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Übergangspflege

Leistungsgegenstand

Die Übergangspflege/-betreuung ist das Angebot einer Pflege und/oder Betreuung bis zu 28 Tage. In Ausnahmefällen (z.B. bei pflegerischer Notwendigkeit) kann die Übergangspflege bis zu 6 Wochen angeboten werden. Sie soll eine Überbrückungshilfe nach der Akutbehandlung in einem Krankenhaus sein.

Leistungsgeber

  • Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 5 - Gesundheit und Pflege
  • Gemeinde

Zuständigkeit

Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 5 - Gesundheit und Pflege, Mießtaler Str. 1, 9020  Klagenfurt am Wörthersee,Ansprechpartner Graßler Sandra, Telefon: 050 536-15425

Voraussetzungen

  • Antragstellung unter Einhaltung und Nachweis der Grundsätze und Voraussetzungen der Übergangspflege, die in §§ 1 - 3 der Richtlinie für die Abwicklung der Übergangspflege geregelt sind. (Richtlinien siehe unter folgendem Link).
  • Die Einrichtung muss eine Bewilligung nach dem Kärntner Heimgesetz (K-HG) aufweisen oder es muss es sich um eine Einrichtung nach § 16 Abs. 2 lit.a des Kärntner Heimgesetzes (Alternativer Lebensraum) handeln.
Zu beachten

Es besteht auf die Leistung kein Rechtsanspruch.

Benötigte Unterlagen

Folgende Unterlagen sind beim Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 4 – Soziales, einzureichen:

  • ausgefüllter Antrag auf Förderung der Übergangspflege,
  • Bestätigung, dass die pflegebedürftige Person mangels adäquater pflegerischer Versorgung noch nicht nach Hause entlassen werden kann,
  • Indikationsliste oder sonstige geeignete Unterlagen des Entlassungsmanagements der Krankenanstalten oder im Rahmen des pflegefachlichen Casemanagements/Abteilung 4.

Zusätzliche Informationen

Externe Informationsseiten

Liste Heime für Übergangspflege, siehe Link

Rechtsgrundlage
Richtlinien im Rahmen des § 17 K-MSG für die Abwicklung der Übergangspflege; Vertrag zwischen Land Kärnten und Einrichtung.
Weiterführende Informationen zu den Rechtsgrundlagen:
Kosten und Zahlungen
  • Als Eigenleistung für die Inanspruchnahme der Übergangspflege hat der Pflegebedürftige (allenfalls gesetzlicher Vertreter/Sachwalter) das anteilige Pflegegeld (1/30 der jeweiligen Pflegestufe pro Aufenthaltstag) als Kostenbeitrag zu bezahlen und wird dieser vom Heimbetreiber vereinnahmt.
  • Ab der zweiten Inanspruchnahme der Übergangspflege innerhalb eines Jahres muss die pflegebedürftige Person als Eigenleistung für die Inanspruchnahme der Übergangspflege aus seinem Einkommen 1/30 von 80 % seines monatlichen Einkommens sowie 1/30 von 100 % des Pflegegeldes als Kostenbeitrag für jeden Tag bezahlen.
  • Als Einkommen ist das monatliche Nettoeinkommen zu verstehen. Einkommen ist grundsätzlich jede regelmäßig zufließende Geldleistung. Nicht zum Einkommen zählen Geldleistungen wegen Pflegbedürftigkeit oder Behinderung, Sonderzahlungen, Familienbeihilfen, Studienbeihilfen und Wohnbeihilfen.
  • Der Kostenbeitrag wird vom Heimbetreiber, in dessen Einrichtung die Übergangspflege in Anspruch genommen wird, berechnet und eingehoben. Für die Berechnung der Eigenleistung hat die pflegebedürftige Person dem Heimbetreiber das Einkommen und den Pflegegeldbezug nachzuweisen.
Leistungsart
Förderungen/Transferzahlungen
Angebot ist abrufbar bis
unbegrenzt

Hinweis
Leistung richtet sich an Organisationen, kann jedoch auch für Privatpersonen oder Unternehmen wichtige Informationen enthalten.

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1019967

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