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Zuschüsse zu Hilfsmitteln für Menschen mit Behinderung

Leistungsgegenstand

Gefördert werden Kostenzuschüsse zu Hilfsmittel als Ausgleich einer körperlichen (und psychischen) Beeinträchtigung z.B. Rollstühle, Mieder, Körperersatzstücke, Prothesen, Badelifte, Pflegebetten, Einwegfunkanlagen, Computer, Hilfsmittel für Hörbeeinträchtigte etc.

Förderadressat: Menschen mit Behinderung gemäß § 2 Abs. 1 K-ChG

Leistungsgeber

  • Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 4 - Soziale Sicherheit
  • Sozialversicherungsträger
  • Sozialministeriumservice
  • Gemeinden

Zuständigkeit

Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 4 - Soziales und Gesellschaft, Mießtaler Straße 1, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Ansprechpartner: Beatrix Huber, Tel: 050 536 14568

Voraussetzungen

Antragstellung entweder bei der zuständigen Wohnsitzgemeinde, Bezirksverwaltungsbehörde, Magistrat, beim Amt der Kärntner Landesregierung bzw. Bundessozialamt oder Sozialversicherungsträger. Ein Kostenzuschuss kann nur dann zuerkannt werden, wenn die einkommensmäßigen Voraussetzungen sowie die medizinische Notwendigkeit gegeben sind. Bei der Berechnung des Einkommens werden die Sonderzahlungen hinzugezählt.

 

  • Einkommensnachweise (bzw. der Gemeinde nachzuweisen) aller im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen (im Sinne des § 6 leg. cit.) – insbesondere aktueller Lohnzettel, Jahreslohnzettel, Einkommensteuerbescheid, AMS-Nachweis, Nachweis Kinderbetreuungsgeld, Alimentationsleistungen, die für ein Kind bezogen werden.
  • Medizinische Unterlagen über die Erkrankung
  • Kostenvoranschlag bzw. Rechnung (nicht älter als ½ Jahr)
  • Nachweis über die Leistung des gesetzlichen Krankenversicherungsträgers.
Weiterführende Informationen zu den Voraussetzungen:
Zu beachten

Einkommensgrenzen:

  • für eine Person                      € 1.950,--
  • für zwei Personen                  € 2.200,--
  • für jede weitere Person          €    250,--

Auf die Gewährung der Förderung besteht kein Rechtsanspruch.

Benötigte Unterlagen

  • Einkommensnachweise (bzw. der Gemeinde nachzuweisen) aller im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen (im Sinne des § 6 leg. cit.) – insbesondere aktueller Lohnzettel, Jahreslohnzettel, Einkommensteuerbescheid, AMS-Nachweis, Nachweis Kinderbetreuungsgeld, Alimentationsleistungen, die für ein Kind bezogen werden.
  • Medizinische Unterlagen über die Erkrankung
  • Kostenvoranschlag bzw. Rechnung (nicht älter als ½ Jahr)
  • Nachweis über die Leistung des gesetzlichen Krankenversicherungsträgers.

Termine und Fristen

Antragstellung vor Anschaffung. Eine spätere Antragstellung unter Vorlage der Rechnung kann nur dann akzeptiert werden, wenn das Rechnungsdatum nicht älter als 1/2 Jahr zum Zeitpunkt der Antragstellung ist.

Zusätzliche Informationen

Externe Informationsseiten

https://www.ktn.gv.at/Themen-AZ/Details?thema=5&subthema=104&detail=92

https://www.ktn.gv.at/Verwaltung/Amt-der-Kaerntner-Landesregierung/Abteilung-4/Downloads

https://www.ktn.gv.at/Themen-AZ/Details?thema=9&detail=608

Rechtsgrundlage
§ 9 Abs. 1 lit. b Kärntner Chancengleichheitsgesetz - K-ChG, LGBl. Nr. 8/2010, zuletzt in der Fassung LGBl. 56/2013 bzw. idgF.
Weiterführende Informationen zu den Rechtsgrundlagen:
Kosten und Zahlungen
  • Die Zuschusshöhe kann zwischen € 50,-- und € 1.500,-- betragen. Maßgebend ist, um welches Hilfsmittel oder Heilbehelf es sich handelt, wie viel das Hilfsmittel oder der Heilbehelf kostet und ob es noch einen anderen Mitkostenträger (Bundessozialamt, Gebietskrankenkasse, Pensionsversicherungsträger etc.) gibt. Des Weiteren ist bei Zuschusshöhe zu berücksichtigen, wie nahe man bei der Einkommensgrenze ist.
  • Für Hörgeräte kann max. eine Förderung von € 1.000,-- pro Hörgerät gewährt werden.
Leistungsart
Förderungen/Transferzahlungen
Angebot ist abrufbar bis
unbegrenzt

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1019959

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