Inhalt

Wohnbeihilfe für nicht geförderte Mietwohnungen - Erweiterte Wohnbeihilfe

Leistungsgegenstand

Die erweiterte Wohnbeihilfe ist ein nicht rückzahlbarer Zuschuss, der Hauptmietern einer nicht geförderten Wohnung gewährt werden kann, wenn diese durch den Wohnungsaufwand unzumutbar belastet sind.

Leistungsgeber

  • Amt der Salzburger Landesregierung

Zuständigkeit

Ansuchen auf Erteilung der Erweiterten Wohnbeihilfe sind an die Abteilung Wohnen und Raumplanung des Landes entweder am Postweg oder per Mail zu richten.

Förderstelle
Amt der Salzburger Landesregierung
Abteilung 10 - Wohnen und Raumplanung
Fanny-von-Lehnert-Straße 1
Postfach 527 - A-5010 Salzburg
Tel: 0662/8042/3702
E-Mail: wohnbaufoerderung@salzburg.gv.at
Homepage

Voraussetzungen

  • Beim Antragsteller muss es sich um eine begünstigte Person (siehe Dokument unten) handeln.
  • Die Wohnung dient dem Mieter ausschließlich zur Befriedigung seines regelmäßigen, dringenden Wohnbedürfnisses als Hauptwohnsitz.
  • Die Wohnung wird auf der Grundlage eines schriftlichen und vergebührten Mietvertrages vermietet.
  • Der vereinbarte Hauptmietzins (Nettomiete) übersteigt nicht den für das Bundesland Salzburg festgesetzten Richtwertmietzins (ab 1.4.2014: € 7,45 m²).
  • Die Mietzinsbestandteile (Hauptmietzins, Betriebskosten etc) sind im Mietvertrag gemäß § 15 MRG aufgeschlüsselt.
  • Die Wohnung entspricht - ausgenommen der Nutzfläche - der Ausstattungskategorie A (Nachweis durch gemeinsame Erklärung von Mieter und Vermieter oder in anderer geeigneter Weise zB Sachverständigengutachten).
  • Der Mietvertrag darf nicht zwischen "nahestehenden Personen" (siehe Dokument unten) oder zwischen Dienstgeber und Dienstnehmer abgeschlossen worden sein.

 Genauere Informationen finden Sie im unten angeführten Dokument.

Weiterführende Informationen zu den Voraussetzungen:
Zu beachten
  1. Es besteht kein Rechtsanspruch auf eine Förderung.
  2. Ist es für den Förderungswerber wegen eines unvorhersehbaren oder unabwendbaren Ereignisses (zB Krankheit) und ohne sein Verschulden unmöglich das Ansuchen rechtzeitig einzubringen, kann die Wohnbeihilfe längstens 6 Monate rückwirkend gewährt werden. Der Förderungswerber muss dies glaubhaft machen.
  3. Bezieher von Wohnbeihilfe haben unverzüglich (innerhalb eines Monats) der Landesregierung zu melden:
  • Auflösung des Mietverhältnisses
  • Änderung der Haushaltsgröße
  • Änderung der Einkommensverhältnisse (wenn bei der Berechnung zur Wohnbeihilfe das aktuelle Einkommen bzw die aktuelle Transferleistung oder eine Einkommensschätzung zugrunde gelegt wurde).

Benötigte Unterlagen

  • Formblatt Ansuchen um Gewährung einer Wohnbeihilfe
  • Einkommensunterlagen vom Vorjahr aller im Haushalt lebenden Personen (zB: EKSt-Bescheid, Jahreslohnzettel, Alimentationsvereinbarungen, AMS, usw)
  • Mietvertrag in Kopie (samt Bestätigung der Anzeige beim Finanzamt)
  • Mietzinsvorschreibung (aktuell, aufgeschlüsselt)
  • Meldebescheinigung Hauptwohnsitz (=Haushaltsabfrage)
  • Formblatt Bankbestätigung und
  • Formblatt Bestätigung Ausstattungskategorie
Formulare

Förderungsansuchen erhalten Sie

  1. Beim Amt der Salzburger Landesregierung, Abteilung 10 - Wohnen und Raumplanung, Fanny-von-Lehnert Straße 1, 5020 Salzburg,
  2. In der SIR-Wohnberatung, Schillerstraße 25, 5020 Salzburg oder
  3. Im Internet unter folgendem Link.

SIR – Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen
Schillerstraße 25
5020 Salzburg
Tel: 0662/62 34 55
E-Mail: sir@salzburg.gv.at
Homepage

Termine und Fristen

Die Gewährung einer Wohnbeihilfe erfolgt maximal für die Dauer eines Jahres und gebührt ab dem Monat, in dem das Ansuchen gestellt wurde.

Zusätzliche Informationen

Externe Informationsseiten

http://www.salzburg.gv.at/themen/bauen-wohnen/wohnen/wohnbaufoerderung.htm

https://www.salzburg.gv.at/dienststellen/sonstige-einrichtungen/sir

Rechtsgrundlage
§§ 35, 37 und 38 Salzburger Wohnbauförderungsgesetz 2015 LBGl Nr. 23/2015 idgF §§ 26 - 28 Wohnbauförderungsverordnung 2015, LGBl 29/2015 idgF
Weiterführende Informationen zu den Rechtsgrundlagen:
Kosten und Zahlungen
  • Die Auszahlung erfolgt frühestens für den Monat, in dem das Ansuchen gestellt wird.
  • Die Auszahlung erfolgt ab einem Betrag von € 5,-.
  • Die Erweiterte Wohnbeihilfe ist nicht zurückzuzahlen (ausgenommen sie wurde ungerechtfertigt bezogen).
Leistungskontrolle
  • Die Prüfung erfolgt aufgrund von angegebenen persönlichen Daten, Einkommensunterlagen, Meldedaten, Versicherungsdatenauszügen, Belegkontrolle, AMS-Bestätigungen, Kontoauszüge, Scheidungsvergleiche, Gerichtsurteile, Jugendamtsvereinbarungen und diverser anderer behördlicher Bestätigungen.
  • Weiters erfolgt durch einen Mitarbeiter der Abteilung 10 - Wohnen und Raumplanung eine Vor-Ort-Kontrolle.
Leistungsart
Förderungen/Transferzahlungen
Angebot ist abrufbar bis
unbegrenzt

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1019447

Bewerten Sie diese Leistung/Förderung