Inhalt

Förderung des Fischereiwesens, Fonds zur Sicherung einer bäuerlichen Landwirtschaft in Oö.

Leistungsgegenstand

Allgemeine Fischereiförderung: Mit einem nicht rückzahlbaren Investitionszuschuss wird der Besatz mit heimischen und standortgerechten Fischen, die Stützung seltener bzw. die Wiederansiedlung ausgestorbener Fischarten und Krebse, wissenschaftliche Untersuchungen im Zusammenhang mit der Bewirtschaftung von Gewässern, (wasserbauliche) Maßnahmen an Gewässern, die geeignet sind, den fischökologischen Zustand nachhaltig zu verbessern (Herstellung der Durchgängigkeit, Renaturierung, etc.), gefördert. Förderempfänger sind Fischereireviere und Einzelpersonen.

Äschenbesatz: Mit einem nicht rückzahlbaren Investitionszuschuss aus Landesmitteln wird der Besatz mit heimischen Äschen in Äschengewässern gefördert. Förderempfänger sind Fischereireviere und Einzelpersonen.

Bäuerliche Fischproduktion: Die Errichtung und Sanierung von Fischteichanlagen und Hälterbecken, der Erstbesatz sowie Schutzeinrichtungen zur Abwehr von fischfressenden Tieren werden durch einen nicht rückzahlbaren Investitionszuschuss aus Landesmitteln gefördert. Förderempfänger sind Landwirte.

Leistungsgeber

  • Amt der oö. Landesregierung - Direktion LWLD - Abteilung Land- und Forstwirtschaft

Zuständigkeit

Amt der oö. Landesregierung - Direktion LWLD - Abteilung Land- und Forstwirtschaft

Tel.:(+43 732) 77 20-118 01
Fax: (+43 732) 77 20-211 798
e-Mail: lfw.post@ooe.gv.at

Voraussetzungen

Allgemeine Fischereiförderung:

  • Vorlage von Originalrechnungen und -zahlungsbelegen
  • standortgerechter Besatz mit heimischen Fisch- und Krebsarten
  • es darf bei wasserbaulichen Maßnahmen kein behördlicher Auftrag bzw.keine Verpflichtung zur Anpassung auf Basis einer gesetzlichen Bestimmung (z.B. WRG) bestehen; das Projekt muss zudem die erforderlichen Bewilligungen (z.B. wasser- und naturschutzrechtlich) aufweisen

Äschenförderung:

  • Äschengewässer
  • Schonung des Äschenbestandes (Verpflichtungserklärung des Bewirtschafters/der Bewirtschafterin)
  • Besatz mit heimischen Äschen
  • Vorlage von Originalrechnungen und -zahlungsbelegen

Bäuerliche Fischproduktion:

Förderungsrichtlinie zur Bäuerlichen Fischproduktion:

  • land- und forstwirtschaftlicher Betrieb
  • landwirtschaftliches und außerlandwirtschaftliches Einkommen nicht höher als das Vierfache des Referenzeinkommens
  • zusätzliches jährliches Bruttonebeneinkommen darf max. das 1,6fache des Referenzeinkommens betragen
  • Vorliegen der notwendigen Bewilligungen (wasserrechtliche Bewilligung, naturschutzrechtliche Bewilligung)
  • Anlage in eigener Bewirtschaftung über einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren
  • fischereiliche Mindestproduktivität von 200 kg Ertrag im Jahr. Das entspricht einer Zulaufmenge von 2 l/sec. bei Forellenteichen bzw. einer Teichfläche von 2.000 m² bei Karpfenteichen.
  • Vorlage von Originalrechnungen und –zahlungsbelegen.
Zu beachten

Mit dem Förderansuchen erklärt der/die FörderwerberIn die Anerkennung der "Allgemeinen Förderungsrichtlinien des Landes Oberösterreich".

Weiters stimmt der/die FörderwerberIn einer Veröffentlichung des Namen/s und Anschrift, des Zweckes sowie der Art und Höhe der Förderung im Rahmen von Förderberichten zur Information der Öffentlichkeit und der Organe des Landes über die Verwendung von Fördermittel des Landes Oberösterreich, insbesondere im Internet, zu.

Benötigte Unterlagen

Förderungsantrag, Originalrechnungen und -zahlungsbelege

Bei Allgemeiner Fischereiförderung auch der Jahresabschluss

Formulare

Antrag Fischereiförderung, siehe Link.

Antrag Äschenförderung, siehe Link.

Antrag Bäuerliche Fischproduktion, siehe Link.

Zusätzliche Informationen

Rechtsgrundlage
Allgemeine Förderungsrichtlinien des Landes Oberösterreich idgF
Weiterführende Informationen zu den Rechtsgrundlagen:
Leistungsart
Förderungen/Transferzahlungen
Angebot ist abrufbar bis
unbegrenzt

Auszahlungssummen

Hinweis
Die angezeigten Auszahlungssummen sind jene Beträge, welche die jeweiligen Abwicklungsstellen in Summe pro Förderung an Förderungsempfänger ausbezahlen und an die Transparenzdatenbank übermitteln.
Zu beachten:
  • Die Summen können sich nachträglich noch ändern, wenn es beispielsweise zu Rückforderungen kommt oder wenn gewisse Auszahlungen erst nach Endabrechnung an die Transparenzdatenbank mitgeteilt werden.
  • Aus diesem Grund werden die Summen regelmäßig aktualisiert, wobei die Auszahlungen verzögert um ein Quartal dargestellt werden.
  • Bei Covid-19 Gelddarlehen (Kredite und Darlehen) werden die ausbezahlten Summen mit den von den Kreditnehmern rückgezahlten Summen in einer Gesamtsumme dargestellt.

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1020676

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