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Beihilfe zur Behebung von Katastrophenschäden in NÖ

Leistungsgegenstand

Das Land Niederösterreich fördert die Behebung von Schäden, die durch Hochwasser, Erdrutsch, Vermurung, Lawinen, Erdbeben, Schneedruck, Orkan, Bergstürze und Hagel entstanden sind. Hagelschäden an landwirtschaftlichen Kulturen können jedoch nicht anerkannt werden, soweit sie versicherungsfähig gewesen sind. Gefördert werden durch solche Ereignisse ausgelöste Schäden im Vermögen physischer und juristischer Personen mit Ausnahme der Gebietskörperschaften.

Leistungsgeber

  • Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Finanzen, F1
  • Bundesministerium für Finanzen

Zuständigkeit

Die Schäden sind bei jener Gemeinde, in deren Gemeindegebiet der Schaden eingetreten ist, formlos zu melden. Bei jeder Gemeinde sind zur Erfassung der Katastrophenschäden und zur Feststellung der Schadenshöhe örtliche Schadenserhebungskommissionen zu bilden. Die Entscheidung über die Beihilfenhöhe trifft die Abteilung Landwirtschaftsförderung nach Prüfung der vorgelegten Unterlagen.

Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Landwirtschaftsförderungen
E-Mail: post.lf3@noel.gv.at
Tel: 02742/9005-12981, Fax: 02742/9005-13535
3109 St. Pölten, Landhausplatz 1, Haus 12

Voraussetzungen

Beihilfen werden nur gewährt, wenn

  • ein Gutachten vorliegt, dass es sich um eine Naturkatastrophe im Sinne des Sprachgebrauches handelt.
  • das Objekt in einem ordnungsgemäß instandgehaltenen und benutzbaren Zustand ist.
  • für das beschädigte Objekt die erforderlichen behördlichen Bewilligungen (wie z.B. wasser-, energierechtliche Bewilligung) vorliegen.
  • Beschädigte Objekte, die weitere Wohnsitze sind, dürfen sich nicht in einem gefährdeten Gebiet befinden.
  • die Mindestschadenssumme von € 1.000,-- vorliegt.

Benötigte Unterlagen

Niederschrift der Schadenserhebungskommission und weitere Unterlagen zur Beurteilung.

Formulare

Siehe Link

Termine und Fristen

Alle für die Ermittlung der Beihilfenhöhe notwendigen Unterlagen, insbesondere die Schadenserhebungsprotokolle müssen binnen 6 Monaten - in begründeten Ausnahmefällen innerhalb eines Jahres - nach Eintritt des Katastrophenereignisses bei der Abteilung Landwirtschaftsförderung (LF3) eingelangt sein.

Zusätzliche Informationen

Rechtsgrundlage
§ 3 Katastrophenfondsgesetz 1996, BGBl. Nr. 201/1996 i.d.F. BGBl. I Nr. 55/2004; Richtlinien für die Gewährung von Beihilfen zur Behebung von Katastrophenschäden
Leistungsart
Förderungen/Transferzahlungen
Angebot ist abrufbar bis
unbegrenzt

Auszahlungssummen

Hinweis
Die angezeigten Auszahlungssummen sind jene Beträge, welche die jeweiligen Abwicklungsstellen in Summe pro Förderung an Förderungsempfänger ausbezahlen und an die Transparenzdatenbank übermitteln.
Zu beachten:
  • Die Summen können sich nachträglich noch ändern, wenn es beispielsweise zu Rückforderungen kommt oder wenn gewisse Auszahlungen erst nach Endabrechnung an die Transparenzdatenbank mitgeteilt werden.
  • Aus diesem Grund werden die Summen regelmäßig aktualisiert, wobei die Auszahlungen verzögert um ein Quartal dargestellt werden.
  • Bei Covid-19 Gelddarlehen (Kredite und Darlehen) werden die ausbezahlten Summen mit den von den Kreditnehmern rückgezahlten Summen in einer Gesamtsumme dargestellt.

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1018316

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