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Gewährung von Investitionszuschüssen für Kleinmaßnahmen an Träger nach dem K-MSG

Leistungsgegenstand

Die Gewährung von Investitionszuschüssen für Kleinmaßnahmen aus Landesmitteln nach den Richtlinien zur Förderung von Sozialbaumaßnahmen haben zum Ziel, notwendige Sozialbaumaßnahmen nach dem K-MSG im Bereich der Gewaltschutzzentren (Frauenhäuser) und der sozial-ökonomischen Betriebe zu verwirklichen.

Förderadressat: Gemeinnützige Vereine und Verbände, sonstige Träger der freien Wohlfahrtspflege und Gewaltschutzzentren (Frauenhäuser).

Leistungsgeber

  • Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 4 - Soziale Sicherheit
  • Gemeinden

Zuständigkeit

Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 4 - Soziale Sicherheit, Mießtaler Straße 1, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Tel: 050 536 14505

Voraussetzungen

  • Grundlage für die Zuerkennung von Fördermitteln ist der Subventionsantrag und die Unterfertigung der Verpflichtungserklärung.
  • Einhaltung und Nachweis der Förderungsvoraussetzungen der Richtlinie zur Förderung von Sozialbaumaßnahmen.
  • Es können nur solche Vorhaben gefördert werden, die einer im öffentlichen Interesse gelegenen sozialpolitischen Maßnahme oder Einrichtung dienen. Förderungen sind nur dann möglich, wenn der Träger des förderungswürdigen Vorhabens oder die daran interessierten Stellen nicht in der Lage sind, dieses Vorhaben aus eigenen Mitteln durchzuführen. Weiters ist Nachweis der Ausfinanzierung des Projektes (Finanzierungsplan) zu erbringen.
Weiterführende Informationen zu den Voraussetzungen:
Zu beachten

Eine Teilung von Baumaßnahmen ist nicht zulässig. Auf die Gewährung der Förderung besteht kein Rechtsanspruch.

Benötigte Unterlagen

  • Subventionserklärung
  • Verpflichtungserklärung
  • Finanzierungsplan über das Gesamt(bau)vorhaben
  • Baubewilligung
  • Baupläne
  • Grobkostenschätzung
  • Kopie der Polizze zur Feuerversicherung
  • Fachliche Stellungnahme der Abteilung 4 - Soziales und Gesellschaft
  • Vorlage eines Konzeptes

Zusätzliche Informationen

Rechtsgrundlage
§ 61 Kärntner Mindestsicherungsgesetz - K-MSG, LGBl. Nr. 15/2007, zuletzt in der Fassung LGBl. 56/2013 bzw. idgF unter Zugrundelegung der Richtlinien zur Förderung von Sozialbaumaßnahmen sowie der Allgemeinen Richtlinien für Förderungen aus Landesmitteln
Weiterführende Informationen zu den Rechtsgrundlagen:
Kosten und Zahlungen

Für Kleinmaßnahmen können nicht rückzahlbare Beiträge anstelle von begünstigten Landesdarlehen gewährt werden. Die Höhe der Zuschüsse beläuft sich auf maximal 70 % der förderungsfähigen Kosten von Kleinmaßnahmen, höchstens jedoch bis zu einer Zuschusshöhe von € 100.000,-.

Leistungskontrolle

Der Förderbetrag ist widmungsgemäß und nach den Grundsätzen der Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit zu verwenden. Für die Subventionsabrechnung ist der dafür vorgesehene ABRECHNUNGSVORDRUCK des Amtes der Kärntner Landesregierung, Abt. 4, zu verwenden. Die Originalrechnungen und Zahlungsabschnitte (Tagesauszüge, Saldierungsnachweise) sind beizuschließen. Auf Wunsch des Landes Kärnten ist einem allenfalls hiermit beauftragten Organ Einsicht in die Bücher, Belege und Aufzeichnungen zu ermöglichen. Es ist ein übersichtlicher Finanzierungsplan vorzulegen, ein Rechnungsabschluss über die Gebarung zu erbringen und wahrheitsgemäß Auskunft zu erteilen.

Leistungsart
Förderungen/Transferzahlungen
Angebot ist abrufbar bis
unbegrenzt

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1019835

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