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Förderung der Unterbringung in Einrichtungen der Behindertenhilfe

Leistungsgegenstand

Förderung in vollzeitbetreuten Wohnformen, teilzeitbetreuten Wohnformen, außenbetreuten Wohnformen und Wohnverbundsysteme mit oder ohne Tagesstruktur. Förderadressat: Menschen mit Behinderung gem. § 2 Abs. 1 K-ChG

Leistungsgeber

  • Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 4 - Soziale Sicherheit
  • Gemeinden

Zuständigkeit

Antragstellung erfolgt entweder bei der zuständigen Wohnsitzgemeinde, Bezirksverwaltungsbehörde, Magistrat, oder beim Amt der Kärntner Landesregierung.

Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 4 - Soziale Sicherheit, Mießtaler Straße 1, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Tel: 050 536 14505

Voraussetzungen

Dem Antrag sind folgende Unterlagen anzuschließen:

  • Sozialmedizinischer Erhebungsbericht (diesen erstellt das Gesundheitsamt der Bezirksverwaltungsbehörde)
  • aktuelles psychologisches Gutachten (nicht älter als ein Jahr) sowie ein positives Ergebnis des Casemanagements der Abt. 4 - (Sachgebiet Mindestsicherung durch Eingliederung behinderter Menschen) 
  • zusätzlich Einkommensnachweise (z.B. Einkommenssteuerbescheid, Lohnzettel, Waisenpension, Pflegegeldbescheid, Unterhaltszahlungen, Familienbeihilfennachweis)
  • Nachweis bzw. verbindliche Bekanntgabe der bestehenden Vermögenswerten (z.B. Liegenschaften, Sparbücher, Wertpapiere)

Die Einrichtungen müssen nach dem Kärntner Heimgesetz bewilligt sein und über einen aufrechten Leistungsvertrag mit dem Land Kärnten verfügen.

Weiterführende Informationen zu den Voraussetzungen:
Zu beachten

Auf die Gewährung der Förderung gem. § 13 Abs. 1 K-ChG besteht ein Rechtsanspruch.

Benötigte Unterlagen

Dem Antrag sind folgende Unterlagen anzuschließen:

  • Sozialmedizinischer Erhebungsbericht (diesen erstellt das Gesundheitsamt der Bezirksverwaltungsbehörde)
  • aktuelles psychologisches Gutachten (nicht älter als ein Jahr) sowie ein positives Ergebnis des Casemanagements der Abt. 4 - (Sachgebiet Mindestsicherung durch Eingliederung behinderter Menschen)
  • zusätzlich Einkommensnachweise (z.B. Einkommenssteuerbescheid, Lohnzettel, Waisenpension, Pflegegeldbescheid, Unterhaltszahlungen, Familienbeihilfennachweis)
  • Nachweis bzw. verbindliche Bekanntgabe der bestehenden Vermögenswerten (z.B. Liegenschaften, Sparbücher, Wertpapiere)

Zusätzliche Informationen

Externe Informationsseiten

https://www.ktn.gv.at/Verwaltung/Amt-der-Kaerntner-Landesregierung/Abteilung-4/Downloads

https://www.ktn.gv.at/Themen-AZ/Details?thema=9&detail=608

Rechtsgrundlage
§ 13 Abs. 1 Kärntner Chancengleichheitsgesetz - K-ChG, LGBl. Nr. 8/2010, zuletzt in der Fassung LGBl. 56/2013 bzw. idgF. sowie bestehende Leistungsverträge zwischen dem Land und den Einrichtungen
Weiterführende Informationen zu den Rechtsgrundlagen:
Kosten und Zahlungen

Bei vollinterner Unterbringung/Förderung sind die eigenen Mittel des Geförderten heranzuziehen,  d.h. z.B. Pensionsgeldteilung 80 % - Verbleib von 20 % als Taschengeld, Pflegegeldeinbezug - Verbleib von 10 % der Pflegegeldstufe 3 als Taschengeld, Sonderzahlungen verbleiben zur Gänze beim Klienten.

Vermögenswerte (Liegenschaften, Sparbuchvermögen) sind - sofern verwertbar - heranzuziehen, grundbücherliche Sicherstellung, Schonbetrag des verbleibenden Vermögens dzt. 600 % des Mindeststandards nach dem K-MSG.

Leistungsart
Förderungen/Transferzahlungen
Angebot ist abrufbar bis
unbegrenzt

Hinweis
Leistung richtet sich an Organisationen, kann jedoch auch für Privatpersonen oder Unternehmen wichtige Informationen enthalten.

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1020353

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