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Sonstige mobile und immobile Unterstützungsleistungen für Menschen mit Behinderung

Leistungsgegenstand

Gefördert werden:

  •  Zuschüsse zu barrierefreien Ausstattungen von Wohnräumen und Außenanlagen, sofern für denselben Zweck nicht Leistungen auf Grund des Kärntner Wohnbauförderungsgesetzes 1997 bezogen werden oder bezogen werden könnten.
  • Zuschüsse zum Ankauf oder zur Adaptierung eines Personenkraftwagens für schwer mobilitätsbeeinträchtigte Personen;
  • Übernahme von Dolmetschkosten für schwer hörbeeinträchtigte und gehörlose sowie schwer sprachbeeinträchtige und non-verbale Personen im Zusammenhang mit Leistungen nach diesem Gesetz;
  • Zuschüsse zur Anschaffung eines Begleithundes;
  • Zuschüsse zur Anschaffung oder Adaptierung einer Computeranlage.

Förderadressat: Menschen mit Behinderung gemäß § 2 Abs. 1 K-ChG

Leistungsgeber

  • Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 4 - Soziale Sicherheit
  • Sozialministeriumservice
  • Sozialversicherungsträger
  • Gemeinden

Zuständigkeit

Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 4 - Soziale Sicherheit,  Mießtaler Straße 1, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Ansprechpartner: Beatrix Huber, Tel: 050 536 14568

Voraussetzungen

  • Antragstellung entweder bei der zuständigen Wohnsitzgemeinde, Bezirksverwaltungsbehörde, Magistrat, beim Amt der Kärntner Landesregierung bzw. Bundessozialamt oder Sozialversicherungsträger. Ein Kostenzuschuss kann nur dann zuerkannt werden, wenn die einkommensmäßigen Voraussetzungen sowie die medizinische Notwendigkeit gegeben sind. Bei der Berechnung des Einkommens werden die Sonderzahlungen hinzugezählt.
  • Es darf für denselben Zweck keine Leistung nach dem Kärntner Wohnbauförderungsgesetz 1997 bezogen werden (Umbauten).
  • Die medizinische Notwendigkeit muss gegeben sein.
Weiterführende Informationen zu den Voraussetzungen:
Zu beachten

Einkommensgrenzen:

  • für eine Person                      € 1.950,--
  • für zwei Personen                  € 2.200,--
  • für jede weitere Person          €    250,--

Auf die Gewährung der Förderung besteht kein Rechtsanspruch.

Benötigte Unterlagen

  • Einkommensnachweise (bzw. der Gemeinde nachzuweisen) aller im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen (im Sinne des § 6 leg. cit.) – insbesondere aktueller Lohnzettel, Jahreslohnzettel, Einkommensteuerbescheid, AMS-Nachweis, Nachweis Kinderbetreuungsgeld, Alimentationsleistungen, die für ein Kind bezogen werden,
  • Medizinische Unterlagen über die Erkrankung
  • Kostenvoranschlag bzw. Rechnung (nicht älter als ½ Jahr)
  • Nachweis über die Leistung des gesetzlichen Krankenversicherungsträgers.

Termine und Fristen

Antragstellung vor Anschaffung. Eine spätere Antragstellung unter Vorlage der Rechnung kann nur dann akzeptiert werden, wenn das Rechnungsdatum zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht älter als 1/2 Jahr ist.

Zusätzliche Informationen

Externe Informationsseiten

https://www.ktn.gv.at/Verwaltung/Amt-der-Kaerntner-Landesregierung/Abteilung-4/Downloads

https://www.ktn.gv.at/Themen-AZ/Details?thema=9&detail=608

Rechtsgrundlage
§ 15 Abs. 1 Kärntner Chancengleichheitsgesetz - K-ChG, LGBl. Nr. 8/2010, zuletzt in der Fassung LGBl. 56/2013 bzw. idgF.
Weiterführende Informationen zu den Rechtsgrundlagen:
Kosten und Zahlungen

Die Zuschusshöhe kann zwischen € 50,-- und € 1.500,-- betragen. Maßgebend ist, um welches Hilfsmittel oder welchen Heilbehelf es sich handelt, wie viel das Hilfsmittel oder der Heilbehelf kostet und ob es noch einen anderen Mitkostenträger (Bundessozialamt, Gebietskrankenkasse, Pensionsversicherungsträger etc.) gibt. Des Weiteren ist bei der Zuschusshöhe zu berücksichtigen, wie nahe man bei der Einkommensgrenze ist. Für die Anschaffung des PKWs kann maximal eine Förderung von € 1.000,- zuerkannt werden.

Leistungsart
Förderungen/Transferzahlungen
Angebot ist abrufbar bis
unbegrenzt

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1019983

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