Landes OÖ idgF;
Weiterführende Informationen zu den Rechtsgrundlagen:
Kosten und Zahlungen

Die Auszahlung einer bewilligten Förderung erfolgt erst nach Vorlage der Originalrechnungen und Originaleinzahlungsbelege.

Leistungskontrolle

Abfrage u.a. von Einkommens-, Versicherungs- und Meldedaten. Belegkontrolle anhand der Originalrechnungen und Originaleinzahlungsbelege. zum Teil Vor-Ort-Kontrollen;

Leistungsart
Förderungen/Transferzahlungen
Angebot ist abrufbar bis
unbegrenzt

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1021567

Bewerten Sie diese Leistung/Förderung