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Förderung zur Stärkung der Wirtschaftsstruktur Vorarlbergs

Leistungsgegenstand

Gefördert werden Betriebe, die den Sparten Industrie oder Gewerbe der Wirtschaftskammer Vorarlberg oder dem Bereich produktionsnahe Dienstleistungen zuzuordnen sind. Gefördert werden Kosten für Investitionen, die zumindest zwei der folgenden Kriterien erfüllen:

  • Schaffung zusätzlicher Arbeits- und/oder Ausbildungsplätze
  • Investitionen im Zusammenhang mit Verfahrensinnovationen
  • Investitionen im Zusammenhang mit Produktinnovationen und/oder Produktdiversifikationen
  • Investitionen zur Schaffung zusätzlicher Fertigungskapazitäten
  • Investitionen im Zusammenhang mit der Überleitung von F&E-Ergebnissen in die Fertigung
  • Investitionen zur Verbesserung des betrieblichen Material- und Produktionsflusses
  • Investitionen zur erheblichen Reduktion des Material- und/oder Energieeinsatzes sowie zur Vermeidung von schädlichen Emissionen
  • Stärkung durch immaterielle Investitionen (Einführung oder Verbesserung von Planungs-, Organisations-, Kontroll- bzw. Steuerungsinstrumenten, Engineering-Dienstleistungen)

Leistungsgeber

  • Amt der Vorarlberger Landesregierung - Abteilung Allgemeine Wirtschaftsangelegenheiten

Zuständigkeit

Amt der Vorarlberger Landesregierung

Abteilung Allgemeine Wirtschaftsangelegenheiten

Jürgen De Costa

Römerstraße 15

6900 Bregenz

Email: juergen.decosta@vorarlberg.at

Voraussetzungen

Voraussetzung für die Inanspruchnahme ist die Gewährung eines Kredites durch ein Kreditinstitut oder eine Leasingfinanzierung. Die Mindest-Laufzeit der Finanzierung hat 5 Jahre zu betragen.

Nicht gefördert werden:

  • der Erwerb von unbebauten Grundstücken
  • der Ankauf von Kraftfahrzeugen aller Art
  • der Ankauf von gebrauchten Maschinen
  • alle Investitionen im Zuge von Neu- bzw. Umbauten, die nicht der Produktion zuzuordnen sind
Zu beachten

Eine Förderung im Rahmen dieser Aktion kann von einem Unternehmen innerhalb von 5 Jahren nur einmal in Anspruch genommen werden. Ausnahmen hiervon sind nur insoweit möglich, als die zum Zeitpunkt der Antragstellung nach dem fiktiven Tilgungsplan aushaftende Summe der geförderten Kredite die Obergrenze von € 750.000,-- nicht übersteigt.

 

 

Benötigte Unterlagen

Folgende Unterlagen sind beizulegen: 

  • genaue Projekt- und Unternehmensbeschreibung
  • detaillierte Kostenaufstellung
  • kreditwirtschaftliche Stellungnahme des einreichenden Kreditinstituts
  • Bilanzanalysen für die letzten 3 Geschäftsjahre
  • Firmenbuchauszug bzw. Gewerbeschein
Formulare

Formulare siehe Link

Termine und Fristen

Der Förderungsantrag ist vor Beginn des Projektes mittels Antragsformular im Wege des Kreditinstitutes beim Amt der Vorarlberger Landesregierung, Abteilung Allgemeine Wirtschaftsangelegenheiten, einzureichen.

Zusätzliche Informationen

Rechtsgrundlage
Richtlinie der Vorarlberger Landesregierung "Förderung zur Stärkung der Wirtschaftsstruktur"
Weiterführende Informationen zu den Rechtsgrundlagen:
Kosten und Zahlungen

Grundsätzlich wird die Förderung in Form eines Zinsenzuschusses in Höhe von 2 % p.a. auf die Dauer von 5 Jahren gewährt. Der Zuschuss wird halbjährlich im Nachhinein auf Grund eines fiktiven, fünfjährigen, mit einem Freijahr ausgestatteten Tilgungsplanes jeweils per 20.06. und 20.12. ausbezahlt. Das Kapital des Zuschussplanes fällt daher in maximal 9 gleich hohen Halbjahresraten auf 0 ab. Die Zuschusslaufzeit beginnt mit dem Ende des Abrechnungshalbjahres, in dem der Kredit voll ausgenützt wird und endet spätestens fünf Jahre nach diesem Zeitpunkt. Zinszuschüsse werden über das kreditgewährende Institut abgerechnet und sind von diesem zu den gegebenen Zeitpunkten schriftlich anzufordern.

Werden im Zusammenhang mit der Investition zusätzliche Arbeits- bzw. Ausbildungsplätze geschaffen, wird die Förderung in Form eines Zuschusses in Höhe von 10 % des geförderten Kreditvolumens gewährt. Je nach Betriebsgröße ist folgende Mindestanzahl von zusätzlichen Arbeitsplätzen zu schaffen: 

  1. bis 20 Beschäftigte: mindestens 1          
  2. bis 50 Beschäftigte: mindestens 3
  3. 50 – 250 Beschäftigte: mindestens 6
  4. über 250 Beschäftigte: mindestens 11

Die Untergrenze der förderbaren Investitionskosten beträgt € 200.000,--, die Obergrenze € 750.000,--. Für Betriebe mit bis zu 50 Beschäftigten beträgt die Untergrenze der Investitionskosten € 100.000,--.

Leistungskontrolle

Die Auszahlung erfolgt nach Vorlage einer Rechnungszusammenstellung und einer Bestätigung der widmungsgemäßen Verwendung der Mittel durch das kreditgewährende Institut. Bei einer Leasingfinanzierung sind der Leasingvertrag sowie das Übergabeprotokoll vorzulegen.

Leistungsart
Förderungen/Transferzahlungen
Angebot ist abrufbar bis
unbegrenzt

Auszahlungssummen

Hinweis
Die angezeigten Auszahlungssummen sind jene Beträge, welche die jeweiligen Abwicklungsstellen in Summe pro Förderung an Förderungsempfänger ausbezahlen und an die Transparenzdatenbank übermitteln.
Zu beachten:
  • Die Summen können sich nachträglich noch ändern, wenn es beispielsweise zu Rückforderungen kommt oder wenn gewisse Auszahlungen erst nach Endabrechnung an die Transparenzdatenbank mitgeteilt werden.
  • Aus diesem Grund werden die Summen regelmäßig aktualisiert, wobei die Auszahlungen verzögert um ein Quartal dargestellt werden.
  • Bei Covid-19 Gelddarlehen (Kredite und Darlehen) werden die ausbezahlten Summen mit den von den Kreditnehmern rückgezahlten Summen in einer Gesamtsumme dargestellt.

Bei Rückfragen zu diesem Leistungsangebot kann folgende Referenznummer relevant sein: 1015445

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